Dharmott
Dharmottara (8. u. 9. Jh.)
Der indische Logiker Dharmottara, ein Vertreter der buddhistischen Logik, ist als Kommentator von Dharmakirti bekannt geworden.Dharmottara leistete wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung der Logik der Ny&;ya.
Dharmottara leistete wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung der Logik der Ny&;ya.
Von Diderot stammt die Idee, dass die Empfindung möglicherweise eine allgemeine Eigenschaft der Materie ist. Die Atome sind Träger von Empfindungen, aus denen das Denken entsteht. Aus der Berührung der Atome entsteht das für die Menschen und das All einheitliche Bewußtsein.
In seiner Erkenntnistheorie antizipierte er die Lehre von den Reflexen.
Die Materie wird seiner Ansicht nach auf drei Arten erkannt:
Den Agnostizismus lehnte er entschieden ab und verteidigte die Idee von der Erkennbarkeit der Welt.
Nach Diderot bezeichnet Wissen eine zuverlässige und bewiesene Kenntnis. Unkenntnis setzt eine Idee von der Sache voraus, ohne dass ein angemessenes Urteil gebildet werden könnte.
Als Logik bezeichnete Diderot die Wissenschaft vom richtigen Denken und der gebührenden Verwendung unserer geistigen Fähigkeiten vermittels Definitionen, Einteilungen und Überlegungen.
Die Aufgabe der Logik sah Diderot darin, zu lehren, die Gedanken zur Erlangung der Wahrheit richtig zu verbinden.
Couturat ist einer der Begründer der modernen Logik. Er findet Anfänge des Logikkalküls in unveröffentlichten Schriften von Leibniz. Couturat gab Schriften von Leibniz heraus.
Cremonius war 1573 bis 1590 Professor für Philosophie in Ferrara und dann Professor für Philosophie und Medizin in Padua.
Im Mittelpunkt seiner Naturphilosophie stand die Betonung der Selbständigkeit der Physik als Wissenschaft im aristotelischen Sinne.
Da Gott nicht als bewegende Ursache der Welt begriffen wird, bedarf die Erforschung der Welt auch keine Gotteserkenntnis.
Für den Bereich der unerschaffenen Welt behielt er das finalistische Bewegungskonzept bei.
Er übersetzte mit seinen Schülern die Kategorien und De interpratione von Aristoteles ins Armenische und kommentierte diese Schriften. Er übersetzte und kommentierte auch die Einführung in die Kategorien des Aristoteles von Porphyrios. David der Armenier übersetzte u. a. auch Werke von Platon.
David der Armenier befasste sich intensiv mit Definitionen, wobei er insbesondere die Wechselbeziehung zwischen Bezeichnung und Definition, die Genese der Definitionen, ihre Arten, besonders die genetische Definition – und die Grundlagen untersucht, auf denen sie beruhen.
David der Armenier fordert die Vollständigkeit einer Definition, betont ihre gnoseologische Bedeutung und betrachtet die Beziehung zwischen Definition und Verfahren, die sie ersetzen können.
David der Armenier behandelt die Beziehungen zwischen den Regeln des deduktiven Schließens und induktiven Schließens sowie die Analogieschlüsse.
Die Erkenntnis selbst unterteilte David der Armenier in fünf Stufen: Empfindung, empirisches Wissen, Kunst, wissenschaftliches Wissen und Philosophie.
Die Philosophie ist die höchste Erkenntnisstufe. Sie operiert mit ewigen und unbestreitbaren Wahrheiten.
Als Gegner der Popularphilosophie bekämpft er die Monadologie und die Lehre von der prästabilierten Harmonie.
In der Ästhetik betont de Crousaz die Einheit in der Mannigfaltigkeit.
Nach de Crousaz gibt es keine unbewussten Vorstellungen.
Er ist vor allem von Rüdiger beeinflußt und ein Gegner der Leibniz–Wolffschen Philosophie.
In seinem Bemühen, Wissen und Glauben sowie Philosophie und Theologie zu vereinbaren, hat er Kant beeinflußt.
Crusius bekämpft des Satzes vom zureichenden Grunde in der üblichen Formulierung. Es folgen nicht alle Wirkungen notwendig aus ihren Ursachen. Crusius unterscheidet zwischen Erkenntnisgrund und Realgrund.
Die Denkgesetze sind nach Crusius: der Satz des Widerspruchs, der Satz des nicht zu Trennenden und der Satz des nicht zu Verbindenden. Wahrheitskriterium ist die Denkbarkeit. Wahr ist, was sich nicht anders denken lässt.
Die Metaphysik hat es mit absoluten Vernunftwahrheiten zu tun. Alles Endliche ist in Raum und Zeit. Raum und Zeit sind Abstraktionen.
Crusius bekämpft die Lehre von der prästabilierten Harmonie, den Satz von der Erhaltung der bewegenden Kraft, den Determinismus, den strengen Mechanismus und den Optimismus. Die Welt ist relativ gut, aber nicht die beste der möglichen.
Die Seelen streben ewigen Zielen zu und sind unsterblich. Der Wille ist frei, motiviert, aber nicht determiniert. Die Sittlichkeit ist objektiv zu begründen. Sie besteht in der Befolgung des göttlichen Willens.