Goldmann
Lucien Goldmann (geb. 1913)
Lucien Goldmann ist ein Vertreter des Genetischen Strukturalismus.
Er vertritt wie Mach einen Monismus des Geschehens, für den die Welt eine Ordnung von Vorgängen ist.
Nach dem Pathempirismus ist die Form des Erkennens Gefühl. Die Formgefühle (mit den Charakteren von Avenarius verwandt) gehören im Unterschied zum Erfahrungsinhalt der reaktiven Erfahrung an.
Der Aussageinhalt ist der logische Gehalt, der den Sinn der Aussagen ausmacht. Aussagegrundlage sind die Tatsachen, auf die sich die Aussage bezieht.
Die Logik ist keine psychologische und keine normative Wissenschaft.
Die Weltanschauungslehre (Kosmotheorie) ist jene Wissenschaft, welche die Aufgabe hat, einen widerspruchslosen Zusammenhang aller jener Gedanken herzustellen, die von den Einzelwissenschaften, sowie vom praktischen Leben zur Nachbildung der Tatsachen verwendet werden.
Die Noologie ist der Teil der Kosmotheorie, der sich mit dem Widerspruch zwischen subjektiven und objektiven Gedanken und den darauf entspringenden Problemen beschäftigt. Aufgabe der Noologie ist es, die Widersprüche auszugleichen, die sich aus der sachgemäßen Bearbeitung der Gedanken in der Logik einerseits und in der Psychologie anderseits ergeben.
Die Noologie zerfällt in die Semasiologie (Lehre von den Denkinhalten) und die Alethologie (Lehre von den Denkwerten).
Das Kausalgesetz ist ein Postulat, in dem wir uns entschließen, die Erscheinungen soweit als möglich gesetzlich aufzufassen.
Eine allgemeine Notwendigkeit an sich oder ein allgemeiner Zwang existiert nicht.
Der Wille ist weder durch die Motive determiniert, noch wählt er frei zwischen ihnen. Die Lebhaftigkeit der Motive ist keine konstante Größe. Im Streite der Motive ist die Chance des Sieges für jedes Motiv seiner relativen Stärke proportional.
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Goodman vertritt eine empiristische und nominalistische Position. Er steht unter Einfluss von Carnaps frühem Phänomenalismus und wird dem logischen Positivismus zugerechnet.
Durchgängiges Topos seiner Analysen ist der Begriff Ähnlichkeit (similarity).
Goodman argumentiert gegen die Existenz von objektiven, sprachunabhängigen Ähnlichkeiten als vorgegebenen Charakteristika der Wirklichkeit. Unser Glaube an die Existenz von Eigenschaften und individuellen Gegenständen in Raum und Zeit beruht darauf, dass wir objektivieren, d. h. durch die Sprache dazu verleitet werden, bestimmte Ähnlichkeiten als objektive Charakteristika der Wirklichkeit auszulegen.
In der Bestätigungstheorie hat Goodman mit seiner Formulierung des Goodman-Paradoxons eine Diskussion eröffnet, die u. a. zu Revisionen in der Erklärung der hypothetisch-deduktiven Methode geführt hat.
Er stellt eine Theorie des psychischen Kreislaufes auf. Dieser Kreislauf umfasst vier Momente:
Nach Grot sind physische und psychische Energie ineinander umsetzbar. Dabei besteht eine Erhaltung psychischer Energie besteht.
Die Logik fasst Grot psychologistisch auf.
Im All formt der Wille die Materie und strebt danach, sie zu unterdrücken.
Er kam 427 als Gesandter seiner Heimatstadt nach Athen, wo er als Redner und Redelehrer begeisterten Anklang fand.
Gorgias hat entscheidend zur Entwicklung einer rhetorischen Kunstprosa beigetragen, indem er, um die psychologische Wirkung der Rede zu erhöhen auch für die Prosa in gewissen Grenzen eine poetische Ausdrucksweise forderte und die bewusste Anwendung bestimmter stilistischer Schmuckmittel (gorgianische Figuren) verlangte: inhaltlich und formal gleichgebaute, im Umfang einander genau entsprechende parallele Satzglieder (Isokolie), die nach Möglichkeit in gegensätzlicher Beziehung zueinander stehen (Antithese) und den gleichen Lautausklang haben (Homoioteleuton; entspricht dem Reim in der modernen Dichtung), außerdem rhythmisch gestaltete Satzschlüsse (Klauseln) aufweisen.
Neben Prunk- und Festreden (u.a. Leichenrede auf die im Peloponnesischen Krieg gefallenen Athener) verfasste Gorgias zu Unterrichtszwecken Musterdeklamationen (Lob der Helena, Palamedes), deren spitzfindige Argumentation bemerkenswert ist.
Gorgias erklärte in seinem Werk "Über das Nichtseiende oder über die Natur", dass "überhaupt nichts ist", nicht einmal die Natur.
Er versuchte in diesem Werk, das nicht erhalten ist, den Satz zu beweisen suchte: "Es ist nichts. Wenn etwas wäre es nicht mitteilbar."
Von den zahlreichen Schülern des Gorgias ist besonders Isokrates zu erwähnen.
Platon hat einen seiner Dialoge nach Gorgias benannt.
Die Gesetze der Logik sind für Grzegorczyk Schemata zur Konstruktion komplizierter wahrer Aussagen.