Dempf
Alois Dempf (geb. 1891)
Alois Dempf ist ein Vertreter des Neothomismus.
[1] Pausanias VII 11, Ciceor, De orat. II 155
Von 1960 bis 1964 war er Lehrer für Philosophie an der Sorbonne in Paris und ab 1964 Lehrer für Philosophiegeschichte an der École Normale Supérieure. Seit Ende der 60er Jahre war Derrida häufig Gastprofessor in den USA.
An Heidegger anknüpfend, entwirft Derrida ein Programm der Dekonstruktion der abendländischen metaphysischen Tradition seit Platon.
Er formuliert das Problem, wie sich etwas von der Tradition Verschiedenes denken lässt, wenn das Denken selbst durch diese Tradition geprägt ist. Ein Angriff auf die Metaphysik von außen macht keinen Sinn, weil es keinen Standpunkt außerhalb geben kann.
Nachdem Descartes einige Jahre mit juristischen und medizinischen Studien verbracht hatte, ging er 1618 auf Reisen und beschäftigte sich mit den Arbeiten Galileis. 1618 trat er in den Militärdienst ein, der ihn auch nach Deutschland führte. Hier fasste er den Entschluß, eine einheitliche Naturwissenschaft auf mathematischer Basis zu errichten. Descartes gab 1621 den Kriegsdienst auf und reiste in den folgenden acht Jahren durch Europa, um Forschungen zu betreiben und mit den verschiedensten Gelehrten zu diskutieren.
Er entwickelte seine Philosophie in Konfrontation mit der mittelalterlichen Philosophie. Er forderte die Gelehrten auf, sich von vorgefassten und überlieferten Ansichten, vom Glauben an die Autorität zu befreien.
Der Erkenntnisprozeß muss nach Descartes mit dem Zweifel, mit der kritischen Prüfung des Erreichten beginnen, aber man darf nicht an der Tatsache des Zweifels selbst zweifeln. Cognito, ergo sum (ich denke, also bin ich), sagte Descartes.
Der Zweifel ist nach Descartes ein Verfahren zur Ermittlung von unbestreitbaren Wissenselementen.
In der aristotelischen Logik sah Descartes viele gute Regeln. Aber an ihnen haftet, so Descartes, Schädliches und Überflüssiges. So erklärt der Syllogismus seiner Ansicht nach eher das, was wir bereits wissen, als das, was wir wissen müsste n.
Anstelle der großen Anzahl von Regeln der Logik schlug Descartes vier Regeln vor:
Klarheit und Zerlegbarkeit, das sind nach Descartes die Wahrheitskriterien, und zur Wahrheit führen Intuition, Deduktion, Induktion, Komparation und Analogie.
Nach ihm sind die Dinge Erscheinungen des mit Vernunft begabten Alls sind.
Deschamps fordert die Gütergemeinschaft.
Destutt de Tracy ist u. a. von Locke, Condillac und Cabanis beeinflußt. Er begründete die Ideologie als die Wissenschaft von den Ideen.
Von Einfluss auf Maine de Biran u. a. wurde die Betonung der gewollten Bewegung und des empfundenen Widerstandes, den sie erleidet, als Kern des Außenweltbewusstseins. Der Wille in uns ist ein den Empfindungen überlegenes Aktivitätsprinzip.
Das Urteil besteht in der Erfassung der Beziehung einer Vorstellung zur andern. Die Sprache ist als Zeichensystem eine Bedingung der Erkenntnis.
Die Sittlichkeit beruht auf dem Prinzip des wohlverstandenen Interesses.
Dewey war (1899-1900) Präsident der American Psychological Association und (1905-?) der American Philosophical Association. Zwischen 1919 und 1921 unternahm er Vortragsreisen nach Japan und in die Republik China, 1928 besichtigte er Schulen in der Sowjetunion.
Dewey war eines der Gründungsmitglieder der American Civil Liberties Union. Mitte der 1930er Jahre wirkte er in einer Kommission mit, die die im Moskauer Schauprozess gegen Trotzki erhobenen Vorwürfe überprüfte; 1940 setzte er sich für den Verbleib Bertrand Russells im Lehramt ein.
Deweys philosophische Bemühungen galten in erster Linie der Epistemologie und sollten eine Theorie der Forschung oder des Wissens („theory of inquiry“, „theory of knowledge“) oder experimentelle Logik („experimental logic“) begründen. Sein Ausgangspunkt war bis in die 1890er Jahre der Hegelsche Idealismus. In Chicago erfolgte die Wende zu einer empirischen Philosophie. Dazu trugen mehrere Einflüsse bei:
Um eine Theorie des Wissens naturalistisch zu begründen, fragt Dewey, wie menschliches Wissen in der Evolution entsteht, und schließt: dadurch, dass Wissen instrumentell eingesetzt wird. Deshalb läuft Deweys Philosophie unter dem Etikett Instrumentalismus.
Einem Brief des Lysis zufolge vertraute Pythagoras seine Aufzeichnungen seiner Tochter Damo zur Aufbewahrung an, mit der Bitte, die Niederschriften "niemandem zu übergeben, der nicht zum Hause gehöre" (Diog. Laërtius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, VIII 42).
Damo gab die pythagoreischen Aufzeichnungen ihrer Tochter Bitale weiter.