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Satz des Grundes
Der Satz des Grundes, besagt, dass alles Grund ist und Folgen hat.Er folgt nach Baumgarten aus dem Satz des Widerspruches.
Der Satz des Grundes hat seine erkenntnistheoretische Entsprechung im Satz vom zureichenden Grunde.
Er folgt nach Baumgarten aus dem Satz des Widerspruches.
Der Satz des Grundes hat seine erkenntnistheoretische Entsprechung im Satz vom zureichenden Grunde.
Schon Leukipp und Demokrit kannten den Satz vom zureichenden Grunde.Sie sagten: Kein Ding entsteht ohne Ursache, alles entstehtaus irgendeinem Grunde und mit Notwendigkeit.
Demokrit interpretiert den Satz vom zureichenden Grunde ontologisch:
Leibniz formulierte: "Im Sinne des zureichenden Grundes [raison suffisante] finden wir, dass keineTatsache als wahr oder existierend und keine Aussage als wahr betrachtet werden kann, ohne dass ein zureichender Grund vorhanden wäre, warum es so ist und nicht anders …" [1]
Den Satz vom zureichenden Grunde betrachtete Leibniz als Prinzip aller Erfahrungswahrheiten, im Unterschied zum Satz vom Widerspruch, der von ihm als Prinzip aller Wahrheiten des Verstandes interpretiert wurde.
Der Satz des zureichenden Grundes hat seine ontologische Entsprechung im Satz des Grundes.
[1] Leibniz, G. W.: Monadologie, &; 33, Nr. 32
Bekannt ist die Kritik Lotzes an diesem Zusammenhang.
"Nur drängende Not zwingt die Tiere anderen zu schaden. Sie werden durch Hunger oder Furcht zum Kampf gedrängt. Dem Menschen aber macht es Freude, seine Mitmenschen ins Verderben zu stürzen." [L. A. Seneca: Mächtiger als das Schicksal. Leipzig 1942, 658].
Die reziproken Begriffe gehören zu den äquipollenten Begriffen. Die lateinische Bezeichnung für reziproke Begriffe ist: notiones reciprocae.
Diese Antinomie besitzt eine logische Variante, in der die Eigenschaft nicht Eigenschaft seiner selbst sein oder die Eigenschaft, imprädikabel zu sein, betrachtet wird. Es lässt sich zeigen, dass imprädikabel imprädikabel ist, eben wenn imprädikabel nicht imprädikabel ist.
Der substantielle Fundamentalismus fügt dem formalen Fundamentalismus Aussagen darüber hinzu, welche Meinungen basale Meinungen sind.
[1] Williams, M.: Unnatural Doubts. Epistemological Realism and the Basis of Scepticism. Princeton, N. J. 1996, 114ff.
Das Ergebnis einer sekundären Induktion ist eine Theorie. Aus einer Reihe von allgemeinen Sätzen wird eine Theorie erschlossen.
Systematische Kohäerenz ist dabei die Kohärenz eines Überzeugungssystems.
Ein Überzeugungssystem ist nach Bartelborth um so kohärenter [2],
Bartelborth stellt dem Begriff der systematischen Kohärenz den Begriff der Inkohärenz gegenüber und benutzt wie die Bedingungen zeigen die Inkohärenz zur Bestimmung der systematischen Kohärenz.
[1] Bartelborth, T.: Begründungsstrategien. Ein Weg durch die analytische Erkenntnistheorie. Berlin 1996, 192
[2] Bartelborth, T.: Begründungsstrategien. Ein Weg durch die analytische Erkenntnistheorie. Berlin 1996, 193
Der substantielle Kontextualismus fügt dem formalen Kontextualismus Aussagen darüber hinzu, welche Meinungen basale Meinungen sind und wie sie vom Kontext abhängen.