Caird J
John Caird (1820 – 1898)
John Caird ist ein Vertreter des absoluten Idealismus.Wie Wallace und sein Bruder Edward Caird wollte er Hegels Philosophie vor allem nutzen, um das Christentum zu verteidigen.
Wie Wallace und sein Bruder Edward Caird wollte er Hegels Philosophie vor allem nutzen, um das Christentum zu verteidigen.
Die Philosophie ist nach van Calker Selbsterkenntnis des Geistes, in welchem wir die Urgesetze des Wahren, Guten und Schönen finden.
Er erlangte 1514 das Baacalauret und widmete sich in den folgenden Jahren besonders der griechischen Sprache. 1518 setzte er sein Studium in Erfurt fort und gesellte sich dort zum Erfurter Humanistenkreis um C. Mutianus Rufus.
1521 wurde Camerarius Magister und begann, Griechisch zu unterrichten.
Noch 1521 ging er nach Wittenberg und war dort mit Melanchthon befreundet. 1526 übernahm er die Leitung des Gymnasiums in Nürnberg. 1535 folgte er einem Ruf als Gräzist an die Tübinger Universität. Von 1541 bis zu seinem Tode wirkte er als Professor der lateinischen Sprachein Leipzig.
Camerarius editierte Werke von antiken Autoren, wie z. B. Äsop, Herodot, Homer, Quintilian, Sophokles, Theokrit, Theophrast und Thukydides. Zu zahlreichen Schriften, u. a. von Cäsar und Cicero, verfasste er Kommentare.
Seine Übersetzungen von Demosthenes, Euklid, Herodot, Homer, Xenophon u. a. sind für ihre Originaltreue und sprachliche Gewandtheit bekannt.
Neben Lehrbüchern der antiken Sprache schrieb er historische, theologische, pädagogische, mathematische und astronomische Abhandlungen.
Budé entwickelte und verbreiteten die Methode der kritisch-historischen Aneignung von Texten.
Seine Übersetzungen, z. B. von Plutarchos, fanden in den europäischen Ländern rasche Verbreitung.
Die Naturwissenschaft ist nach Büchner Grundlage aller Philosophie. Metaphysik ist etwas Rückständiges. Es gibt nichts Immaterielles.
Das Wirkliche ist so, wie es die Naturwissenschaften zeigen.
Es gibt nur ein Seiendes, welches zugleich Kraft und Stoff ist. Kraft und Stoff sind nur zwei Seiten oder Erscheinungsweisen eines und desselben Wesens.
Die Kraft ist Bewegung des Stoffes oder Ursache einer solchen. Materie und Bewegung sind ewig.
Stoff, Kraft und Geist sind nur verschiedene Ausdrücke für ein Seiendes. Aller Dualismus von Geist und Materie, Seele und Leib ist zu bekämpfen.
In der Natur gibt es nur strenge Gesetzlichkeit, nur Kausalität, aber keine Zweckursachen. Der Mensch ist ein Naturgebilde, ein Produkt der Entwicklung. Er ist in seinem Wollen und Handeln durch die Natur determiniert.
Wie das Leben so ist auch das Denken nur eine besondere Form der allgemeinen Naturbewegung.
Seele ist ein Kollektivbegriff für die Gehirnfunktionen. Die menschliche Seele ist das Gehirn selbst und daher sterblich.
Gott ist nichts als die Natur selbst.
In seinem Buch Logica mathematica (1894, 21919) legte Burali-Forti die Ideen Peanos zur mathematischen Logik dar.
Nach Burali-Forti ist eine Antinomie der Mengenlehre benannt.
Buridian analysierte ausführlich die unmittelbaren modalen Schlüsse und konstruierte eine entsprechende mnemotechnische Figur. Weiter entwickelte er eine Theorie zur Beseitigung semantischer Antinomien.
Buridian wird das Gleichnis Buridians Esel zugeschrieben. Ein Esel, der sich zwischen zwei völlig gleichen und gleich weit entfernten Heubündeln befindet, verhungert, da er sich bei gleichen Motiven auf keine Weise entscheiden kann, welches Bündel Heu er zuerst fressen soll.
Das Gleichnis illustriert Buridians Ansicht über die Wechselwirkung von Willen und Verstand. Wenn der Verstand zu dem Schluss kommt, dass er gleichwertige Möglichkeiten vor sich hat, verliert der Wille seine Wirkung.
Es ist umstritten, ob dieses Gleichnis zurecht Buridian zugesprochen wird, da sich ähnliche Situationen bereits bei Aristoteles und Dante finden.