Daubert
Johannes Daubert
Weblinks
- Smith, Barry: Towards a History of Speech Act Theory (engl., PDF)
Couturat ist einer der Begründer der modernen Logik. Er findet Anfänge des Logikkalküls in unveröffentlichten Schriften von Leibniz. Couturat gab Schriften von Leibniz heraus.
Cremonius war 1573 bis 1590 Professor für Philosophie in Ferrara und dann Professor für Philosophie und Medizin in Padua.
Im Mittelpunkt seiner Naturphilosophie stand die Betonung der Selbständigkeit der Physik als Wissenschaft im aristotelischen Sinne.
Da Gott nicht als bewegende Ursache der Welt begriffen wird, bedarf die Erforschung der Welt auch keine Gotteserkenntnis.
Für den Bereich der unerschaffenen Welt behielt er das finalistische Bewegungskonzept bei.
Er übersetzte mit seinen Schülern die Kategorien und De interpratione von Aristoteles ins Armenische und kommentierte diese Schriften. Er übersetzte und kommentierte auch die Einführung in die Kategorien des Aristoteles von Porphyrios. David der Armenier übersetzte u. a. auch Werke von Platon.
David der Armenier befasste sich intensiv mit Definitionen, wobei er insbesondere die Wechselbeziehung zwischen Bezeichnung und Definition, die Genese der Definitionen, ihre Arten, besonders die genetische Definition – und die Grundlagen untersucht, auf denen sie beruhen.
David der Armenier fordert die Vollständigkeit einer Definition, betont ihre gnoseologische Bedeutung und betrachtet die Beziehung zwischen Definition und Verfahren, die sie ersetzen können.
David der Armenier behandelt die Beziehungen zwischen den Regeln des deduktiven Schließens und induktiven Schließens sowie die Analogieschlüsse.
Die Erkenntnis selbst unterteilte David der Armenier in fünf Stufen: Empfindung, empirisches Wissen, Kunst, wissenschaftliches Wissen und Philosophie.
Die Philosophie ist die höchste Erkenntnisstufe. Sie operiert mit ewigen und unbestreitbaren Wahrheiten.
Als Gegner der Popularphilosophie bekämpft er die Monadologie und die Lehre von der prästabilierten Harmonie.
In der Ästhetik betont de Crousaz die Einheit in der Mannigfaltigkeit.
Nach de Crousaz gibt es keine unbewussten Vorstellungen.
Er ist vor allem von Rüdiger beeinflußt und ein Gegner der Leibniz–Wolffschen Philosophie.
In seinem Bemühen, Wissen und Glauben sowie Philosophie und Theologie zu vereinbaren, hat er Kant beeinflußt.
Crusius bekämpft des Satzes vom zureichenden Grunde in der üblichen Formulierung. Es folgen nicht alle Wirkungen notwendig aus ihren Ursachen. Crusius unterscheidet zwischen Erkenntnisgrund und Realgrund.
Die Denkgesetze sind nach Crusius: der Satz des Widerspruchs, der Satz des nicht zu Trennenden und der Satz des nicht zu Verbindenden. Wahrheitskriterium ist die Denkbarkeit. Wahr ist, was sich nicht anders denken lässt.
Die Metaphysik hat es mit absoluten Vernunftwahrheiten zu tun. Alles Endliche ist in Raum und Zeit. Raum und Zeit sind Abstraktionen.
Crusius bekämpft die Lehre von der prästabilierten Harmonie, den Satz von der Erhaltung der bewegenden Kraft, den Determinismus, den strengen Mechanismus und den Optimismus. Die Welt ist relativ gut, aber nicht die beste der möglichen.
Die Seelen streben ewigen Zielen zu und sind unsterblich. Der Wille ist frei, motiviert, aber nicht determiniert. Die Sittlichkeit ist objektiv zu begründen. Sie besteht in der Befolgung des göttlichen Willens.
1685 heiratete sie Sir Francis Masham. Sie hatten einen Sohn bei dem sie das von Locke entwickelte Erziehungssystem anwandte.
Ihr Kontakt zu Locke blieb bis zu dessen Tod sehr eng. Er lebte ab 1691 in ihrem Haus in Essex, wo er 1704 starb.
Durch den Aufenthalt Lockes machte sie auch die Bekanntschaft von Newton, van Helmont und Anne Finch Conway.
Ihr Werk umfasst neben der Korrespondenz mit Locke und einem Briefwechsel mit Leibniz auch die Werke A Discourse Concerning the Love of God (1696) und Occasional Thoughts in Reference to a Virtuous or Christian Life (1705).
Mit Leibniz korrespondiert sie vor allem über philosophische Themen, schickte ihm aber auch das unvollendete Werk ihres Vaters The True Intellectual System if the Universe zur Begutachtung.
In Occasional Thoughts stellt sie die Verbindung von Vernunft und Glauben her, Sie argumentiert gegen die Ansicht, das Christentum sei Fanatismus oder Skeptizismus und definiert Religion als Unterstützung für die Tugend auf einer göttlichen Grundlage. Religion ist das Wissen, Gott zu gefallen. Die christlichen Gebote subd moralische Normen, die von der Vernunft bestimmt werden und Menschen helfen sollen, sich nicht von ihren Leidenschaften überwältigen zu lassen.
Ihr Buch A Discourse Concerning the Love of God ist in erster Linie eine Erwiderung auf John Norris Practical Discourse, der wiederum auf den Principles von Malebranche basiert.
Sie kritisiert die These von John Norris, man müsse nicht alle Kreaturen lieben, da dies nicht mit der Liebe zu Gott zu vereinbaren wäre und sieht genau umgekehrt in der Liebe zu den Kreaturen die Voraussetzung für die Liebe zu Gott. Er solle nicht nur als Schöpfer geliebt werden, sondern als das Gute schlechthin und als Quelle menschlicher Glückseligkeit.
Damaris Cudworth Masham starb am 20. April 1708.
Cudworth vertrat einen christianisierenden Platonismus. Er leitet die Sittlichkeit aus angeborenen, absolut gültigen sittlichen Ideen her.
Nach Ralph Cudworth steht hinter jeder Erscheinung der Körperwelt eine bildende Natur geistiger Art.