Lain
Pedro Lain Entralgo (geb. 1908)
Pedro Lain Entralgo ist ein Vertreter der Madrider Schule des Existentialismus.Er hat insbesondere die Generationentheorie von Ortega y Gasset weiterentwickelt.
Er hat insbesondere die Generationentheorie von Ortega y Gasset weiterentwickelt.
Neben Arbeiten zur mathematischen Beweistheorie, welche durch die Hegelsche und Marxsche Dialektik beeinflusst war, versuchte Lakatos auch die Differenz zwischen dem von Karl Popper vertretenen Falsifikationsbegriff und der Wissenschaftentwicklung, wie sie von T. S. Kuhn beschrieben wurde, zu überwinden.
Lakatos wurde in Ungarn als Imre Lipschitz geboren. Um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen und seine jüdische Herkunft zu verschleiern, änderte er während des zweiten Weltkriegs seinen Namen zunächst in Imre Molnár und nach dem Krieg in Imre Lakatos.
Er studierte Mathematik, Physik und Philosophie in Debrecen und vertiefte sein Wissen in Budapest und Moskau. Er war wissenschaftlich und politisch sehr aktiv, aber lange wegen Revisionismus inhaftiert. Nach seiner Flucht in den Westen setzte er in Cambridge seine Studien fort. Er bekam mehrere Anstellungen als Dozent und war Professor an mehreren Universitäten.
Lakatos verwarf die Auffassung des naiven Falsifikationismus, nach der Theorien ganz aufgegeben werden müssen, wenn sie falsifiziert, d. h. von experimentellen oder empirischen Resultaten widerlegt werden. Vielmehr werden bei Falsifikationen in der Regel immer bewusste oder auch unbewusste Grundüberzeugungen, welche den Kern eines sogenannten Forschungsprogrammes bilden, beibehalten, und nur die über diesen Kern hinausgehenden Zusatzannahmen werden modifiziert. Die Grundüberzeugungen, welche den Kern eines Forschungsprogramms ausmachen, können nach Lakatos erst aufgeben werden, wenn ein besseres, alternatives Forschungsprogramm vorhanden sei.
Beispielsweise sind nach Lakatos die drei Newtonschen Gesetze als Teil des Kernes der Newtonschen Mechanik nicht widerlegbar. Erst durch Einführung zusätzlicher falsifizierbarer Gesetze (Gravitationsgesetz, Coulombsches Gesetz, etc.) werden die Newtonschen Gesetze zur testbaren Theorie erweitert. Falsifizierung einer Theorie, bestehend aus den Newtonschen Gesetzen plus Kraftgesetzen, führt damit auch nicht zur Aufgabe der Newtonschen Gesetze, sondern nur zur Modifizierung der Kraftgesetze. Prinzipiell aufgegeben wurde die Newtonsche Mechanik erst, als durch die spezielle Relativitätstheorie ein neues leistungsfähigeres Forschungsprogramm zur Verfügung stand.
Lakatos geht davon aus, dass Theorien nie isoliert, sondern nur als Teile größerer Theoriensysteme und Methodenregeln, der sogenannten Forschungsprogramme, beurteilt werden dürfen. Sein Begriff des Forschungsprogramms ist mit dem Paradigma-Begriff T. S. Kuhns verwandt.
Im Gegensatz zu Kuhn ist Lakatos der Auffassung, dass verschiedene Forschungsprogramme rational verglichen und diskutiert werden können. Die Wissenschaft kann Fortschritte machen und sich vernünftig entwickeln. Lakatos betrachtet Fortschritt der Wissenschaft nicht als eine kontinuierliche Annäherung an die Wahrheit, sondern als eine Reihe von Problemverlagerungen, die uns ständig auf eine höhere Stufe bringen.
Durch die Übung werden die Organe verändert und zweckmäßig. Bedürfnisse geben die Impulse zur Übung.
Lamarckisten sind u. a. Boveri, Bunge, Cope, Wettstein, Dekker, Dacqué, Le Dantec, Delpino, Vignoli, Pauly, Francé, A. Wagner, Kohnstamm und z. T. Wundt.
Lambert stand in einem Briefwechsel mit Kant und kann in bezug auf die Erkenntniskritik und Kosmologie als dessen bedeutendster Vorläufer betrachtet werden.
Durch anatomische Analyse der Begriffe und deren Rückführung auf einfachste, nicht mehr definierbare Grundbegriffe versucht Lambert, mathematische Methoden auf die philosophische Erkenntnis auszudehnen.
In seinem philosophischen Werk unterscheidet Lambert zwischen vier philosophischen Disziplinen: Dianoilogik, Alethiologie, Semiotik (Lehre von den Ausdrücken und ihrer Relation zum Gedachten) und Phänomenologie.
Als Grundlage seiner Betrachtungen verwendete Lambert vier Operationen:
Lambert vertiefte die Lehre vom Induktionsschluß durch Einführung eines Interpolationsprinzips. Er verfügte als erster über eine ausgebaute Theorie der Relationen. Lambert untersuchte Definitionen und Kausalaussagen, die strenge Disjunktion, logische Gleichwertigkeit, Quantifizierungen modale Schlüsse, Klassen und Probleme der Interrogativlogik. Er verwendete das später von Boole gefundene Idempotenzgesetz.
Er ist ein Vertreter des katholischen Traditionalismus, wurde jedoch von der Kirche verdammt.
Beeinflußt ist de Lamennais von Platon, Plotin und Leibniz.
Die allgemeine Menschenvernunft ist die Quelle von Wahrheiten, welche die Kirche uns aufzeigt. Gott muss, um zu sein, Kraft sein. Um etwas Bestimmtes zu sein, muss Gott eine Form (Geist) und außerdem Leben oder Liebe sein.
Alles Endliche besteht aus Materie und Geist. Die Körper haben sich aus dem Äther entfaltet.
Er arbeitete vor allem zur Geschichte der Logik und lieferte eine Theorie der Konversion kategorischer Aussagen sowie eine Analyse der syllogistischen Logik.