Kreczmar
Jerzy Kreczmar
Jerzy Kreczmar (* 1902, † 1985) ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.Weblinks
Nach Polen zurückgekehrt, arbeitete er in der eigenen Sternwarte in Frauenburg. Dort beobachtete er am 9.3.1497 die Bedeckung des Sternes Aldebaran durch den Mond und zweifelte daraufhin an der bisherigen Theorie der Bewegung der Himmelskörper um die Erde.
1501 ging er erneut nach Italien. Er studierte Medizin in Padua und promovierte in Ferrara zum Dr. jur. utr.
Nach seiner Rückkehr war er 1504 – 1512 Sekretär und Leibarzt seines Onkels. Ab 1510 war er Domherr in Frauenburg. Kopernikus praktizierte in Frauenburg auch als Arzt. In Frauenburg führte er astronomische Beobachtung durch. 1543 erschien sein Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium, in dem er sein heliozentrisches Weltbild darstellte. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer kopernikanischen Wende des Weltbildes.
Die Sonne – so Kopernikus – steht im Mittelpunkt der Welt, die Erde aber und die Planeten bewegen sich in Kreisbahnen um die Sonne. Die scheinbare tägliche Bewegung der Gestirne sei durch die Drehung der Erde um ihre Achse verursacht. Die scheinbare Bewegung der Planeten relativ zu den Sternen ei Folge der Bewegung der Erde und der Planeten auf ihren Bahnen. Da die mathematischen Berechnungen nicht mit den Beobachtungen übereinstimmten, musste Kopernikus eine exzentrische Lage der Sonne in den Kreisbahnen und zusätzliche Epizyklenbewegungen annehmen, worunter die Einfachheit der Theorie litt.
In den folgenden Jahren arbeitete Kopernikus an einer Münzreform, arbeitete zur Mathematik, insbesondere zur Trigonometrie, und arbeitete seine Theorie der Himmelskörper weiter aus.
Er arbeitete vor allem zur Geschichte der Logik und lieferte eine Theorie der Konversion kategorischer Aussagen sowie eine Analyse der syllogistischen Logik.
al-Kindi vereinigte die aristotelische Lehre vom Verstand mit der neuplatonischen Lehre vom Verstand und der pythagoreischen Zahlentheorie.
Dem Menschen ist nach al-Kindi eine potentielle (passive) Vernunft eigen. Diese Vernunft nähert sich der ewigen aktiven Vernunft. Dazu durchläuft die Vernunft zwei Stufen:
Die Textstelle mit der Aufzählung lautet: " bedeutendsten Pythagoreerinnen: Timycha, die Frau des Myllias von Kroton, Philtys, die Tochter des Theophris von Kroton, Schwester des Byndakos, Okkelo und Ekkelo, die Schwestern der Lukaner Okkelos und Okkilos, Cheilonis, die Tochter des Lakedaimoniers Cheilon, die Lakonerin Kratesikleia, die Frau des Lakedaimoniers Kleanor, Theano, die Frau des Metapontiers Brotinos, Myia, die Frau des Milon von Kroton, Lasthenia aus Arkadien, Habroteleia, die Tochter des Habroteles von Tarent, Echekrateia von Phlius, Tyrsenis aus Sybaris, Peisirrhode aus Tarent, Theadusa aus Lakedaimon, Boio aus Argos, Babelyka aus Argos, Kleaichma, die Schwester des Lakedaimoniers Autocharidas. Insgesamt: 17." (Iamblichos: Pythagoras, 1963, 267)
Kleanthes wurde Nachfolger Zenons im Lehramt und soll durch Selbstmord gestorben sein (Verweigerung der Nahrungsaufnahme).
Die Philosophie gliedert er in Dialektik, Rhetorik, Ethik, Politik, Physik und Theologie.
Die Vorstellung vergleicht er mit dem Abdruck eines Siegels in Wachs.
Die Seele ist ein durch den ganzen Leib verbreitetes Pneuma. Sie überdauert den Tod bis zum Weltenbrande.
Tugendhaftes Handeln ist nur durch Erkenntnis der Wirklichkeit möglich. Sittliches Wissen ist mit Geistes- und Charakterstärke untrennbar verbunden.
Neben Tapferkeit, Selbstbeherrschung und Gerechtigkeit ist die Beharrlichkeit für Kleanthes die wesentlichste Tugend des Menschen.
Kleanthes dichtete einen Zeushymnus, in dem er Zeus als Weltseele und Weltvernunft verherrlichte und so die stoische Theologie begründete.
Dann arbeitete er in Princeton und ab 1935 in der University of Wisconsin at Madison. Er wurde 1948 ordentlicher Professor an dieser Universität und arbeitete dort bis 1979. Kleene arbeitete vor allem zur Algorithmentheorie und zur Theorie rekursiver Funktionen. Er führte u. a. den Begriff der partiell rekursiven Funktion ein und bewies den nach ihm benannten Darstellungssatz.
Kleene begründete die nach ihm und Mostowski benannte Hierarchie der arithmetischen Mengen und behandelte Probleme der klassischen Interpretation der intuitionistischen Logik und Mathematik.
Seine Anwendung der dreiwertigen Logik auf mathematische Probleme partieller Funktionen [1] gehört zu den zentralen Ergebnissen der mehrwertigen Logik. Bei Kleene steht der dritte Wahrheitswert dabei für undefiniert. Kleene benutzt in seinem Kalkül die &;ukasiewicz-Tarksi-Negation, &;ukasiewicz-Tarksi-Konjunktion, die &;ukasiewicz-Tarksi-Alternative und eine Implikation die in folgender Tabelle dargestellt ist:
| seq | 0 | 1/2 | 1 |
|---|---|---|---|
| 0 | 1 | 1 | 1 |
| 1/2 | 1/2 | 1/2 | 1 |
| 1 | 0 | 1/2 | 1 |
In der Automatentheorie entwickelte Kleene den Kalkül der regulären Ereignisse.
[1] Kleene, S. C.: On notation for ordinal numbers. Journal Symbolic Logic 3 (1938), 749 – 758