Smuts

Jan Christiaan Smuts

Der Anwalt, Politiker und Philosoph Jan Christiaan Smuts (* 24. Mai 1870 in Malmesbury, Kapkolonie, † 11. September 1950 in Irene (bei Pretoria)) systematisierte den von Haldane begründeten methodischen Holismus.

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Sobocin

Boles&;aw Soboci&;ski

Boles&;aw Soboci&;ski (* 1906, †  1980) gehörte sowohl zur Lwow-Warschau-Schule als auch zum Krakower Kreis.

Er lieferte eine Theorie der Deduktion und arbeitete zur Modallogik.

Von ihm stammt die Modallogik K4 (Soboci&;ski). Zudem zeigte er, dass die Modallogik T von R. Feys und M by G. H. von Wright äquivalent sind.

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Sokrates

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Sokrates

Der griechische Philosoph Sokrates (Σωκρ&;τη&; * ca. 470 v. u. Z., † 399 v. u. Z.) lebte in Athen. Er ist Sohn des Bildhauers Sophronikos und der Hebamme Phainarete.

Sokrates soll gesagt haben, er übe die Kunst seines Vaters eines Bildhauers aus, indem er den Menschen Form zu geben versucht, und er lasse sie wie seine Mutter, eine Hebamme, Erkenntnisse gebären.

Sokrates hat keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Wir wissen von seinen Ansichten nur aus den Werken von Platon, Xenophon und Aristophanes. Platons frühen Dialogen können wir einigermaßen zuverlässige Informationen über Sokrates entnehmen.

Von Sokrates stammt die Untersuchungsmethode, die man heute die sokratische Methode oder die Mäeutik nennt.

Literatur

  • Horster, Detlef: Sokrates. In: Metzler. Philosophen-Lexikon. Stuttgart/Weimar: Metzler 21982, 836 – 841
  • Irmscher, Johannes: Sokrates. Versuch einer Biografie. Leipzig: Reclam 1982
  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 656 f.

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Solowjow

Wladimir Sergejewitsch Solowjow

Wladimir Sergejewitsch Solowjow (russ.: &;&;&;&;&;&;&;&; &;&;&;&;&;&;&;&;&; &;&;&;&;&;&;&;&;, translit.: Vladimir Sergeevi&; Solov’jov, engl.: Vladmir Sergeyevich Solovyov, * 16. Januar 1853 in Moskau, † 31. Juli 1900 in Uskoje (bei Moskau)) wurde 1875 Privatdozent in Moskau und war dann als Schriftsteller tätig. Als Schriftsteller wird er dem Symbolismus zugerechnet.

Solowjow ist ein Mystiker, nach welchem das Absolute dasjenige ist, was der Außenwelt und dem Denken zugrunde liegt.

Solowjow trat fär die Annäherung von Ostkirchen und Westkirchen ein, kann also als Vorreiter der Ökumene betrachtet werden.

Werke

  • Die Rechtfertigung des Guten. 1897

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Sextus

Sextus Empiricus

Der griechische Arzt und Philosoph Sextus Empiricus (Ende des 2. Jh.) lebte in Alexandreia und Athen. Er ist Vertreter der empirischen Ärzteschule und der skeptischen Philosophie.

Sextus Empiricus bestritt sowohl die Möglichkeit des Wissens als auch die Beweisbarkeit der Existenz Gottes und der Seele.


Shyresw

William of Shyreswood

Der französische Philosoph und Logiker William Shyreswood (auch: William of Sherwood, Wilhelm von Sherwood, * 1190, † 1249) ist ein Vertreter des Averoismus. Er war Lehrer des Petrus Hispanus

Shyreswood schrieb eine Einführung in die Logik. Er unterteilte die Urteile in einfache und zusammengesetzte Urteile. Bei den zusammengesetzten Urteilen unterschied er kopulative, disjunktive und implikative.

Shyreswood sprach von sechs Wahrheisbedeutungen (wahr, falsch, möglich, unmöglich, zufällig und notwendig).

Er befasste sich auch mit der graphischen Darstellung von Relationen zwischen logischen Klassen.

Werke

  • Introductiones in logicam

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Siger B

Siger von Brabant

Siger von Brabant (* um 1235/1240 in Brabant, † ca. 1282 in Orvieto) lehrte in Paris. Er vertritt die Grundsätze des Averroismus, weswegen er 1277 angeklagt wurde.

Siger von Brabant vertritt die Theorie der doppelten Wahrheit. Nach Siger von Brabant sind die bewegte Materie und die Intelligenzen ewig.

Der Wille ist determiniert. Er vertritt außerdem die These von der Identität der vernünftigen Seele in allen Menschen (Monopsychismus).

Siger von Brabant darf nicht mit Siger von Courtrai verwechselt werden.

Werke

  • De anima intellectiva. 1270
  • Quaestionnes in Physicam. 1270
  • Tractatus de aeternitare mundi. 1272
  • Quaestionnes in tertium de anima. 1273
  • Quaestiones super Metaphysicam. 1273
  • Quaestiones logicales
  • Quaestiones naturales
  • De aeternitate mundi
  • Quaestio utrum haec sit vera
  • Homo est animal nullo homine existente
  • Impossibilia
  • Quaestiones super librum de causis

Online-Texte

  • De aeternitate mundi (lat.)

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Sigwart

Christoph von Sigwart

Der Logiker und Philosoph Christoph von Sigwart (* 28. März 1830 in Tübingen, † 4. August 1904 in Tübingen) vertrat die psychologische Richtung der Logik und ist ein Neukantianer.

Die Logik ist für ihn Kunstlehre des Denkens. Sie sucht nach den Kriterien wahren Denkens.

Hauptteil der Logik ist die Methodenlehre. In der Methodenlehre werden verfahren gegeben, die helfen sollen, die Ziele der Denktätigkeit zu erreichen.

Das Denken hat den Zweck das Seiende zu erkennen. Er fasst dass Denken intentionalistisch, d. h. zum Denken gehört ein Denken-Wollen.

Die Ungleichartigkeit von Psychischem und Physischem verhindert eine Wechselwirkung zwischen beiden.

Die obersten Begriffe sind nach Sigwart Ding, Eigenschaft, Tätigkeit und Beziehung.

Sigwart unterscheidet erzählende und erklärende Urteile. Beim Schließen bestimtm der Glauben an die Wahrheit von Urteilen den Glauben an ein neues Urteil. Der Induktionsschluß entspringt dem Trieb nach Verallgemeinerung der Sätze.

Die Ethik von Sigwart ist eine Variante des Eudämonismus.

Christoph Wilhelm von Sigwart ist sein Vater.

Werke

  • Ulrich Zwingli: der Charakter seiner Theologie, mit besonderer Rücksicht auf Picus von Mirandula dargestellt. Stuttgart 1855
  • Spinozas Traktat von Gott, dem Menschen und der Glückseligkeit. Gotha 1866
  • Logik. 2 Bde. 1873 u. 1878
  • Kleine Schriften 2 Bde. Freiburg 1881
  • Vorfragen der Ethik. 1886
  • Beiträge zur Lehre vom hypothet. Urteil. 1879
  • Die Impersonalien. 1888.
  • Ein Collegium logicum im 16. Jahrhundert. 1890

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Sigwart2

Christoph Wilhelm von Sigwart

Der Logiker und Philosoph Heinrich Christoph Wilhelm von Sigwart (* 31. August 1789 in Remmingsheim, † 16. November 1844 in Stuttgart) war Professor der Philosophie in Tübingen.

Christoph von Sigwart ist sein Sohn.

Werke

  • Über den Zusammenhang des Spinozismus mit der Cartesianischen Philosophie. Tübingen 1816
  • Handbuch der theoretischen Philosophie. Tübingen 1820
  • Handbuch zu Vorlesungen über die Logik. 1818
  • Grundzüge der Anthropologie. Tübingen 1827
  • Der Spinozismus. Tübingen 1839
  • Das Problem von der Freiheit und Unfreiheit des menschlichen Willens. 1839
  • Über das Problem des Bösen oder die Theodizee. 1840
  • Geschichte der Philosophie. Tübingen 1844 (3 Bde.)

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Simmel G

Gertrud Simmel

Die Philosophin Gertrud Simmel (geb.: Gertrud Kinel, Pseudonym: Marie Luise Enckendorff, * 1864, † 1938) veröffentlichte 1906 ihr erstes Buch Vom Sein und Haben der Seele.

In ihrer Abhandlung Realität und Gesetzlichkeit im Geschlechtsleben mit dem Verhältnis von Mann und Frau in der Ehe.

Gertrud Simmel war mit Georg Simmel verheiratet.

Werke

  • Vom Sein und Haben der Seele. 1906
  • Realität und Gesetzlichkeit im Geschlechtsleben. 1910
  • Über das Religiöse. 1919
  • Kindschaft zur Welt. 1927

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