Lexika

Wahl

Jean André Wahl

Der französische Philosoph Jean Wahl (* 1888, †  1974) war von 1936 bis 1967 Professor an der Sorbonne in Paris. Diese Arbeit wurde lediglich durch den 2. Weltkrieg unterbrochen, in dem er als Jude in einem Konzentrationslager interniert war und dann in die USA flüchtete.

Gemeinsam mit Gustave Cohen und unterstützt von der Rockefeller Foundation gründete er in New York eine Exiluniversität, die École Libre des Hautes Études.

Wahl begann seine Karriere als Nachfolger von Henri Bergson. Er ist ein Mitbegrüder des französischen Hegelianismus in den 1930er Jahren. Neben Hegel interessierte ihn auch Kierkegaard sehr.

Wahl beeinflusste die Philosophie von Emmanuel Levinas und Jean-Paul Sartre maßgeblich.

Werke

  • 1929 Le malheur de la conscience dans la philosophie de Hegel
  • 1938 Études kierkegaardiennes

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Waismann

Friedrich Waismann

Friedrich Waismann (* 21. März 1896 in Wien, † 4. November 1959 in Oxford) war ein österreichischer Mathematiker, Physiker und Philosoph. Er war Mitglied des Wiener Kreises und ein Vertreter des Logischen Positivismus.

Nach dem Studium der Mathematik und Physik an der Universität Wien, begann er das Studium der Philosophie unter Moritz Schlick. Im Jahre 1938 emigrierte er nach Großbritannien, wo er bis 1939 Lektor (Reader) für Wissenschaftstheorie und danach Dozent (Lecturer) für Philosophie der Mathematik an der Universität Oxford bis zu seinem Tode war.

Von 1927 bis 1936 hatte Waismann mehrere Gespräche mit Ludwig Wittgenstein über Sprachphilosophie und Mathematik. Diese Gespräche wurden von Waismann aufgezeichnet und publiziert in dem Werk Ludwig Wittgenstein und der Wiener Kreis (1967).

In seinem Buch Einführung in das mathematischen Denken: die Konzeptbildung in der modernen Mathematik (1938) argumentiert Waismann, dass die mathematischen Wahrheiten wahr sind durch Konventionen und nicht aber etwa notwendigerweise (oder verifizierbar) wahr sind.

Werke

  • Einführung in das mathematischen Denken: die Konzeptbildung in der modernen Mathematik (1938)
  • The Principles of Linguistic Philosophy (1965)
  • Ludwig Wittgenstein und der Wiener Kreis (1967)

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Uphues

Goswin Karl Uphues

Goswin Karl Uphues (* 13. März 1841 in Brochterbeck (Westfalen), † 10. September 1916 in Halle/Saale) promovierte 1875 in Münster mit der Dissertation Die philosophischen Untersuchungen der Platonischen Dialoge Sophistes und Parmenides.

1876 siedelte er in die Schweiz über. Dort war er zunächst Schulinspektor und lehrte ab 1877 als Professor am Gymnasium Aarau.

1882 trat er eine Stelle an einer Privatschule in Halle an und habilitierte sich 1884 für das Fach Philosophie. 1890 wurde er in Halle zum außerordentlichen Professor ernannt, ab 1895 war er ordentlicher Professor. 1914 wurde er emeritiert.

Gegenstand der Logik ist das Denken. Das Denken hat seinen Zweck im Erkennen. Die Logik ist damit in erster Linie Erkenntnislehre. Die Logik ist "die Wissenschaft von der Art und Weise, wie wir zu richtigen Urteilen gelangen. Sie ist die Wissenschaft von der Methode des Erkennens. Sie darf weder sensualistisch-psychologistisch, noch formalistisch sein, sondern muß metaphysisch begründet werden.

Uphues vertritt eine Bildertheorie. Die Vorstellung stellt den Gegenstand dar. Sie bildet ihn ab. Die Objekte sind von den Vorstellungen verschieden. Die Vorstellungen sind die Repräsentanten der Gegenstände. Die Erkenntnistheorie erklärt nach Uphues die Entstehung unseres Weltbildes.

Alle unsere Erkenntnisse, alle Wahrheiten bestehen in Beziehungen, und diese bilden "ein großes, aus ineinander greifenden Gliedern bestehendes Ganzes".

Uphues unterscheidet bewußt werden und als bewußt aufgefaßt werden Sinneseindrücke bzw. Sinnesqualitäten können bewußt werden, Gefühle als bewußt aufgefasst werden.

Daraus leitet sich die Unterscheidung von Bewußtseinsinhalten und Bewußtseinszuständen ab. Bewußtseinsinhalte sind das was bewußt wird, gehören also zu den Sinneseindrücken. Bewußtseinszustände sind Gegenstand der inneren Wahrnehmung.

Die Philosophie ist die Wissenschaft vom Wesen der Dinge und vom System der Wahrheit. Das Wesen der Dinge ist Ziel des Erkennens. Gegenstand der Erkenntnis ist die Wahrheit.

Wahrheit ist ein metaphysischer Begriff. Die Wahrheit ist ewig, allgemeingültig und unabhängig vom Erkennenden. Die Wahrheit gilt auch, wenn wir sie nicht erkennen. Die Wahrheit ist ein Ganzes, ein System. Man kann eigentlich nicht von einer einzelnen Wahrheit sprechen.

Ethik ist "die Wissenschaft von der Güte oder Schlechtigkeit des Wollens oder von dem Grunde der Wertunterschiede zwischen unseren Handlungen oder Gesinnungen".

Werke

  • Die Reform des menschlichen Erkennens. 1874
  • Die philosophischen Untersuchungen der Platonischen Dialoge Sophistes und Parmenides (1875, Diss.)
  • Kritik des Erkennens. 1876
  • Die Definition des Satzes nach den Platonischen Dialogen Kratylus, Theaetet, Sophistes. 1880
  • Das Wesen des Denkens nach Platon. 1880
  • Grundlehren der Logik nach K. Shutes Discourse of Truth. 1883
  • Wahrnehmung und Empfindung. 1888
  • Über die Erinnerung. 1899.
  • Psychologie des Erkennens aus empirischem Standpunkte. 1893
  • Über die Existenz der Außenwelt. Neue Pädagog. Zeitung. 1894.
  • Sokrates und Pestalozzi. 1896
  • Pädagogik als Bildungswissenschaft. 1899
  • Einführung in die moderne Logik I.: Grundzüge der Erkenntnistheorie. 1901
  • Über die Idee einer Philosophie des Christentums. 1901
  • Reform des Erkennens. 1903
  • Religiöse Vorträge. 1903
  • Zur Krisis in der Logik. 1903.
  • Vom Lernen. 1903
  • Vom Bewusstsein. 1904
  • Sokrates und Platon. 1904
  • Kant und seine Vorgänger. 1906
  • Der geschichtl. Sokrates. 1908
  • Erkenntniskrit. Logik. 1909
  • Geschichte der Philosophie als Erkenntniskritik. 1909
  • Das Bewußtsein der Transcendenz, Vierteljahreschr. f. wissensch. Philos. 21. Bd.

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Valla

Lorenzo Valla

Der italienische Humanist, Philosoph, Logiker und Philologe Lorenzo Valla (auch: Laurentius Valla, Lorenzo della Valle, * 1405 oder 1407 in Rom, † 1. August 1457 in Rom) war, ein Schüler von Giovanni Aurispa, Rinuccio da Castiglione und Leonardo Bruni war ein Kenner der Schriften von Aristoteles, Cicero, Quintilian, Boëthius, Lullus und Thomas von Aquin.

Er wurde 1431 Professor für Rhetorik in Pavia. Von 1435 – 1448 war er Sekretär des Königs Alfons V. in Neapel. 1444 fand gegen ihn ein Verfahren vor der Inquisition statt. Nach 1448 war er Sekretär am päpstlichen Hof und ab 1450 auch Professor für Rhetorik in Rom.

Er kritisierte die rationalistisch-deduktive Philosophie und wollte diese durch ein Textkritik ersetzen.

Valla übersetzte zahlreiche griechische Autoren ins Lateinische (Homer, Herodot, Thukydides, Xenophon, Demosthenes, Aisopos), kommentierte Quintalianus und Sallustius.

Valla definierte die Logik sowohl als scientia rationalis (Wissenschaft von den Gedanken) als auch als scientia sermonicalis (Wissenschaft von den Reden).

Valla gilt als Vorläufer der Relationslogik. Zudem betont er die nichtsyllogistischen Schlüsse.

Werke

  • Opera, Basel 1540
  • Opera omnia, I-II, ed. E. Garin, Turin 1962
  • Elegantiarum Latinae linguae libri VI, Rom, Venedig 1471
  • De Donantione Constantini, Lyon 1520, unter dem Titel: De falso credita et ementita Constantini donatione, ed. W. Setz 1976, Nachdruck 1986
  • De libero arbitrio [lat./dt.], ed. E. Keßler, München 1987 (Humanistische Bibliothek, R. 2: Texte 16);
  • Vom wahren und falschen Guten. Textgestaltung, deutsche Übersetzung und Anmerkungen von Otto und Eva Schönberger, Einleitung von Michael Erler, Würzburg 2004;
  • Über die Lust oder über das wahre und falsche Gute, München 2004;
  • Collatio Novi Testamenti. Redazione inedita a cura di Alessandro Perosa, Florenz 1970

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 1423 – 1425

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Vanini

Lucilio Vanini

Lucilio Vanini (* 1585 Taurisano bei Lecce, † 9. oder 19. Februar 1619 Toulouse) war ein italienischer Philosoph und Theologe. Er wurde von der Inquisition als Ketzer verurteilt und bei lebendigem Leibe verbrannt.

Vanini wurde 1585 in Taurisano bei Neapel als Sohn eines Beamten geboren. Er studierte in Rom und Padua unter Theologie, Philosophie und Jurisprudenz. Vanini wurde von den Pietro Pomponazzi, Bernadino Telesio, Geronimo Cardano und Andrea Cesalpino beeinflusst.

In Lyon veröffentlichte er 1615 sein Werk Amphitheatrum aeternae providentiae…, in der er einen Pantheismus vertritt.

1617 zog Vanini nach Paris, wo er als Erzieher tätig war. 1618 wurde er wegen seiner öffentlichen atheistischen Vorträge verhaftet. Es folgte ein sechsmonatiger Prozeß wegen Ketzerei und Gotteslästerung.

Berühmt geworden ist die Verteidigung Vaninis auf die Anklage des Atheismus hin durch die Szene vom Strohhalm. Diesen nahm er vom Boden auf, zeigte ihn dem Ankläger und sagte, daß ihm schon dieser Halm vom Dasein Gottes überzeuge. Das wurde nicht akzeptiert. Vanini wurde 1619 zum Feuertod verurteilt. Ihm wurde die Zunge mit einer Zange herausgerissen. Danach wurde er auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Er wurde 33 Jahre alt.

Vanini vollzog den Übergang vom averroistischen Aristotelismus der Renaissance zu der von Geronimo Cardano und Bernadino Telesio bestimmten pantheistischen Naturphilosophie. Gott ist für ihn unendliches, ewiges, überzeitliches Sein, das aus sich heraus die Welt geschaffen hat und in ihr tätig ist, indem er in ihr alles in allem ist. In der Natur äußert sich die Kraft Gottes, ja Gott selbst. Die Welt ist ewig, die einheitliche Materie ist mengenmäßig konstant, da nur ihre Formen wechseln.

Werke

  • Amphitheatrum aeternae providentiae divino-magicum, christiano-physicum, nec con astrologo-catholicum, adversus veteres philosophos, Atheos, Epicureos, Peripateticos et Stoicos, 1615
  • De admirandis naturae, reginae deaeque mortalium arcanis, libr. IV, 1616 (franz. Übersetzung durch X. Rousselet, 1842; italienische Übersetzung: Guido Porcio, Le opere di Giulio Cesa re Vanini tradotte per la prima volta in italiano con prefacione del traduttore, I-II (Lecce, o. Dat./, 1913; Luigi Corvaglia, ed., Le opere di Giulio Cesare Vaninie e le loro fonti, I-II (Milano), 1933-1934)

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 1440 f.
  • W. D. Fuhrmann: Leben und Schicksale, Charakter und Meinungen des L. V., eines Atheisten im siebzehnten Jahrhundert. 1800.

Weblinks

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Venn

John Venn

Der englische Logiker John Venn (* 4. August 1834 in Drypool, Hull, † 4. April 1923 in Cambridge) war Professor in Cambridge. Er benutzte erstmalig den Terminus symbolische Logik.

Venn ist ein Wegbereiter der Wahrscheinlichkeitstheorie. In seinem Werk The Logic of Chance (1866) führte er die Häufigkeitsinterpretation der Wahrscheinlichkeit als erster systematisch aus. Er stellte sich damit der Interpretation der Wahrscheinlichkeit als Grad des Gllaubens entgegen. An seine Überlegungen hat Reichenbach bei der Entwicklung seiner Wahrscheinlichkeitslogik angeknüpft.

Venn untersuchte auch Modalurteile.

Venn ist als Schöpfer der Venn-Diagramme bekannt, die eine Weiterentwicklung der Eulerschen Kreise sind und von ihm 1881 in seinem Werk Symbolic Logic eingeführt wurden.

Mit Hilfe eines Systems zweier sich überschneidender Ellipsen brachte er die Beziehungen zwischen Klassen bzw. Umfängen von Begriffen zum Ausdruck.

In The Principles of Empirical or Inductive Logic (1889) knüpft Venn bei Mill an. Er kritisiert aber Mills induktive Methoden, weil sie vom Wissenschaftler Kenntnisse voraussetzen, über die er in der Praxis nicht verfügt.

Werke

  • Symbolic logic. 1881
  • The Logic of Chance. 1866
  • The foundations of chance. 1872
  • On the Diagrammatic and Mechanical Representation of Prepositions and Reasonings, in: Philosophical Magazine and Journal of Science, July 1880
  • The Principles of Empirical or Inductive Logic. 1889
  • The Biographical History of Gonville and Caius College, 1349-1897

Literatur

  • Merrill, Daniel D.: Venn, John. In: Routledge Encyclopedia of Philosophy, London

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Vernia

Nicoletto Vernia

Nicoletto Vernia (* 1442 in Chieti, † 1499) ist Lehrer von Augustinus Niphus und Giovanni Pico della Mirandola. Er studierte in Padua.

Er ist als Aristoteliker bekannt geworden. Dabei hat er zunächst Averroës in dessen Aristoteles-Interpretation zugestimmt, ist aber später auf Distanz gegangen, nachdem er sich mit den Auffassungen von Alexander von Aphrodisias, Simplicius und Themistios befasst hatte.

Vernia befasste sich vor allem mit Naturphilosophie, Psychologie und Logik.

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 1541 f.
  • Edward P. Mahoney: Vernia, Nicoletto. In: Routledge Encyclopedia of Philosophy. London.

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Verworn

Max Verworn

Max Richard Constantin Verworn (* 4. November 1863 in Berlin, † 23. November 1921 in Bonn) besuchte das Friedrich Wilhelm-Gymnasium in Berlin. Ab 1884 studierte Zoologie, Botanik und Medizin.

Er war ab 1891 Universitätslehrer in Jena, aber 1901 in Göttingen und ab 1910 in Bonn.

Verworn vertritt einen Psychomonismus, nach welchem die Dinge nur als Inhalt der Psyche existieren. Die Körper bestehen aus Empfindungen. Erkennen ist nichts anderes als Erfahrungen bilden.

Die einfachste Erfahrung besteht in der sinnlichen Empfindung. Mittels der Empfindungen entstehen die Vorstellungen.

Die Vorstellungsassoziationen unterliegen einer Selektion. Das Gedächtnis beruht auf der Übung der Vorstellungsgänge. Es werden bestimmte Assoziationswege ausgeschliffen und so entsteht das logische Denken.

Werke

  • Psycho-physiologische Protistenstudien. 1889
  • Die polare Erregung der Protisten durch den galvanischen Strom. Archiv für die gesammte Physiologie des Menschen und der Thiere 45 (1889), 1-36
  • Die Bewegung der lebendigen Substanz. 1892
  • Die physiologische Bedeutung des Zellkerns. Archiv für die gesammte Physiologie des Menschen und der Thiere 51 (1892), 1-118
  • Allgemeinen Physiologie. 1895
  • Der körnige Zerfall: Ein Beitrag zur Physiologie des Todes. Archiv für die gesammte Physiologie des Menschen und der Thiere 63 (1896), 253-272
  • Die Biogenhypothese. 1903
  • Naturwissenschaft und Weltanschauung. 1904
  • Prinzipienfragen in d. Naturwissenschaft. 1905
  • Die Erforschung des Lebens. 1907
  • Die Mechanik des Geisteslebens. 1907
  • Zur Psychologie der primitiven Kunst. 1907
  • Die Frage nach den Grenzen der Erkenntnis. 1908

Literatur

  • Eisler, Rudolf: Verworn, Max. In: Philosophen-Lexikon. Leben, Werke und Lehren der Denker. Berlin 1912.

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Vico

Giovanni Battista Vico

Der italienische Philosoph Giovanni Battista Vico (auch: Giambattista Vico, * 23. Juni 1668 in Neapel, † 23. Januar 1744 in Neapel) war von 1699 bis 1741 Professor für Rhetorik in Neapel.

Vico betrachtete die Gesellschaftsentwicklung als Folge dreier Zyklen.

Er ist auch als Kritiker von Cartesianismus hervorgetreten.

Werke

  • Die neue Wissenschaft über die gemeinschaftliche Natur der Völker, Gruyter 2000
  • Autobiographie. 1948
  • Vom Wesen und Weg der geistigen Bildung erschienen in Technikphilosophie,

Literatur

  • Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 1574 – 1576
  • Peter Burke: Vico. 2001

Weblinks


Victorin

Marius Victorinus (gest. ca. 363)

Der römische Rhetoriker, Grammatiker und Logiker ist durch seine Analyse von bedingten Syllogismen bekannt geworden.

Er untersuchte auch die logische Operation der Definition und unterschied 15 Arten der Definition, u. a. die Realdefinition, die Definition durch Negation und die Definition durch Konjunktion anderer Nomina.