Hansch
Michael Gottlieb Hansch (1683 – 1752)
Michael Gottlieb Hansch, geboren in Müggendahl (bei Danzig), ist ein anhänger von Leibniz.Er hielt 1703 – 1711 in Leipzig Vorlesungen.
Er hielt 1703 – 1711 in Leipzig Vorlesungen.
In seinem Hauptwerk Patterns of Discovery betont er die Theoriegeladenheit von Berichten über Beobachtungen. Kausalität ist für ihn ein Merkmal von Inferenzsystemen und nicht von der Natur als solcher.
Hanson verbindet historische und systematische Überlegungen beim Studium der wissenschaftlichen Durchbrüche.
Goodman vertritt eine empiristische und nominalistische Position. Er steht unter Einfluss von Carnaps frühem Phänomenalismus und wird dem logischen Positivismus zugerechnet.
Durchgängiges Topos seiner Analysen ist der Begriff Ähnlichkeit (similarity).
Goodman argumentiert gegen die Existenz von objektiven, sprachunabhängigen Ähnlichkeiten als vorgegebenen Charakteristika der Wirklichkeit. Unser Glaube an die Existenz von Eigenschaften und individuellen Gegenständen in Raum und Zeit beruht darauf, dass wir objektivieren, d. h. durch die Sprache dazu verleitet werden, bestimmte Ähnlichkeiten als objektive Charakteristika der Wirklichkeit auszulegen.
In der Bestätigungstheorie hat Goodman mit seiner Formulierung des Goodman-Paradoxons eine Diskussion eröffnet, die u. a. zu Revisionen in der Erklärung der hypothetisch-deduktiven Methode geführt hat.
Er stellt eine Theorie des psychischen Kreislaufes auf. Dieser Kreislauf umfasst vier Momente:
Nach Grot sind physische und psychische Energie ineinander umsetzbar. Dabei besteht eine Erhaltung psychischer Energie besteht.
Die Logik fasst Grot psychologistisch auf.
Im All formt der Wille die Materie und strebt danach, sie zu unterdrücken.
Er kam 427 als Gesandter seiner Heimatstadt nach Athen, wo er als Redner und Redelehrer begeisterten Anklang fand.
Gorgias hat entscheidend zur Entwicklung einer rhetorischen Kunstprosa beigetragen, indem er, um die psychologische Wirkung der Rede zu erhöhen auch für die Prosa in gewissen Grenzen eine poetische Ausdrucksweise forderte und die bewusste Anwendung bestimmter stilistischer Schmuckmittel (gorgianische Figuren) verlangte: inhaltlich und formal gleichgebaute, im Umfang einander genau entsprechende parallele Satzglieder (Isokolie), die nach Möglichkeit in gegensätzlicher Beziehung zueinander stehen (Antithese) und den gleichen Lautausklang haben (Homoioteleuton; entspricht dem Reim in der modernen Dichtung), außerdem rhythmisch gestaltete Satzschlüsse (Klauseln) aufweisen.
Neben Prunk- und Festreden (u.a. Leichenrede auf die im Peloponnesischen Krieg gefallenen Athener) verfasste Gorgias zu Unterrichtszwecken Musterdeklamationen (Lob der Helena, Palamedes), deren spitzfindige Argumentation bemerkenswert ist.
Gorgias erklärte in seinem Werk "Über das Nichtseiende oder über die Natur", dass "überhaupt nichts ist", nicht einmal die Natur.
Er versuchte in diesem Werk, das nicht erhalten ist, den Satz zu beweisen suchte: "Es ist nichts. Wenn etwas wäre es nicht mitteilbar."
Von den zahlreichen Schülern des Gorgias ist besonders Isokrates zu erwähnen.
Platon hat einen seiner Dialoge nach Gorgias benannt.
Die Gesetze der Logik sind für Grzegorczyk Schemata zur Konstruktion komplizierter wahrer Aussagen.
Für Gramsci ist der Marxismus eine Philosophie der Praxis, der zufolge die Kraft der geschichtlichen Entwicklung in der menschlichen Freiheit liegt. Er tritt damit der Auffassung, dass die Geschichte ehernen Naturgesetzen gehorche und zwangsläufig auf den Zusammenbruch des kapitalistischen Systems hinsteuere.
Der Kapitalismus wird nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt einstürzen. Der Sozialismus muss als kontinuierliche Entwicklung einer Gesellschaft begriffen werden, in der die Freiheit des Proletariats organisiert, kontrolliert und in zunehmendem Maß realisiert wird.
Gramsci sieht im Staat nicht den bloßen Zwangsapparat oder die Diktatur einer Klasse, sondern zuallererst die Aufrechterhaltung von Macht durch Kirche, Erziehungswesen, Medien usw.
Bestimmend für das politische Handeln ist daher nach Gramsci auch nicht die ökonomische Basis, sondern deren Interpretation. Daraus erklärt sich auch die besondere Rolle, die Gramsci den Intellektuellen bei der Entwicklung des Sozialismus zuschreibt.