Michaeli
Johann David Michaelis (1717 – 1791)
Johann David Michaelis ist ein Vertreter der Wolffschen Schule.
Er untersuchte u. a. das Verhältnis von Bezeichnungen. Zudem hat er wahrscheinlich behauptet, dass Wissen aus dem unmittelbaren Studium der Wirklichkeit entsteht.
Milhaud steht in seinen Ansichten auch Poincaré und dem Pragmatismus nahe.
Es gibt nach Milhaud eine mathematisch-logische Gewißheit, die um so weniger objektiv ist, desto strenger sie ist. Die logische Gewißheit beruht auf dem Satze des Widerspruches Sie hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
Die mathematische Gewißheit ist subjektiver Art, da sie auf Schöpfungen des Geistes zu Zwecken der Exaktheit beruht. Sie basiert auf (empirisch beeinflußten) fiktiven Begriffen oder Symbolen von Selektionswert, welche die Wissenschaft fördern.
Die Wirklichkeit selbst enthält nicht die festen Relationen und den Determinismus der Wissenschaft.
James Mill knüpft an Hartley, Hume, Reid und T. Brown an. Er gehört zu den Hauptvertretern der englischen Assoziationspsychologie.
Das Seelische besteht nach Mill aus Elementen, denen die Eigenschaft zukommt, sich miteinander zu komplexen, aber oft – bei Verschmelzungen – einfach erscheinenden Gebilden zu vereinigen.
Die Assoziation ist der Grundprozeß des psychischen Geschehens. Es besteht ein Gesetz der untrennbaren Verbindung (law of inseparable association) oder der Häufigkeit (law of frequency).
Assoziationsfaktoren sind die Lebhaftigkeit der Eindrücke, die Häufigkeit der Wiederholung und das Interesse. Aus der Berührungsassoziation sind alle anderen Arten der Assoziation zu erklären.
Auf Assoziation beruht alles Denken und Wollen. Das Wollen beruht auf der Assoziation einer Handlung mit einem Lustgefühl. Auch der Begriff der Kausalität beruht auf Assoziation, und zwar auf der regelmäßigen Sukzession von Vorstellungen.
In der Ethik schließt sich James Mill dem Utilitarismus von J. Bentham an.
Er habilitierte 1895 in Philosophie.
1918 übernahm Ernst Mally seine pädagogische Lehrkanzel.