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Sokrates
Der griechische Philosoph Sokrates (Σωκρ&;τη&; * ca. 470 v. u. Z., † 399 v. u. Z.) lebte in Athen. Er ist Sohn des Bildhauers Sophronikos und der Hebamme Phainarete.
Sokrates soll gesagt haben, er übe die Kunst seines Vaters eines Bildhauers aus, indem er den Menschen Form zu geben versucht, und er lasse sie wie seine Mutter, eine Hebamme, Erkenntnisse gebären.
Sokrates hat keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Wir wissen von seinen Ansichten nur aus den Werken von Platon, Xenophon und Aristophanes. Platons frühen Dialogen können wir einigermaßen zuverlässige Informationen über Sokrates entnehmen.
Von Sokrates stammt die Untersuchungsmethode, die man heute die sokratische Methode oder die Mäeutik nennt.
Wladimir Sergejewitsch Solowjow (russ.: &;&;&;&;&;&;&;&; &;&;&;&;&;&;&;&;&; &;&;&;&;&;&;&;&;, translit.: Vladimir Sergeevi&; Solov’jov, engl.: Vladmir Sergeyevich Solovyov, * 16. Januar 1853 in Moskau, † 31. Juli 1900 in Uskoje (bei Moskau)) wurde 1875 Privatdozent in Moskau und war dann als Schriftsteller tätig. Als Schriftsteller wird er dem Symbolismus zugerechnet.
Solowjow ist ein Mystiker, nach welchem das Absolute dasjenige ist, was der Außenwelt und dem Denken zugrunde liegt.
Solowjow trat fär die Annäherung von Ostkirchen und Westkirchen ein, kann also als Vorreiter der Ökumene betrachtet werden.
William Ritchie Sorley (* 4. November 1855 in Selkirk (Schottland), † 28. Juli 1935 in Cambridge) studierte in Edinburgh und Berlin. 1888 bekam er eine Professur für Logik und Philosophie in Cardiff. 1894 wechselte er nach Aberdeen und 1900 nach Cambridge.
Er arbeitete vor allem zur Ethik und zum Idealismus. Zunächst vertrat er Positionen des absoluten Idealismus. Später kritisierte er den Idealismus.
Sosipatra (4. Jh.) stammte aus der Umgebung von Ephesos. Sie war mit dem kappadokischen Philosophen Eustathios verheiratet. Nach dem Tod ihres Mannes ging sie nach Kleinasien zurück. Dort gründete sie mit Aidesios eine Schule in Pergamon.
Über ihr Leben berichtet Eunapios aus Sardes in seinem Werk Vitae Sophistrarum.
Johann Joachim Spalding (* 1. November 1714 in Tribsees (Vorpommern), † 25. Mai 1804 in Berlin) ist ein Vertreter der Aufklärungstheologie. Er studierte in Rostock und Greifswald. Spalding geh&oulm;rt zur Wolffschen Schule, knüpft aber auch bei Joseph Butler und Hutcheson und Shaftesbury an.
Werke
Betrachtung über die Bestimmung des Menschen. 1748
Gedanken über den Wert der Gefühle in dem Christentum. Leipzig 1761
Der Philosoph und Soziologe Othmar Spann (* 1. Oktober 1878 in Wien, † 8. Juli 1950 in Neustift (Burgenland)) ist ein Vertreter des Neuhegelianismus. Er wirkte an der Technischen Hochschule in Brünn (heute: Brno) und an der Universität in Wien.
Spann forderte den Ständestaat.
Werke
Zur Logik der sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung. 1905
Zur Kritik des Gesellschaftsbegriffes der modernen Soziologie. 1905
Wirtschaft und Gesellschaft. 1907
Der logische Aufbau der Nationalökonomie. Tübinger Zeitschr. für die ges. Staatswissensch. 1908
Die Haupttheorien in der Volkswirtschaftslehre. 1910
System der Gesellschaftslehre. 1914
Vom Geist der Volkswirtschaftslehre. 1919
Der wahre Staat. 1921
Kategorienlehre. 1924
Gesellschaftsphilosophie. 1928
Irrungen des Marxismus. 1929
Hauptpunkte der universalistischen Staatsauffassung. 1929
Der italienische Gelehrte und Jurist Sperone Speroni (* 12. April 1500 in Padua, † 3. Juni 1588 in Padua) wurde 1520 Professor für Logik und 1528 für Philosophie. Unter mehreren Dialogen gilt der Dialogo delle lingue als sein wichtigstes Werk.
Nicht alle Sprache eignen sich gleichermaßen für Poesie und Rhetorik. Für die Philosophie und die Wissenschaft ist die Sprache am geeignetsten, die den Gedanken klar auszudrücken vermag.
Der griechische Philosoph Speusippos (auch: Speusipp, lat.: Speusippus, * ca. 408 v. u. Z., † 339 v. u. Z.), Neffe und Schüler Platons, leitete nach Platons Tod von 347 bis 339 v.u.Z. die von Platon gegründete Akademie.
Speusippos versuchte Platons Philosophie mit Elementen der pythagoreischen Philosophie zu verbinden.
"Die höchste Realität schreibt er nicht den Ideen, sondern den Zahlen zu. Das Gute erscheint ihm nicht als Urgrund und Anfang, sondern als Endzweck und dereinstiger Entwicklungsabschluß des Sinnlichen und Unvollkommenen. Im übrigen scheint er eifrig biologische Studien getrieben zu haben, deren Ergebnisse er in einem größeren Werke über die Ähnlichkeiten (Homoia) zusammenfaßte." [Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie 1902, § 26]
Literatur
Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 735