Ossowski
Stanis&;aw Ossowski
Stanis&;aw Ossowski (* 1897, † 1963) ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule. Er ist der Mann von Maria Ossowska.Weblinks
- Bilder von Ossowski
- Encyclopedia PWN (poln.)
Ostwald ist der Begründer des Energetismus, durch den er den wissenschaftlichen Materialismus überwinden will. Unter dem wissenschaftlichem Materialismus versteht er die Annahme, dass es hinter den energetischen Vorgängen und Zuständen einen besonderen Träger, die Materie, gibt und dass sich alle physikalischen Vorgänge auf mechanische, auf das Spiel von Atomen zurückführen lassen.
Nach Ostwald hat die Wissenschaft in rein empirisch-positiver Weise die Tatsachen zu beschreiben. Sie darf keine Hypothesen einfüren, welche über alle Erfahrungsmöglichkeit hinausgehen. Zugelassen sind jedoch vorläufige Annahmen (Protothesen) und Interpolationen (Ausfüllen von Erfahrungslücken).
Anschauliche Hypothesen und physikalische Bilder sind nicht zu verwenden. Daher ist der Atombegriff abzulehnen.
Die Energie ist das Gemeinsame aller Phänomene. Sie ist die wahre Substanz der Dinge und bedarf keines Trägers, da sie selbst das Wirkliche ist.
Alles, was wir von der Außenwelt wissen, können wir in der Gestalt von Aussagen über vorhandene Energien darstellen. Auch das Leben ist energetisch aufzufassen.
In der Erkenntnistheorie ist Ostwald Positivist, evolutionistischer Empirist und Relativist. Alles Denken muss sich auf Erfahrung stützen. Es muss an der Erfahrung geprüft werden und so lange berichtigt werden, bis es mit der Erfahrung übereinstimmt.
Raum, Zeit und Kausalität sind ererbte Vorstellungen.
Während dieser Versuch erfolgreich war, mißlangen die von Owen in Amerika gemachten sozialistischen Versuche.
Owen betrachtet den Menschen als Produkt seiner ererbten Organisation und der Umwelt und verlangt eine natürliche Gesellschaftsordnung mit gemeinsamer Produktion und Güterverteilung.
Er bemühte sich die Philosophie Brentanos und Husserls zu widerlegen und war dabei durch Humboldt, Herder, Max Müller und vielleicht auch durch Nietzsche beeinflußt.
Palágyis logisch-erkenntnistheoretische Argumente entwickelten sich in der Auseinandersetzung mit der Brentano-Schule. Die beiden 1902 erschienen Büchern Kant und Bolzano und Der Streit der Psychologisten und Formalisten in der modernen Logik, verfasste er unter dem Eindruck des 1. Bandes von Husserls Logischen Untersuchungen.
1903 erschien seine Arbeit Die Logik auf dem Scheidewege und 1904 eine Weiterführung dieses Buches Az ismerettan alapvetése (Grundlegung der Erkenntnislehre).
Er konfrontiert Bolzano mit Kant und befreit sich dadurch von Kants Psychologismus. Er konfrontiert Brentano mit Bolzano und Husserl und erkennt, dass Inhalte reale Denkakte voraussetzen. Er konfrontiert Bolzano mit Husserl und meint, dass Husserls Gedankengänge häufig unklar sind, weil er sich nicht der Terminologie von Bolzano anschließt.
Nach Palágyi kann der Sinn eines Satzes als selbständige, psychische Erscheinung im menschlichen Bewußtsein nicht bestehen, eine logische Urteilstätigkeit in unserem Geiste nicht stattfinden, ohne dass sinnliche Symbole hervorgebracht werden. Außersprachlisches Denken ist unmöglich.
Nach Palágyi hat die Logik die Aufgabe, durch die Untersuchung der Erkenntnistätigkeit unser Wissen von der Wahrheit zu befördern. Hauptproblem der Logik ist die Frage nach dem Wesen des Urteils. Logik und Psychologie bedingen sich wechselseitig.
Palágyi lehrt eine monistische Logik, die dynamische Urteilslogik ist. Die spezielle Logik gliedert er in Metageometrie, Metadynamik und Metabiologie. Die impressionistische und die symbolische Logik müssen miteinander vermittelt werden.
Nach Ockham ist die Logik neben Rhetorik und Grammatik eine echte Anleitung zur Erkenntnis, die den Intellekt und seine Tätigkeit lenkt. Die Logik befasst sich mit der Analyse von Zeichen.
Neben den beiden Modalitäten wahr und falsch nahm Ockham einen dritten Wert unbestimmt an. Man kann seine Theorie daher als Vorläufer für mehrwertige Logiken betrachten.
Ockham lehnte die Meinung der Realisten ab, dass Universalien geistige Wesenheiten sind und bezeichente sie als Termini, die Klassen von Objekten und Relationen bezeichnen.
Die Welt besteht nach Ockham aus einzelnen Dingen. Verborgene Qualitäten habe man nirgends erkennen können.
In diesem Zusammenhang formulierte er ein wichtiges Prinzip: Wesenheiten soll man nicht über Gebühr vermehren (entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem), denn Es ist eitel, etwas mit mehr zu erreichen, was mit weniger zu erreichen möglich ist (frustra fit per plura, quod fierit potest per pauceriora). Man nennt dieses Prinzip Ockhamsches Rasiermesser, weil es dazu dient Platons Bart abzuschneiden.
Er studierte zuerst in Wien, dann in Berlin Mathematik, Ökonomie, Geschichte und Philosophie. Er promovierte 1907 in Berlin, war zwischenzeitlich im österreichischen Kriegsministerium in der Wirtschaftsabteilung tätig und habilitierte sich 1917 in Heidelberg.
In der Münchner Räterepublik war er Präsident des Zentralwirtschaftsamtes, wurde aber nach deren Ende wegen Hochverrats zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Er wurde allerdings vorzeitig entlassen und nach Wien abgeschoben.
Er gehörte dem linken Flügel des Wiener Kreis an und vertrat einen pragmatischen wissenschaftstheoretischen Ansatzes.
Zusammen mit dem Graphiker Gerd Arntz entwickelte er die Isotype, die Wiener Methode der Bildstatistik.
Nach den Ereignissen des 12. Februar 1934 und der Errichtung des Ständestaates emigrierte er zunächst in die Niederlande nach Den Haag, musste aber 1940 weiter nach England flüchten, um seine Arbeit fortzusetzen.
Newton formulierte gleichzeitig mit Leibniz und unabhänig von diesem die Grundthesen der Differential- und Integralrechnung. Er wies auf auf den wechselseitig umkehrbaren Charakter der Operationen des Integrierens und Differenzierens hin.
Auf dem Gebiet der Logik war Newton Anhänger der induktiven Methode und riet, sich vor allem auf die Erfahrung zu stützen.
Von Newton stammt der Satz hypotheses non fingo (ich denke mir keine Hypothesen aus). Hieraus wurde voreilig der Schluss gezogen, dass Newton die Hypothesenbildung generell ablehne. Er lehnte jedoch nur Hypothesen ab, die von der Empirie, vom Experiment losgelöst sind.
Newton beschäftigte sich viel mit Raum und Zeit. Er nahm einen absoluten Raum an, der an sich existiere und immer und überall gleich und unbeweglich ist.
In diesem Buch wird die Logik als Kunst definiert, den Verstand richtig bei der Erkenntnis der Dinge anzuwenden.
Nicole ist stark von Descartes und Pascal beeinflußt.