Maxim G

Maxim, der Grieche (ca. 1470 – 1556)

Der Philosoph Maxim der Grieche wurde in Art, im heutigen Albanien geboren. Er studierte in Italien.

1518 kam er nach Moskau an den Hof des Fürsten Wassili III.

Da Maxim die russische Sprache nicht beherrschte, übersetzte er aus dem Griechischen ins Lateinische. Aus dem lateinischen ins Russische übersetzten dann andere.

Maxim hielt die aristotelische Syllogistik für unvereinbar mit der katholischen Dogmatik. U. a. verwendete er die Mittel der syllogistischen Argumentation zur Widerlegung des Glaubens der Katholiken an das Fegefeuer.

Wegen Ketzerei und Verrat am Zaren angeklagt, war Maxim von 1531 bis 1556 eingekerkert.


Maximus

Orosius Maximus Confessor (580 – 662)

Der Mönch und Abd Orosius Maximus Confessor ist ein Gegner der Monotheleten. Er ist besonders von Gregor von Nyssa beeinflußt. Maximus Confessor betont den Gedanken der Einigung des Menschen und alles Geschaffenen mit Gott und dem Logos, als dem Endziel aller Schöpfung. Er kommentierte u. a. die Schriften von Pseudo-Dionysios.


Mccoll

Hugh McColl (1761 – 1808)

Hugh McColl ist einer der Wegbereiter der algebraischen Logik. Er entwickelte eine algebraisch aufgebaute Aussagenlogik in der Modalitäten vorkommen. Seine Logik kann auch als Vorläuferin der mehrwertigen Logik betrachtet werden. Sein Ansatz ist keine Interpretation der Algebra der Logik, sondern eine eigenständige Logik.


Mehlberg

Henryk Mehlberg

Henryk Mehlberg (* 1904; †  1978) ist Schüler von Twardowski und ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.

Mehlberg arbeitete u. a. zur Philosophie der Zeit und zum Leib-Seele-Problem.

Literatur

  • A. Koterski: Henryk Mehlberg – The Reach of Science. In: Polish Philosophers of Science and Nature in the 20th Century. (Ed. by Wladyslaw Krajewski) Amsterdam-Atlanta 2000

Weblinks


Meier

Georg Friedrich Meier (1718 – 1777)

Georg Friedrich Meier ist ein Vertreter der Wolffschen Schule. In seiner Psychologie ist er auch von Locke beeinflußt.

In der Ästhetik schließt er sich Baumgarten an.


Meiners

Christoph Meiners (1747 – 1810)


Christoph Meiners ist ein Vertreter der Popularphilosophie. Er war Professor in Göttingen.

Mit Feder gab er 1788 – 1791 die Philosophische Bibliothek heraus.

Meiners betrachtet die Psychologie als Grundlage der Philosophie. Wie Feder bekämpft er die Lehre von den angeborenen Begriffen, nimmt aber angeborene Triebe an.

In der Ethik ist er Eudämonist.


Meinong

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Melissa

Melissa

Die historische Zeitbestimung von Melissa reicht von 500 v. u. Z. bis zu 100 u. Z.

Einziges Dokument ist ein Brief Melissas an Klearete, der im dorischen Dialekt geschrieben wurde und sie als Pythagoreerin ausweist.

In diesem Brief wird im Stil der pythagoreeischen Lebensweise die bescheidene Ausstattung der Kleidung und die Betonung der natürlichen Reize eine Frau thamtisiert. Schönheit und Reichtum der Seele sind wichtiger als äußere gute Gestalt und Vermögen, denn die Seele macht den besten Teil eines Menschen aus.

Da ihr Name weder bei Iamlichos im Katalog der 17 bekanntesten Pythagoereerinnen noch in der Pythagorqas-Biographie von Porphyrios auftaucht, ist es unwahrscheinlich, dass sie eine frühe Pythagoreerin ist.

Ihre Herkunft von der Insel Samos ist reine Spekulation.

Weblinks


Mened

Menedemos, der Kyniker

Der Kyniker Menedemos, nicht zu verwechseln mit Menedemos aus Eretria, hörte zuerst bei dem Epikureer Kolotes von Lampsakos, dann bei dem Kyniker Echekles, der als Enkelschüler von Metrokles oder Krates gilt.

Menedemos war Zeitgenosse von Bion und Menippos. Nach seinem Wechsel zu den Kynikern bekämpfte er seinen früheren Lehrer Kolotes. Die Antwort von Kolotes ist zum Teil erhalten. Wir erfahren von Kolotes, dass Menedemos, obwohl die Kyniker der Stoa nahestanden, von einigen Stoikern als naiv und dumm bezeichnet wurde.

In einer Schrift hat Menedemos nachgewiesen, dass die Epikureer sich selbst widersprechen, wenn sie die Dichtkunst ablehnen. Eine andere Schrift war dem Thema Der Weise kocht sich sein Linsengericht selber gewidmet.


Menedem

Menedemos aus Eretria (gest. ca. 278 v. u. Z.)

Menedemos aus Eretria war Anhänger Platons, des Stilpon und Mitglied der von Phaidon aus Elis begründeten elisch-eretischen Schule. Er wirkte in Eretria.

Menedemos ist als Vertreter der Dialektik (Eristik) bekannt. Er stellte verschiedene logische Paradoxa auf.

Es gibt nach ihm nur eine Tugend, nämlich die vernünftige Einsicht verbunden mit dem rechten Willen.