Meyer A
A. Meyer
A. Meyer ist ein Vertreter des methodischen Holismus.Meyer betrachtet die These von der Simplifizierung und Reduzierbarkeit des höheren auf die jeweils niedrigere Wirklichkeitsstufe als zentral für den methdischen Holismus.
Meyer betrachtet die These von der Simplifizierung und Reduzierbarkeit des höheren auf die jeweils niedrigere Wirklichkeitsstufe als zentral für den methdischen Holismus.
Er ist stark von Fries beeinflußt und will die psychologisch-empirische Seite der Philosophie von Kant weiterentwickeln.
Nach Meyer hat Kant das apriorische nicht a priori, sondern durch empirische Analyse des Bewußtseins gefunden. Alles Wissen hat den Glauben an die Aussagen der Sinne und den Fortbestand der Naturgesetze zur Grundlage.
Meyer betont die Verschiedenheit des Psychischen und Physischen.
Er kritisiert die Auffassung, dass sich die Wissenschaften auf die Feststellung gesetzmäßiger Verbindungen zwischen wahrnehmbaren Phänomenen begrenzen lassen.
Für Émile Meyerson liegt die entscheidende Forderung an eine wissenschaftliche Erklärung darin, dass sie die zugrundeliegenden Kausalverhältnisse in ihrer Gesetzmäßigkeit klärt. Das Hauptinteresse liegt darin, zu wissen, warum dem immer so ist. Die Antwort bezieht, d. h. auf Teile der Wirklichkeit, die sich unserer unmittelbar gegebenen (positiven) Sinneswahrnehmung entziehen.
Er untersuchte u. a. das Verhältnis von Bezeichnungen. Zudem hat er wahrscheinlich behauptet, dass Wissen aus dem unmittelbaren Studium der Wirklichkeit entsteht.
Milhaud steht in seinen Ansichten auch Poincaré und dem Pragmatismus nahe.
Es gibt nach Milhaud eine mathematisch-logische Gewißheit, die um so weniger objektiv ist, desto strenger sie ist. Die logische Gewißheit beruht auf dem Satze des Widerspruches Sie hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
Die mathematische Gewißheit ist subjektiver Art, da sie auf Schöpfungen des Geistes zu Zwecken der Exaktheit beruht. Sie basiert auf (empirisch beeinflußten) fiktiven Begriffen oder Symbolen von Selektionswert, welche die Wissenschaft fördern.
Die Wirklichkeit selbst enthält nicht die festen Relationen und den Determinismus der Wissenschaft.