Sosnicki
Kazimierz Sosnicki
Kazimierz Sosnicki (* 1883, † 1971) ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.
Spann forderte den Ständestaat.
Nicht alle Sprache eignen sich gleichermaßen für Poesie und Rhetorik. Für die Philosophie und die Wissenschaft ist die Sprache am geeignetsten, die den Gedanken klar auszudrücken vermag.
Speusippos versuchte Platons Philosophie mit Elementen der pythagoreischen Philosophie zu verbinden.
Vorländer schreibt:
"Die höchste Realität schreibt er nicht den Ideen, sondern den Zahlen zu. Das Gute erscheint ihm nicht als Urgrund und Anfang, sondern als Endzweck und dereinstiger Entwicklungsabschluß des Sinnlichen und Unvollkommenen. Im übrigen scheint er eifrig biologische Studien getrieben zu haben, deren Ergebnisse er in einem größeren Werke über die Ähnlichkeiten (Homoia) zusammenfaßte." [Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie 1902, § 26]
Mit den nach ihn benannten prädikatenlogischen Normalformen (Skolemform) hat er einen Beweis für den Satz von Löwenheim gegeben, demzufolge jeder erfüllbare Ausdruck des Prädikatenkalküls schon in einem höchstens abzählbaren Bereich erfüllbar ist. Daher heißt der Satz heute auch Satz von Löwenheim und Skolem.
Spinoza hatte nach einer Schulausbildung als Kaufmann in der Firma seines Vaters gearbeitet. Er wurde im Alter von 24 Jahren unter anderem wegen seiner als häretisch aufgefassten, von den Gedanken Uriel Acostas inspirierten Anschauungen aus der jüdischen Gemeinde ausgestoßen. Er vertrat die Ansicht, dass Christentum und Judentum vorübergehende Phänomene seien. Er verließ seine Vaterstadt Amsterdam und ließ sich nach wechselnden Aufenthalten in Den Haag nieder. Seinen Lebensunterhalt bewältigte er u. a. durch das Schleifen optischer Gläser, Unterstützung von Freunden und vermutlich auch durch Unterricht. Nachdem seine Schriften bekannt wurden bot man ihm eine Professur an der Universität in Heidelberg an, die er aber aufgrund der Forderung, die etablierte Religion nicht in Frage zu stellen, ablehnte. Das Glasschleifen schadete seiner Gesundheit (Einatmen des feinen Glasstaubes) und trug sicher zu seinem frühen Tod bei. Eine ihm 1673 vom Kurfürsten Karl I. Ludwig von der Pfalz angebotene Professur in Heidelberg schlug er erneut aus. Er starb unverheiratet am 21. Februar 1677 in Scheveningen an der Lungenschwindsucht.
Prägnant ist die Einschätzung von Slavoj &;i&;ek (Die politische Suspension des Ethischen, Suhrkamp 2005:38): Für Spinoza gibt es kein Hobbessches „Selbst“, das der Wirklichkeit entzogen wäre und ihr gegenüberstünde. Spinozas Ontologie ist die Ontologie vollkommener Immanenz in der Welt – d. h. ich „bin“ nichts als das Netzwerk meiner Beziehungen zur Welt und in ihm vollkommen entäußert. Mein conatus, mein Streben, mich selbst zu behaupten, ist somit keine Selbstbehauptung auf Kosten der Welt, sondern mein uneingeschränktes Akzeptieren der Tatsache, daß ich Teil der Welt bin, mein Zur-Geltung-Bringen der umfassenderen Wirklichkeit, in der allein ich gedeihen kann. Der Gegensatz von Egoismus und Altruismus ist damit überwunden: Ganz bin ich nicht als isoliertes Selbst, sondern in der gedeihlichen Wirklichkeit, deren Teil ich bin.
Ein signifikantes Beispiel für Spinozas Argumentationsstruktur bildet sein Ausspruch Ignorantia non est argumentum.
Von ihm stammt u. a. die Ergänzung des dreiwertigen &;ukasiewiczschen Systems &;3 zu einem funktional vollständigen System &;3S sowie dessen Axiomatisierung [1]. Dieses Ergebnis ist eine der zentralen Resultate der mehrwertigen Logik.
[1] S&;upecki, J.: Der volle dreiwertige Aussagenkalkül, Comptes Rendus Séances Société des Sciences et Lettrres Varsovie, cl. III, 29 (1936), 9 – 11