Index D

Index D 
Dacqué, E.| Damo| D&;mbska, Izydora| Darwin, Charles Robert| Darwin, Erasmus| Daubert, Johannes| David Anacht| David der Armenier| David von Dinant| David der Unbesiegbare| d’Aragona, Tullia| de Morgan, Augustus | Del Beccio, Giorgio| Demetrius| Demokritos von Abdera| Dempf, Alois| Derrida, Jacques| Descartes, René| Deschamps, Léger-Marie| Destutt de Tracy, Antoine Louis Claude| Dewey, John| Dexippos| Dharmakirti| Dharmottara| Diderot, Denis| Diels, Hermann| Dignaga | Dikaiarchos von Messene | Dilthey, Wilhelm| Diodoros Chronos| Diogenes von Apollonia| Diogenes von Babylon| Diogenes Laërtios| Diogenes von Oinoanda| Diogenes von Sinope| Dion Chrysostomos| Dion von Prusa| Diotima von Mantinea| Dobroljubow, Nikolaj Alexandrowitsch| Drewnowski, Jan F.| Driesch, Hans| Drobisch, Moritz Wilhelm| Du Bois, W. E. B.| Du Bois-Reymond, Emil| Dubislav, Walter| Duhem, Pierre| Duns Scotus, Johannes| Dupré, Marie| Durkheim, Émile

Hosiasso

Janina Hosiasson-Lindenbaumowa

Janina Hosiasson-Lindenbaumowa (* 1899, † 1942) gehörte zur Lwow-Warschau-Schule.

Literatur

  • A. Jedynak: Janina Hosiasson-Lindenbaumowa – The Logic of Induction. In: Polish Philosophers of Science and Nature in the 20th Century. (Ed. by Wladyslaw Krajewski) Amsterdam-Atlanta 2000

Weblinks


Index E

Index E 
Ebbinghaus, Hermann| Echekrateia von Phlius| Eckhart, Johannes| Edelmann, Johann Christian| Ehrenfels, Christian von| Einstein, Albert| Ekkelo von Lukanien| Elisabeth von der Pfalz/von Böhmen| Elsenhans, Theodor | Empedokles| Enckendorff, Marie Luise| Engel, Johann Jakob| Engels, Friedrich| Epiktetus| Epikuros von Samos| Erasmus von Rotterdam, Desiderius| Eratosthenes von Kyrene| Erdmann, Benno| Ernesti, Johann August| Eubulides von Milet| Eudemos von Rhodos| Euhemeros aus Messene| Eukleides von Alexandreia| Eukleides von Megara| Euler, Leonhard| Ewald, Oskar

Howinson

George Holmes Howison (1834 – 1916)

George Holmes Howison ist ein Vertreter des personalen Idealismus.

Index F

Index F 
Faber, Jacobus | Faber Stapulensis | Fannia| al-Farabi, Abu Nasr Mohammed ben Mohammed ben Jarkhan| Fechner, Gustav Theodor| Feder, Johann Georg Heinrich| Feigl, Herbert| Ferrari, Giuseppe| Ferrier, James Frederick| Feyerabend, Paul Karl| Fichte, Johann Gottlieb| Ficino, Marsillio| Finch Conway, Anne| Fischer, Kuno| Forge, Louis de la| Fracastoro, Girolamo| Francke, August Hermann| Frank, Philipp| Franklin, Christina. L.| Frauenstädt, Julius| Frege, Friedrich Ludwig Gottlob| Freud, Sigmund| Freyer, Hans| Fritzsche, Richard

Hrabanua

Hrabanua Maurus (766 – 856)

Hrabanua Maurus war Abt von Fulda und dann Erzbischof von Mainz.

Philosophische Überlegungen finden sich in seinen Schriften De institutione clericorum und De universo.


Index G

Index G 
Galenos, Claudius| Galilei, Galileo| Galitsch, Alexandr Iwanowitsch| Galton, Francis| Gangesha, Upadchjan| Gansiniec, Ryszard | Garve, Christian| Gassendi, Pierre| Gast, Peter| Gebarowicz, Mieczys&;aw | Geblewicz, Eugeniusz | Gemina I| Gemina II| Gentz, Friedrich von| Gentzen, Gerhard| Georgios Pachymeres| Gerber, Gustav| Gergonne, Joseph D.| Gerhards, Gerhard| Germain, Sophie| Gerson, Johannes| Gerzen, Alexandr Iwanowitsch| Geulincx, Arnold| Gichtel, Johann Georg| Gilbert de la Porrés| Gilbertus Porretanus| Glivenko, Valerij Ivanovi&;| Goclenius, Rudolf| Gödel, Kurt| Godwin, William| Goethe, Johann Wolfgang von| Goldmann, Lucien| Gomperz, Heinrich| Goodman, Nelson| Gorgias von Leontinoi| Göring, Carl| Gotama| Gottsched, Johann Christoph| Grabmann, Martin| Gramsci, Antonio| Grassi, Ernesto| Greathead, Robert | Green, Thomas Hill| Gregor Ariminensis | Gregor von Rimini | Gregorios Palamas| Grelling, Kurt| Grice, Herbert Paul| Grignan de Sévigné, Françoise Marguerite| Groethuysen, Bernhard| Gromska, Daniela | Grosseteste, Robert | Grot, Nikolaus von| Grzegorczyk, Andrei | Gundlach, Gustav| Gunsun Lun

Hugo G

Gustav Hugo (1764 – 1844)

Gustav Hugo ist ein Philosoph der Romantik und ein Vertreter der historischen Rechtsschule.


Hume

David Hume (1711 – 1776)

David Hume wurde am 07.05.1711 in Edinburgh geboren. Als Sohn eines schottischen Landadligen studierte Hume 1723 – 1725 Jurisprudenz. Er brach das Studium ab und wechselte zur Philosophie. Sein Interesse galt jedoch philosophischen Problemen. Er arbeitete kurz als Kontorist in einem Handelsunternehmen in Bristol und begab sich von 1734 bis 1737 nach Frankreich, um sich gesellschaftstheoretischen Studien zu widmen, die er nach seiner Rückkehr in Schottland fortsetzte. Zwischen 1734 und 1737 entstanden die ersten beiden Bücher von A Treatise of Human Nature (Abhandlung über die Natur des Menschen), die 1739 zur Veröffentlichung kamen und anfangs kaum beachtet wurde. 1740 folgte das III. Buch Of Morals (Über Moral).

In dieser Zeit lernte Hume Smith kennen. 1741/42 erschienen die Moralisch-politischen Essays, die ihn rasch bekannt machten.

Seine skeptisch-toleranten Auffassungen nahmen klerikale Kreise zum Vorwand, um eine Bewerbung Humes an der Edinburgher Universität abzulehnen. Hume nahm für kurze Zeit eine Tätigkeit als Hauslehrer an und ging 1746 als Gesandtschaftssekretär General J. Sinclairs nach Wien und Turin.

1748 veröffentlichte sein Hauptwerk Enquiry Concerning Human Understanding (Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand).

Seine ethischen Anschauungen legte er in der Schrift An Enquiry concerning the Principles of Moral (Eine Untersuchung über die Prinzipien der Moral) (1751) dar. 1752 erschienen die Political Discourses (Politischen Gespräche), die seine politischen und ökonomischen Ansichten enthalten.

1752 – 1757 war Hume als Bibliothekar der juristischen Fakultät der Universität in Edinburgh tätig. 1752 begann er das umfangreiche Werk The History of Great Britain (Die Geschichte Großbritanniens), das er nach zehnjähriger Arbeit beendete.

1763 – 1766 wirkte Hume als Sekretär der britischen Botschaft in Paris. Dort lernte er die Enzyklopädisten (Diderot, d’Alembert und Helvétius) und Rousseau kennen. Ebenso lernte er die Physiokraten persönlich kennen, die ihn allerdings nicht besonders beeindruckten.

Rousseau folgte 1766 der Einladung Humes nach London für kurze Zeit.

1767 wurde Hume Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt. 1769 kehrte er nach Edinburgh zurück und lebte dort als Privatgelehrter. In Edinburgh starb er am 25.08.1776.

Die Dialoge über natürliche Religion wurden 1779 veröffentlicht.

Hume vertritt eine Philosophie des gesunden Menschenverstandes. Er wendet sich gegen die traditionelle Metaphysik, die er als Quelle des Irrtums ansieht, da sie durch die Suche nach Prinzipien den Menschen von den mannigfaltigen Bedürfnissen des menschlichen Lebens ablenke.

Hume sieht als Sensualist und Empiriker die Quelle des Wissens in der Erfahrung. Sie besteht lediglich als ein Strom von Eindrücken (Empfindungen, Erlebnissen und Emotionen), die sich in Vorstellungen (Gedanken, Ideen) niederschlagen.

Das Denken ist von sekundärer Bedeutung und hat nur die Fähigkeit der Verbindung, Umstellung, Vermehrung oder Verminderung des Stoffes zu leisten, den uns Sinne und Erfahrung liefern. So etwas wir abstrakte und allgemeine Vorstellungen im eigentlichen Sinne gibt es nicht.

Die Einbildungskraft (Imagination) verknüpft die Vorstellungen nach dem Prinzip der Assoziation, welches auf die ganze Menschheit den gleichen Einfluss ausübt.

Die drei Arten von Assoziationen (Ähnlichkeit, Berührung in Raum und Zeit, Beziehung von Ursache und Wirkung – bilden die Grundlage der verschiedenen Wissensgebiete.

Hume behauptet die intuitive und demonstrative Gewißheit des mathematisch-logischen Wissens, das unabhängig von der Erfahrung existiere. Diese Erkenntnisse sind durch die reine Tätigkeit des Denkens zu entdecken, ohne von irgendeinem Dasein in der Welt abhängig zu sein.

Die Beziehungen zwischen Ursache und Wirkung beruhen nur auf Erfahrung, d. h. auf der gewohnheitsmäßig feststellbaren Abfolge bestimmter Ereignisse. Die Ursache der Ursache anzugeben ist nicht möglich. Alle Ableitungen aus Erfahrung sind daher Wirkungen der Gewohnheit, aber nicht der Vernunfttätigkeit.

Nach Hume ist "die Darlegung der Prinzipien und Operationen unseres Denkvermögens und der Beschaffenheit unserer Vorstellungen" Aufgabe der Logik.

Hume führt die Induktion auf Gewohnheit zurück.

Er lehnt jede positive Religion ab. Ihre Entstehung schreibt er der Furcht und dem Hoffnungsglauben der Menschen zu. Er lehnt sowohl die religiösen Wunder, da sie jeglicher Erfahrung widersprechen, als auch den rationalistischen Gottesbeweis ab. Er fordert Toleranz für die verschiedenen religiösen Lehren.

In den ethischen Anschauungen vertritt Hume, im Gegensatz zu dem in den klassischen Naturrechtstheorien verkündeten Egoismus, einen Utilitarismus, der in der unveränderlichen, natürlichen Neigung der Menschen zur Lust bzw. Unlust die Ursache und Triebkraft aller Handlungen sieht.

Das Nützliche ist mit dem Streben nach dem Angenehmen für das Individuum verbunden und fördert das Wohlwollen gegenüber den Mitmenschen.

Für Hume ist, wie schon für Locke, der Naturzustand des Menschen, der von Grotius und Hobbes als Kriegszustand gekennzeichnet wurde, durch bestimmte Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens bestimmt, die durch das Gefühl des gemeinsamen Interesses zwischen den Menschen zustande kommen.

Hume lehnt in den staatstheoretischen und historischen Darlegungen die Vertragstheorie ab. Er befürwortet die auf dem Prinzip der Gewaltenteilung beruhende konstitutionelle Monarchie, da sie der natürlichen Eigenart der Menschen am besten entspreche.

Hume bestreitet die Existenz einer objektiven Grundlage für das Schöne. Das Schöne ist keine Eigenschaft der Dinge. Das Schöne existiert nur im Bewußtsein des Betrachters. Jedes Bewußtsein nimmt eine besondere Schönheit wahr.

In seinen ökonomischen Ansichten ist Hume ein Vorläufer der Freihandelstheorie von Smith und Ricardo.

Erst der Handel stimuliert seiner Lehre zufolge die agrarische Produktion mehr zu erzeugen, als die Landbevölkerung selbst verbraucht, da er für das überschüssige Produkt ein nützliches Äquivalent herbeischafft. Auf diese Weise befördert er auch die Manufakturen und die Verfeinerung der handwerklichen Tätigkeit.

Je entwickelter Landwirtschaft, Manufakturen und Handel sind, desto größer ist die Macht des Staates.

Den Geldzins leitet er aus dem Handelsprofit ab. Die Höhe des Zinsfußes stellt für Hume eine Maß dar, an dem man ablesen kann, wie das wirtschaftliche Leben der Gesellschaft floriert.

Online-Texte

Weblinks

  • Pyka, Marek: On Emotion and Value in David Hume and Max Scheler (engl.)


Husserl

Edmund Husserl (1859 – 1938)

Husserl studierte ab 1876 in Leipzig und besuchte Vorlesungen in Mathematik, Philosophie, Physik und Astronomie.

1876 setzte er seine Studien in Berlin fort und hörte dort u. a. bei den Mathematikern Kronecker und Weierstraß.

Mit Rücksicht auf seine österreichische Staatsbürgerschaft promovierte Husserl 1882/83 in Wien mit einer Arbeit zur Variationsrechnung, kehrte aber wieder nach Berlin zurück, um unter Weierstraß Assistent zu werden.

Unter dem Eindruck der Wiener Vorlesungen von Brentano wendet sich Husserl 1884 ganz der Philosophie zu.

Er stand fortan unter dem Einfluss von Brentano und übernahm dessen Gedanken der Intentionalität des Bewußtseins.

1886 konvertierte Husserl vom jödischen zum protestantischen Glauben.

1887 habilitierte er bei C. Stumpf in Halle (Über den Begriff der Zahl. Psychologische Analyse). Die Habilitationsschrift geht in Husserls erstes Buch, die Philosophie der Arithmetik (1891), ein.

Von 1887 bis 1901 war Husserl Privatdozent in Halle. In dieser Zeit entstanden die Logischen Untersuchungen, die in 2 Bänden 1900/1901 erschienen und in denen Husserl die Grunlagen der Logik aufklären will.

Den Logischen Untersuchungen folgte 1901 – gegen den Widerstand der dortigen Philosophischen Fakultät – eine Berufung als außerordentlicher Professor nach Göttingen, wo er 1906 ordentlicher Professor für Philosophie wurde.

Ein Kreis von Schülern versammelt sich um Husserl. Dieser Kreis der sich Philosophische Gesellschaft nannte, ist später als die Göttinger Schule (der Phänomenologie) in die Philosophiegeschichte eingegangen.

In München fand sich eine Münchener Schule zusammen, zu der u. a. Moritz Geiger, Alexander Pfänder und Johannnes Daubert gehörten.

Um die Zusammenarbeit zu institutionalisieren wurde das Jahrbuch für Philosophie und Phänomenologische Forschung gegründet.

Der erste Band des Jahrbuches enthält Husserls Werk Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie. Darin stellt Husserl zum ersten Male seine Methode der phänomenologischen Reduktion vor.

Von seine Schülern enttäscht, die sich den Überlegungen nur zögerlich anschlossen, folgte Husserl 1916 einem Ruf nach Freiburg i. Br.

In Freiburg widmete er sich dem Ausbau seiner Philosophie und untersuchte die Intersubjektivität (Wie erkenne ich den Anderen als Mit-Subjekt?), das Verhältnis von Wissenschaft und Lebenswelt sowie die Geschichte.

In Freiburg übernimmt er von Rickert Heidegger als Assistenten, der jedoch bald eigene Wege geht.

Zu den Assistenten Husserls gehörten auch Edith Stein (1916-18), Landgrebe (1923-30) und Fink (1928-36). Kasimierz Ajdukiewicz und Hedwig Conrad-Martius waren weitere Schüler Husserls.

1929 gibt Heidegger Husserls Vorlesungen zur Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins heraus. Dies ist Husserls erste Publikation nach seinem Werk von 1913. Außerdem erscheint 1929 die Formale und transzendentale Logik.

1929 hält Husserl in Paris Vorträge, die 1931 als Cartesianische Meditationen in französischer Sprache erscheinen.

Von 1933 an, hatte Husserl kaum noch Wirkungsmöglichkeiten. Seine letzte wichtige Arbeit Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie, in der es um das Verhältnis von Wissenschaft, Geschichte und Lebenswelt geht, wurde teilweise 1936 in einer in Belgrad verlegten Zeitschrift gedruckt.

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