Zenon S

Zenon aus Sidon

Zenon aus Sidon (Ζ&;νων ο Σιδ&;νιο&;, lat. Zeno, * ca. 150 v. u.- Z., †  ca. 70 v. u. Z. in Athen) war ein griechischer Philosoph, Mathematiker und Logiker. Er lehrte in Athen, wo ihn Cicero hörte. Er ist Schüler des Apollodoros und gehört zu den Epikureern.

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 2182 f.

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Zindler

Konrad Zindler

Konrad Zindler (* 1866, †  1934) wirkte als Professor für Mathematik in Innsbruck. Er ist ein Schüler Meinongs aus des Grazer Zeit, wandte sich aber später der Mathematik zu.



Zoilos

Zoilos

Zoilos (lat.: Zoilus, * ca. 400 v. u. Z. in aus Amphipolis (Mazedonien), †  320 v. u. Z.) war ein kynischer Redner und Sophist. Er war evtl. ein Schüler des Polykrates von Athen. Er kritisierte Platon, Isokrates und Homer. Wegen seiner Kritik an Homer wurde er Homeromastix (Homergeißel) genannt.

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 2120 f.

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Xenophil

Xenophilus

Der Pythagoreer Xenophilus (* in Chalkis (Thrakien), † in Athen) soll 105 Jahre geworden sein. Er ging davon aus, dass das soziale Umfeld, den Menschen beeinflußt. Auf die Frage wie er seinen Sohn am besten unterweisen könne, soll er gesagt haben, „wenn er ihn in einen wohlbestellten Stadt Bürger werden lasse.“

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 2105 f.

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Xenophon

Xenophon

Der Historiker und Schriftsteller Xenophon (Ξενοφ&;ν, * ca. 430 v. u. Z., †  354 v. u. Z.) ist ein Schüler des Sokrates. Für die Philosophiegeschichte sind seine Werke über Sokrates von besonderem Gewicht.

In den Erinnerungen an Sokrates schildert Xenophon das Leben und die begriffsdialektische Lehrmethode des Sokrates.

In der Apologie, eine Schutzschrift für Sokrates, beschreibt Xenophon das Verhalten des Sokrates vor Gericht.

Im Symposion lässt er Sokrates in geselliger und erbaulicher Unterhaltung im Hause des reichen Kallias auftreten.

Werke

  • Hellenika
  • Anabasis
  • Agesilaos
  • Staat der Lakedämonier
  • Kyrupädie
  • Hieron
  • Über die Staatseinkünfte
  • Über die Reitkunst
  • Über die Jagd
  • Über die Aufgaben des Reiterobersten
  • Erinnerungen an Sokrates
  • Verteidigung des Sokrates
  • Symposion
  • Oikonomikos

Online-Texte

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 2107 f.

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Zadeh

Lofti Asker Zadeh

Lotfi Asker Zadeh (* 4. Februar 1921 in Baku, Aserbaidschan) ist der Erfinder der Fuzzy-Mengenlehre und Fuzzy-Logik.

Leben

Lotfi Zadeh ist der Sohn einer ukrainischen Mutter und eines iranischen Vaters aus Ardabil, der sich als Journalist einige Jahre in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku aufhielt. Als Zadeh zehn Jahre alt war, ging sein Vater mit der Familie zurück in den Iran, wo Zadeh aufwuchs und das Gymnasium besuchte. Er studierte an der Universität von Teheran Elektrotechnik und machte den Abschluss als Elektroingenieur 1942. Während des 2. Weltkriegs ging er in die USA und studierte am MIT und machte an der Columbia University seinen Doktor. Seit 1959 lehrte er an der Universität von Kalifornien in Berkeley bis zur Pensionierung im Jahre 1991.

Leistungen

Zadeh begann seine Forschung auf dem Gebiet der Systemtheorie. 1965 stellte er in einer Arbeit erstmals das Konzept der Fuzzy-Logik – der unscharfen Logik (inhaltlich: Die Logik der Unschärfe) – dar. Die Idee dahinter ist, ein System mathematisch so zu beschreiben, dass es einer linguistischen Beschreibung eines Menschen ähnelt. Diese Idee erwies sich als sehr fruchtbar und erlebte in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts einen regelrechten Hype. Außerdem forschte er auf dem Gebiet der Neuronalen Netze, Expertensysteme, Kontrolltheorie und Künstlichen Intelligenz.

Er prägte den Begriff des Soft Computing, das im Wesentlichen die vorher genannten Begriffe umfasst. Beim Soft Computing wird auf eine exakte Analyse eines Systems zugunsten einer qualitativen und vor allem interpretierbaren Beschreibung verzichtet. Kritiker meinen allerdings, dass man mit diesen Black-Box-Modellen ein Systemverhalten bestenfalls beschreiben, aber nicht erklären könne.

Werke

  • Zadeh LA. Fuzzy sets. Information and Control 1965; 8: 338-353.
  • Zadeh LA. Fuzzy sets and systems. In: Fox J, editor. System Theory. Brooklyn, NY 1965: 29-39.
  • Zadeh LA. A fuzzy-set-theoretical interpretation of linguistic hedges. Journal of Cybernetics 1972; 2: 4-34.
  • Zadeh LA. Outline of a new approach to the analysis of complex systems and decision processes. IEEE Trans. Systems, Man and Cybernetics, 1973; 3: 28-44.
  • Zadeh LA. Fuzzy logic and its application to approximate reasoning. In: Information Processing 74, Proc. IFIP Congr. 1974 (3), pp. 591-594.
  • Zadeh LA. Fuzzy logic and approximate reasoning. Synthese, 1975; 30: 407-428.
  • Zadeh LA. Calculus of fuzzy restrictions. In: Zadeh LA, Fu KS, Tanaka K, Shimura M, editors. Fuzzy Sets and their Applications to Cognitive and Decision Processes. New York: Academic Press, 1975: 1-39.
  • Zadeh LA. The concept of a linguistic variable and its application to approximate reasoning, I-III, Information Sciences 8 (1975) 199-251, 301-357; 9 (1976) 43-80.

Weblinks


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Zajowsk

Józef Zajkowski

Józef Zajkowski (†  1945) ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.

Zawirski

Zygmunt Zawirski

Der polnische Philosoph Zygmunt Zawirski (* 1882, †  1948) war in Lwow Doktorand bei Kazimierz Twardowski und gehört zur Lwow-Warschau-Schule. Ab 1928 war er Professor in Poznan, ab 1937 in Krakow.

Zawirski arbeitete u. a. zur Philosophie der Zeit.

Literatur

  • Szumilewicz-Lachman, Irena: Zygmunt Zawirski – His Life and Work With Selected Writings on Time,Logic & the Methodology of Science. Dordrecht 1994
  • Szumilewicz-Lachman, Irena: Zygmunt Zawirski – The Notion of Time. In: Polish Philosophers of Science and Nature in the 20th Century. (Ed. by Wladyslaw Krajewski) Amsterdam-Atlanta 2000

Weblinks


Zedler

Philosophen in Zedlers Universallexicon


Im Philosophenlexikon finden sich Informationen zu zahlreichen Philosophen, allerdings längst nicht zu allen. Zu einigen Philosophen gibt es online eine weitere interessante Quelle.

Zedlers Universallexicon enthält Informationen zu zahlreichen Philosophen, zu denen teilweise ansonsten nichts im Internet zu finden. Da die Seiten des Lexikons leider nur als Bilddateien vorliegen, können Suchmaschinen (und blinde Menschen) nicht an die Informationen heran. Diese Seite soll helfen, die Informationen über Philosophen zugänglicher zu machen. Blinde Menschen bleiben leider auch so draußen vor der Tür. Sorrry.


Woltmann

Ludwig Woltmann

Ludwig Woltmann (* 1871 in Solingen, †  Januar 1907 in der Riviera) verbindet den Neukantianismus mit Ansichten von Marx und Darwin. Kants kritische Methode ergänzt nach Woltmann die genetische Methode von Darwin und Marx. Nach seiner Auffassung ist in Marxens Theorie der Kritizismus im Keime enthalten.

Er war Herausgeber der 1902 gegründeten Monatsschrift Politisch-anthropologische Revue.

Später wandte sich Woltmann anthropologisch-sozialen Problemen zu. Die biologische Geschichte der Menschenrassen – so Woltmann – ist die Geschichte der Staaten. Die Soziologie muss biologisch-anthropologisch sein.

Die Gesellschaft ist ein überorganisches Gebilde. Es müssen in den sozialen Einrichtungen Bedingungen geschaffen werden, welche der Auslese der Besten förderlich sind, da sonst mangels Selektion beim Menschen eine Entartung der Rassen eintrete.

Werke

  • Krit. und genetische Begründung der Ethik (1896)
  • System des moralischen Bewußtseins (1898)
  • Die Darwinsche Theorie und der Sozialismus (1899)
  • Der historische Materialismus, Darstellung und Kritik der marxistischen Weltanschauung (1900)
  • Politische Anthropologie (1903)
  • Die Germanen u. d. Renaissance in Italien (1905)

Literatur

  • Eisler, Rudolf: Artikel: Woltmann, Ludwig. In: Philosophenlexikon, 828 f.