Nyman

Alf Nyman (1884 – 1968)

Der Philosoph Alf Nyman war von 1930 bis 1949 Professor der Philosophie an der Universität Lund. Nyman ist durch die Neukantianer Larsson und Vaihinger stark beeinflußt.

Nyman versuchte – an Avenarius und Kant anknüpfend – die Ideen des Fiktionalismus auf die Raumanalogien anzuwenden. Er bezeichnete die Raumanalogien als falsch, aber zweckmäßig.

Nyman arbeitete auch zur Wissenschaftstheorie und zur Philosophiegeschichte.

Neurath

Otto Neurath

Otto Neurath (* 10. Dezember 1882 in Wien, &dagger, 22. Dezember 1945 in Oxford) war ein österreichischer Philosoph, Soziologe und Ökonom.

Er studierte zuerst in Wien, dann in Berlin Mathematik, Ökonomie, Geschichte und Philosophie. Er promovierte 1907 in Berlin, war zwischenzeitlich im österreichischen Kriegsministerium in der Wirtschaftsabteilung tätig und habilitierte sich 1917 in Heidelberg.

In der Münchner Räterepublik war er Präsident des Zentralwirtschaftsamtes, wurde aber nach deren Ende wegen Hochverrats zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Er wurde allerdings vorzeitig entlassen und nach Wien abgeschoben.

Er gehörte dem linken Flügel des Wiener Kreis an und vertrat einen pragmatischen wissenschaftstheoretischen Ansatzes.

Zusammen mit dem Graphiker Gerd Arntz entwickelte er die Isotype, die Wiener Methode der Bildstatistik.

Nach den Ereignissen des 12. Februar 1934 und der Errichtung des Ständestaates emigrierte er zunächst in die Niederlande nach Den Haag, musste aber 1940 weiter nach England flüchten, um seine Arbeit fortzusetzen.

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Newton

Isaac Newton (1642 – 1727)

Der englische Physiker, Astronom und Mathematiker Issac Newton entdeckte das Gravitationsgesetz und die drei Bewegungsgesetze: das Trägheitsgesetz, das Gesetz der Proportionalität von Kraft und Beschleunigung und das Gesetz der Gleichheit von Wirkung und Gegenwirkung.

Newton formulierte gleichzeitig mit Leibniz und unabhänig von diesem die Grundthesen der Differential- und Integralrechnung. Er wies auf auf den wechselseitig umkehrbaren Charakter der Operationen des Integrierens und Differenzierens hin.

Auf dem Gebiet der Logik war Newton Anhänger der induktiven Methode und riet, sich vor allem auf die Erfahrung zu stützen.

Von Newton stammt der Satz hypotheses non fingo (ich denke mir keine Hypothesen aus). Hieraus wurde voreilig der Schluss gezogen, dass Newton die Hypothesenbildung generell ablehne. Er lehnte jedoch nur Hypothesen ab, die von der Empirie, vom Experiment losgelöst sind.

Newton beschäftigte sich viel mit Raum und Zeit. Er nahm einen absoluten Raum an, der an sich existiere und immer und überall gleich und unbeweglich ist.

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Nicolai

Christoph Friedrich Nicolai (1733 – 1811)

Christoph Friedrich Nicolai hat sich um die Aufklärung große Verdienste erworben.


Nicole

Pierre Nicole (1625 – 1695)

Der französische Theologe, Grammatiker, Philosoph und Logiker Pierre Nicole schrieb gemeinsam mit Arnauld 1662 das Buch La logique ou l’art de penserm das unter dem Namen Logik von Port Royal bekannt wurde.

In diesem Buch wird die Logik als Kunst definiert, den Verstand richtig bei der Erkenntnis der Dinge anzuwenden.

Nicole ist stark von Descartes und Pascal beeinflußt.


Nietzsch

Friedrich Nietzsche (1844 – 1900)

Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche studierte Theologie (ein Semester) und Philologie in Bonn und Leipzig. Von 1870 bis 1879 war er Professor für Klassische Philologie in Basel. Seit Januar 1889 gilt Nietzsche als geisteskrank.

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Nikarete

Nikarete von Megara (ca. 3. Jh. v. u. Z.)

Nikarete war eine Schülerin des Stilpon und wohl eng mit ihm befreundet. Sie wird der megarischen Schule zugerechnet.

Diogenes Laërtios schreibt: Stilpon "… war verheiratet, pflegte aber auch Umgang mit der Hetäre Nikarete, wie Onetor irgendwo berichtet." (Leben und Meinungen berühmter Philosophen, II 114).

Athenaios spricht von ihr als einer aus angesehener Familie stammenden Hetäre mit ausgezeichneter Bildung, die mit Stilpon studierte.

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Nink

Caspar Nink (geb. 1885)

Caspar Nink ist ein Vertreter des Neothomismus.


Niphus

Augustinus Niphus (1473 – 1546)

Der italienische Philosoph und Mediziner Augustinus Niphus (eigentlich Agostino Nifo) ist ein bedeutender Vertreter des Renaissancearistotelismus. Er ist Schüler von Nicoletto Vernia und lehrte in Padua, Neapel, Rom und Pisa.

In seinen umfangereichen Kommentaren bzw. Editionen, u. a. zu Aristoteles und Averroës versuchte er eine adäquate lateinische Übersetzung.

Er vertrat anfangs die Auffassung des Averroës von der Einheit des Intellekts. Später distanzierte er sich von diesem und entwickelte einen gemäßten Averroismus.

1518 verfasste er eine Widerlegung der Auffassung von Pomponazzi über die Sterblichkeit der Seele.

Niphus nahm an, dass es eine unsterbliche, kollektive Gesamtseele gibt.

In der Physik wollte Niphus zwischen der Physik von Averroës und der Impetustheorie vermitteln.

Niphus vertrat eine hedonistische Ethik.


Mutianus

Conradus Mutianus Rufus (1470/1471 – 1526)

Der Humanist, Theologe und Jurist Conradus Mutianus Rufus (eigentlich Konrad Muth) war in Deventer Mitschüler von Erasmus von Rotterdam. Er studierte in Erfurt und Rotterdam. Ab 1503 lebte er als Kanonikus in Gotha. Er trat dem Erfurter Humanistenkreis bei und wurde ca. 1515 dessen Haupt.

Mutianus Rufus war mit E. Hessus, C. Rubeanus und J. Jonas befreundet.

In philosophischer Hinsicht folgte er der Position der Platonischen Akademie von Florenz. Er wollte nach deren Vorbild die antike Philsosophie und die christliche Theologie zu einer Einheit bringen.