Nink
Caspar Nink (geb. 1885)
Caspar Nink ist ein Vertreter des Neothomismus.
In seinen umfangereichen Kommentaren bzw. Editionen, u. a. zu Aristoteles und Averroës versuchte er eine adäquate lateinische Übersetzung.
Er vertrat anfangs die Auffassung des Averroës von der Einheit des Intellekts. Später distanzierte er sich von diesem und entwickelte einen gemäßten Averroismus.
1518 verfasste er eine Widerlegung der Auffassung von Pomponazzi über die Sterblichkeit der Seele.
Niphus nahm an, dass es eine unsterbliche, kollektive Gesamtseele gibt.
In der Physik wollte Niphus zwischen der Physik von Averroës und der Impetustheorie vermitteln.
Niphus vertrat eine hedonistische Ethik.
Sein Practical Discourse basiert auf den Principles von Malebranche. In diesem Werk vertritt Norris die These, man müsse nicht alle Kreaturen lieben, das dies nicht mit der Liebe zu Gott zu vereinbaren wäre. Diese Ansicht wurde späer u. a. von Damaris Cudworth Masham kritisiert.
Sein Briefwechsel mit Mary Astell wurde 1695 unter dem Titel Lettres Concerning the Love of God veröffentlicht.
Norris kritisierte Locke vor allem wegen seines Antichristentums.
Er bewies 1957 die rekursive Unlösbarkeit des Wortproblems für Gruppen. 1959 widerlegte er die Burnsidesche Vermutung.
Er betrachtete Platon als Schüler des Pythagoras und Nachfolger des Weisen des Orients. Mitunter wird er daher als platonisierender Neupythagoreer bezeichnet.
Numenios verstand die Welt dualistisch: dem dreifach gestuften Göttlichen (oberste Gottheit: der eine Nus; der Demiurg als Weltbildner; der Kosmos als sein Abbild) steht der Materie gegenüber. Beide Prinzipien stehen in der empirischen Welt im Kampf miteinander.
Dementsprechend hat der Mensch eine vernünftige und eine vernunftlose Seele.
Philosophie lehrt ihn, das Göttliche vom Stofflichen zu trennen.
Diogenes Laërtios berichtet:
"Aber nur Numenios behauptet, er [d.h. Pyrrhon] habe auch dogmatisiert." (Leben und Meinungen berühmter Philosophen IX 68).
Die Stelle macht deutlich, dass Numenios mit dieser Meinung alleine stand.
Nyman versuchte – an Avenarius und Kant anknüpfend – die Ideen des Fiktionalismus auf die Raumanalogien anzuwenden. Er bezeichnete die Raumanalogien als falsch, aber zweckmäßig.
Nyman arbeitete auch zur Wissenschaftstheorie und zur Philosophiegeschichte.
Er studierte zuerst in Wien, dann in Berlin Mathematik, Ökonomie, Geschichte und Philosophie. Er promovierte 1907 in Berlin, war zwischenzeitlich im österreichischen Kriegsministerium in der Wirtschaftsabteilung tätig und habilitierte sich 1917 in Heidelberg.
In der Münchner Räterepublik war er Präsident des Zentralwirtschaftsamtes, wurde aber nach deren Ende wegen Hochverrats zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Er wurde allerdings vorzeitig entlassen und nach Wien abgeschoben.
Er gehörte dem linken Flügel des Wiener Kreis an und vertrat einen pragmatischen wissenschaftstheoretischen Ansatzes.
Zusammen mit dem Graphiker Gerd Arntz entwickelte er die Isotype, die Wiener Methode der Bildstatistik.
Nach den Ereignissen des 12. Februar 1934 und der Errichtung des Ständestaates emigrierte er zunächst in die Niederlande nach Den Haag, musste aber 1940 weiter nach England flüchten, um seine Arbeit fortzusetzen.
Newton formulierte gleichzeitig mit Leibniz und unabhänig von diesem die Grundthesen der Differential- und Integralrechnung. Er wies auf auf den wechselseitig umkehrbaren Charakter der Operationen des Integrierens und Differenzierens hin.
Auf dem Gebiet der Logik war Newton Anhänger der induktiven Methode und riet, sich vor allem auf die Erfahrung zu stützen.
Von Newton stammt der Satz hypotheses non fingo (ich denke mir keine Hypothesen aus). Hieraus wurde voreilig der Schluss gezogen, dass Newton die Hypothesenbildung generell ablehne. Er lehnte jedoch nur Hypothesen ab, die von der Empirie, vom Experiment losgelöst sind.
Newton beschäftigte sich viel mit Raum und Zeit. Er nahm einen absoluten Raum an, der an sich existiere und immer und überall gleich und unbeweglich ist.