Index Q
Queccius, Georg| Quesnay, François| Quine, Willard van Orman
Es gibt nach Höffding vier philosophische Hauptprobleme:
Der Wille ist die fundamentalste Form des Bewußtseinslebens, die synthetische Kraft, die Aktivität desselben, die im Denken und Wollen zum Ausdruck kommt. Der Wille ist primär und geht dem Drang nach Bewegung voraus.
Gefühl und Trieb wirken auch in der Assoziation.
Die Aufmerksamkeit ist durch Interesse und Willen bedingt. Das Denken ist eine aktive Willensfunktion.
Die Identitätstheorie in Bezug auf das Verhältnis von Leib und Seele ist nach Höffding eine Arbeitshypothese.
Psychisches und Physisches sind parallele Äußerungsformen ein und desselben Wesens. Das Psychische und das Physische sind gleichzeitig.
Die physische Kausalkette ist lückenlos. Das Energieprinzip wird nirgends durchbrochen.
Nach Höffding ist die Psychologie die Grundlage der Logik. Die Logik ist jedoch nicht Psychologie. Sie setzt die allgemeinen Prinzipien des Denkens voraus, kann ihre Gültigkeit aber nicht erklären. Die Logik ist eine Kunstlehre, die Psychologie eine Naturlehre.
Alois Höfler trat für den damals bedrohten Logik- und Psychologieunterricht in den österreichischen Mittelschulen ein und veröffentlichte in diesem Zusammenhang 1885 seine Schrift Über philosophische Wissenschaft und ihre Propädeutik.
1886 promovierte Alois Höfler in Graz.
Er hielt sich im Winter 1886/87 in Graz zur ersten Konzeption seiner Lehrbücher der Logik und Psychologie auf.
Alois Höfler ist ein Vertreter der Grazer Schule.