Strumpf

Carl Stumpf

Der deutsche Philosoph und Psychologe Carl Stumpf (* 21. April 1848 in Wiedentheid (Bayern), † 25. Dezember 1936 in Berlin) ist ein Schüler von Franz Brentano und Lotze.

Er unterrichtete in Göttingen, in Würzburg, Prag, Halle, München und Berlin.

In seiner Abhandlung Zur Einteilung der Wissenschaften (1906) entwickelt Stumpf den Unterschied von Natur- und Geisteswissenschaften auf der Grundlage der Unterscheidung von Physischem und Psychischem. Auch den Begriff Sachverhalt hat er in die Philosophie eingeführt.

Online-Texte

  • Autobiography (engl.)

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Sulzer

Johann Georg Sulzer

Johann Georg Sulzer (* 16. Oktober 1720 in Winterthur, † 25. Februar 1779 in Berlin) war Professor in Berlin. Er ist ein Anhänger von Wolff.

Empfindungen sind die lust- und unlustbetonten verworrenen Vorstellungen, die sich auf unseren eigenen Zustand beziehen. Sie zeigen die Förderung oder Schwächung unseres Zustandes an.

Sulzer stellt die Gefühle zwischen die eigentlichen, klaren Vorstellungen und die Begehrungen. Der Zweck des Handelns ist Glückseligkeit.

Die Seele des Menschen ist unsterblich.

Werke

  • Unterredungen über die Schönheit der Natur. 1750
  • Gedanken über den Ursprung der Wissenschaften und schönen Künste. 1762
  • Allgemeine Theorie der schönen Künste. 1771-74
  • Vermischte philosophische Schriften. 1773 u. 1781

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Summenh

Konrad Summenhart

Der deutsche Philosoph und Theologe Konrad Summenhart (auch: Summerhart oder Summerhardt, * ca. 1458 in Calw, † 20. Oktober 1502 in Schuttern) wirkte nach Studien in Heidelberg und Paris ab 1478 in Tübingen.

In Tübingen vertrat er das System von Albertus Magnus, die Sentenzen von Petrus Lombardus und kritische Positionen zum kanonischen Recht.

Online-Texte

  • Oratio funebris et luctuosa (lat.-deutsch)

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 939

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Susman

Margarete Susman

Margarete Susman (verh.: Margarete von Bendemann, * 14. Oktober 1872 in Hamburg, † 16. Januar 1966 in Zürich) wuchs in Zürich auf. Der Vater verbot ihr zu studieren. Nach dem Tod des Vaters 1894 studierte sie in Düsseldorf, Paris und München Kunst. In München besuchte sie zudem Philosophievorlesungen bei Theodor Lipps.

Ab 1900 besuchte sie Vorlesungen bei Georg Simmel.

Sie nahm an den wöchentlichen Privatkolloquien bei Simmel teil und lernte dort Ernst Bloch, Buber und Groethuysen kennen.

Ab 1907 arbeitete sie bei der Frankfurter Zeitung und schrieb u. a. Rezensionen und Essays zu Lukacs, Bloch, Buber, Schopenhauer und Spinoza.

Werke

  • Gediche (1892)
  • Neu Gedichte (1907)
  • Mein Land (1901)
  • Das Wesen der Lyrik (1910)
  • Vom Sinn der Liebe (1912)
  • Die Liebenden (1917)
  • Die Revolution und die Frau (1918)
  • Lieder von Tod und Erlösung (1922)
  • Frauen der Romantik (1929, 21960)
  • Das Buch Hiob und das Schicksal des jüdischen Volkes (1948)
  • Deutung einer grossen Liebe: Goethe und Charlotte von Stein (1951)
  • Aus sich wandelnder Zeit (1953)
  • Gestalten und Kreise (1954)
  • Deutungen biblischer Gestalten (1955)
  • Die deistige Gestalt Georg Simmels (1959)
  • Ich habe viele Leben gelebt (1964)
  • Vom Geheimnis der Freiheit. Aufsätze, 1914 – 1964 (1965)
  • Das Nah- u. Fernsein des Fremden. Essays u. Briefe. Hrsg. von Ingeborg Nordmann. Frankfurt 1992 (Briefe 1911/1912)

Online-Texte

Literatur

  • Thiessen, Susanne: Susman/van Bendemann, Susanne. In: Philosophinnenlexikon. Leipzig 1994, 525 – 528
  • Charlotte Ueckert: Margarete Susman und Else Lasker-Schüler, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2000
  • Petra Zudrell (Hg.): Der abgerissene Dialog. Die intellektuelle Beziehung Gertrud Kantorowicz – Margarete Susman oder Die Schweizer Grenze bei Hohenems als Endpunkt eines Fluchtversuchs. Innsbruck/Wien 1999
  • Brandstätter, Heike: Margarete Susman. In: Metzler-Autorinnen-Lexikon. Hrsg. v. Renate Hof, Inge Stephan u.a.. Stuttgart 1998, 522 f.

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Smolka

Franciszek Smolka

Der Papyrologe, Bibliothekar und Philosophiehistoriker Franciszek Smolka (* 1883, † 1947) ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.


Smuts

Jan Christiaan Smuts

Der Anwalt, Politiker und Philosoph Jan Christiaan Smuts (* 24. Mai 1870 in Malmesbury, Kapkolonie, † 11. September 1950 in Irene (bei Pretoria)) systematisierte den von Haldane begründeten methodischen Holismus.

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Sobocin

Boles&;aw Soboci&;ski

Boles&;aw Soboci&;ski (* 1906, †  1980) gehörte sowohl zur Lwow-Warschau-Schule als auch zum Krakower Kreis.

Er lieferte eine Theorie der Deduktion und arbeitete zur Modallogik.

Von ihm stammt die Modallogik K4 (Soboci&;ski). Zudem zeigte er, dass die Modallogik T von R. Feys und M by G. H. von Wright äquivalent sind.

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Sokrates

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Sokrates

Der griechische Philosoph Sokrates (Σωκρ&;τη&; * ca. 470 v. u. Z., † 399 v. u. Z.) lebte in Athen. Er ist Sohn des Bildhauers Sophronikos und der Hebamme Phainarete.

Sokrates soll gesagt haben, er übe die Kunst seines Vaters eines Bildhauers aus, indem er den Menschen Form zu geben versucht, und er lasse sie wie seine Mutter, eine Hebamme, Erkenntnisse gebären.

Sokrates hat keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Wir wissen von seinen Ansichten nur aus den Werken von Platon, Xenophon und Aristophanes. Platons frühen Dialogen können wir einigermaßen zuverlässige Informationen über Sokrates entnehmen.

Von Sokrates stammt die Untersuchungsmethode, die man heute die sokratische Methode oder die Mäeutik nennt.

Literatur

  • Horster, Detlef: Sokrates. In: Metzler. Philosophen-Lexikon. Stuttgart/Weimar: Metzler 21982, 836 – 841
  • Irmscher, Johannes: Sokrates. Versuch einer Biografie. Leipzig: Reclam 1982
  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 656 f.

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Solowjow

Wladimir Sergejewitsch Solowjow

Wladimir Sergejewitsch Solowjow (russ.: &;&;&;&;&;&;&;&; &;&;&;&;&;&;&;&;&; &;&;&;&;&;&;&;&;, translit.: Vladimir Sergeevi&; Solov’jov, engl.: Vladmir Sergeyevich Solovyov, * 16. Januar 1853 in Moskau, † 31. Juli 1900 in Uskoje (bei Moskau)) wurde 1875 Privatdozent in Moskau und war dann als Schriftsteller tätig. Als Schriftsteller wird er dem Symbolismus zugerechnet.

Solowjow ist ein Mystiker, nach welchem das Absolute dasjenige ist, was der Außenwelt und dem Denken zugrunde liegt.

Solowjow trat fär die Annäherung von Ostkirchen und Westkirchen ein, kann also als Vorreiter der Ökumene betrachtet werden.

Werke

  • Die Rechtfertigung des Guten. 1897

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Sorley

William Ritchie Sorley

William Ritchie Sorley (* 4. November 1855 in Selkirk (Schottland), † 28. Juli 1935 in Cambridge) studierte in Edinburgh und Berlin. 1888 bekam er eine Professur für Logik und Philosophie in Cardiff. 1894 wechselte er nach Aberdeen und 1900 nach Cambridge.

Er arbeitete vor allem zur Ethik und zum Idealismus. Zunächst vertrat er Positionen des absoluten Idealismus. Später kritisierte er den Idealismus.

Werke

  • The Ethics of Naturalism. 1885
  • Recent Tendencies in Ethics. 1904
  • The Moral Life and Moral Worth. 1911
  • Moral Values and the Idea of God. 1918
  • The History of English Philosophy. 1920

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