Solowjow

Wladimir Sergejewitsch Solowjow

Wladimir Sergejewitsch Solowjow (russ.: &;&;&;&;&;&;&;&; &;&;&;&;&;&;&;&;&; &;&;&;&;&;&;&;&;, translit.: Vladimir Sergeevi&; Solov’jov, engl.: Vladmir Sergeyevich Solovyov, * 16. Januar 1853 in Moskau, † 31. Juli 1900 in Uskoje (bei Moskau)) wurde 1875 Privatdozent in Moskau und war dann als Schriftsteller tätig. Als Schriftsteller wird er dem Symbolismus zugerechnet.

Solowjow ist ein Mystiker, nach welchem das Absolute dasjenige ist, was der Außenwelt und dem Denken zugrunde liegt.

Solowjow trat fär die Annäherung von Ostkirchen und Westkirchen ein, kann also als Vorreiter der Ökumene betrachtet werden.

Werke

  • Die Rechtfertigung des Guten. 1897

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Sorley

William Ritchie Sorley

William Ritchie Sorley (* 4. November 1855 in Selkirk (Schottland), † 28. Juli 1935 in Cambridge) studierte in Edinburgh und Berlin. 1888 bekam er eine Professur für Logik und Philosophie in Cardiff. 1894 wechselte er nach Aberdeen und 1900 nach Cambridge.

Er arbeitete vor allem zur Ethik und zum Idealismus. Zunächst vertrat er Positionen des absoluten Idealismus. Später kritisierte er den Idealismus.

Werke

  • The Ethics of Naturalism. 1885
  • Recent Tendencies in Ethics. 1904
  • The Moral Life and Moral Worth. 1911
  • Moral Values and the Idea of God. 1918
  • The History of English Philosophy. 1920

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Sosipatr

Sosipatra

Sosipatra (4. Jh.) stammte aus der Umgebung von Ephesos. Sie war mit dem kappadokischen Philosophen Eustathios verheiratet. Nach dem Tod ihres Mannes ging sie nach Kleinasien zurück. Dort gründete sie mit Aidesios eine Schule in Pergamon.

Über ihr Leben berichtet Eunapios aus Sardes in seinem Werk Vitae Sophistrarum.

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Sosnicki

Kazimierz Sosnicki

Kazimierz Sosnicki (* 1883, † 1971) ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.


Sigwart

Christoph von Sigwart

Der Logiker und Philosoph Christoph von Sigwart (* 28. März 1830 in Tübingen, † 4. August 1904 in Tübingen) vertrat die psychologische Richtung der Logik und ist ein Neukantianer.

Die Logik ist für ihn Kunstlehre des Denkens. Sie sucht nach den Kriterien wahren Denkens.

Hauptteil der Logik ist die Methodenlehre. In der Methodenlehre werden verfahren gegeben, die helfen sollen, die Ziele der Denktätigkeit zu erreichen.

Das Denken hat den Zweck das Seiende zu erkennen. Er fasst dass Denken intentionalistisch, d. h. zum Denken gehört ein Denken-Wollen.

Die Ungleichartigkeit von Psychischem und Physischem verhindert eine Wechselwirkung zwischen beiden.

Die obersten Begriffe sind nach Sigwart Ding, Eigenschaft, Tätigkeit und Beziehung.

Sigwart unterscheidet erzählende und erklärende Urteile. Beim Schließen bestimtm der Glauben an die Wahrheit von Urteilen den Glauben an ein neues Urteil. Der Induktionsschluß entspringt dem Trieb nach Verallgemeinerung der Sätze.

Die Ethik von Sigwart ist eine Variante des Eudämonismus.

Christoph Wilhelm von Sigwart ist sein Vater.

Werke

  • Ulrich Zwingli: der Charakter seiner Theologie, mit besonderer Rücksicht auf Picus von Mirandula dargestellt. Stuttgart 1855
  • Spinozas Traktat von Gott, dem Menschen und der Glückseligkeit. Gotha 1866
  • Logik. 2 Bde. 1873 u. 1878
  • Kleine Schriften 2 Bde. Freiburg 1881
  • Vorfragen der Ethik. 1886
  • Beiträge zur Lehre vom hypothet. Urteil. 1879
  • Die Impersonalien. 1888.
  • Ein Collegium logicum im 16. Jahrhundert. 1890

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Sigwart2

Christoph Wilhelm von Sigwart

Der Logiker und Philosoph Heinrich Christoph Wilhelm von Sigwart (* 31. August 1789 in Remmingsheim, † 16. November 1844 in Stuttgart) war Professor der Philosophie in Tübingen.

Christoph von Sigwart ist sein Sohn.

Werke

  • Über den Zusammenhang des Spinozismus mit der Cartesianischen Philosophie. Tübingen 1816
  • Handbuch der theoretischen Philosophie. Tübingen 1820
  • Handbuch zu Vorlesungen über die Logik. 1818
  • Grundzüge der Anthropologie. Tübingen 1827
  • Der Spinozismus. Tübingen 1839
  • Das Problem von der Freiheit und Unfreiheit des menschlichen Willens. 1839
  • Über das Problem des Bösen oder die Theodizee. 1840
  • Geschichte der Philosophie. Tübingen 1844 (3 Bde.)

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Simmel G

Gertrud Simmel

Die Philosophin Gertrud Simmel (geb.: Gertrud Kinel, Pseudonym: Marie Luise Enckendorff, * 1864, † 1938) veröffentlichte 1906 ihr erstes Buch Vom Sein und Haben der Seele.

In ihrer Abhandlung Realität und Gesetzlichkeit im Geschlechtsleben mit dem Verhältnis von Mann und Frau in der Ehe.

Gertrud Simmel war mit Georg Simmel verheiratet.

Werke

  • Vom Sein und Haben der Seele. 1906
  • Realität und Gesetzlichkeit im Geschlechtsleben. 1910
  • Über das Religiöse. 1919
  • Kindschaft zur Welt. 1927

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Schroed

Ernst Schröder (1841 – 1902)

Der Mathematiker und Logiker Ernst Schröder systematisierte die Resultate der Booleschen Algebra.

Im Unterschied zu Boole, der seinen Kalkül maßgeblich auf der Identität von Klassen aufbaute, geht Schröder von der Inklusion der Klassen aus.

Schröder entwickelte außerdem die Relationenalgebra, er führte den Begriff der Normalform ein und entdeckte das Dualitätsprinzip in der Klassenlogik.

Außerdem löste Schröder einige Spezialfälle des Entscheidungsproblems durch Elimination der Quantoren.

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Simmel

Georg Simmel

Der Soziologe und Philosoph Georg Simmel (* 1. März 1858 in Berlin, † 28. September 1918 in Straßburg) ist ein führender Vertreter der Lebensphilosophie. Er studierte Simmel in Berlin Philosophie und Geschichte.

Die Bildung von Begriffen ist nach Simmel von praktischen Interessen beeinflusst und beruht auf Wertungen. [Einl. in d. Moralphilosophie. Bd. II, 82 ff.]

Nach Simmel ist der Altruismus ein vererbter Instinct [Einl. in d. Moralphilosophie. Bd. I, 92] und Gruppenegoismus [Einl. in d. Moralphilosophie. Bd. I, 113].

Simmel versteht normative Wissenschaften wie Logik, Ethik und Ästhetik als Wissenschaften vom Normativen. Sie normieren nicht, sondern sie erklären Normen und ihre Zusammenhänge. [Einl. in d. Moralphilosophie. Bd. I, 321].

Georg Simmel war mit Gertrud Simmel verheiratet.

Werke

  • The Nature of Matter According to Kant’s Physical Monadology. 1881
  • Über sociale Differenzierung. 1890
  • Zur Psychologie der Frau, Zeitschr. f. Völkerpsychol. 1890
  • Die Probleme der Geschichtsphilosophie. 1892
  • Einleitung in die Moralwissenschaft. Eine Kritik der ethischen Grundbegriffe. 2 Bde. 1892 f.
  • Philosophie des Geldes. 1892
  • Über die Grundfrage des Pessimismus, Zeitschr. f. Philos. Bd. 90
  • Das Problem der Soziologie, Schmollers Jahrbücher 18(1894)
  • Über eine Beziehung der Selectionslehre zur Erkenntnis, Archiv für system. Philosophie 1895
  • Brücke und Tor. Essays des Philosophischen zur Geschichte, Religion, Kunst und Gesellschaft. 1903
  • Vorlesungen über Kant. 1904
  • Die Religion. 1906
  • Nietzsche und Kant. 1906
  • Schopenhauer und Nietzsche. Leipzig 1907
  • Soziologie. Leipzig 1908
  • Hauptprobleme der Philosophie. 1910
  • Goethe. 1913
  • Grundfragen der Soziologie. 1917
  • Der Konflikt der modernen Kultur. 1918
  • Beitrag zur Erkenntnistheorie der Religion, Z. f. Philosophie 118.
  • Skizze einer Willenstheorie, Zeitschr. für Psychologie d. Sinnesorgane. Bd. IX

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Schubert

Richard von Schubert-Soldern (1852 – 1935)

Richard von Schubert-Soldern, geboren in Prag, war außerordentlicher Professor in Leipzig und dann Gymnasialprofessor in Görz.

Er ist ein Vertreter der Immanenzphilosophie. Er formuliert sie als erkenntnistheoretischen Solipsismus.

Der Solipsismus ist theoretisch unwiderlegbar, da auch jedes fremdes Ich nur als mein Bewußtseinsinhalt gegeben ist. Das Ich ist der Zusammenhang aller Bewußtseinsinhalte, aus dessen Gesamtzusammhang wir nicht heraus können.

Die Objekte sind Teile des vorstellenden Ichs. Das Ding besteht nicht außerhalb aller Denkbeziehungen, sondern nur aus Wahrnehmungs- und Vorstellungsbeziehungen, die in einem empirischen Subjekt zur Einheit verbunden sind.

Nach Schubert-Soldern beruht die Evidenz der mathematischen Axiome auf der Undenkbarkeit des Gegenteils.

Das Allgemeine kann nicht nur durch Induktion gefunden werden.

Die formelle Logik ist eine Logik der Sprachformen.

Altruistisches Verhalten ist sittlich.