Allinduk
Allinduktionismus
Als Allinduktionismus bezeichnet man eine Position, in der die Rolle der Induktion überbewertet und die Rolle der Deduktion unterbewertet wird. Die Bezeichnung geht auf eine ironische Bemerkung von Engels zurück.
Die Bezeichnung geht auf eine ironische Bemerkung von Engels zurück.
Für den Allquantor werden gewöhnlich die Symbole &; und
verwendet. Mitunter, vor allem in älterer Literatur, findet man auch die Symbole (…), P und A.
Der Allquantor wird entsprechend seiner Bedeutung als für alle oder für jedes gelesen.
Frege, der die Quantorennotation eingeführt hat, betrachtet ein universelles Urteil wie Alle A sind B als mit der Aussage identisch Es gilt für jedes x: wenn x ein A ist, ist x ein B.
Beispiel: Alle Raben sind schwarz, lässt sich nach Frege lesen als: Wenn x ein Rabe ist, dann ist x schwarz.
Wenn R als Abkürzung von ist ein Rabe und S als Abkürzung von ist schwarz verwendet wird, kann diese Aussage wie folgt symbolisiert werden: &;x (Rx &; Sx).
Das Urteil Kein Rabe ist schwarz hat demnach die Form: &;x (Rx &; &;Sx).
In der klassischen zweiwertigen Prädikatenlogik lässt sich der Allquantor auf den Existenzquantor zurückführen: &;x A(x) lässt sich nämlich lesen als: &;&;x &;A(x).
Urteile, die Allquantoren enthalten, heißen universale Urteile.
Es wird von einer Stichprobe auf eine Hypothese vom Charakter eines Allsatzes geschlossen.
Diese &;ukasiewicz-Tarksi-Alternative ist definiert:
vel1(x, y) =df max(x, y).
Sie erfüllt die Normalbedingung der Alternative.
Jeder T-Norm t lässt sich eine Alternative velt zuordnen, die wie folgt definiert ist:
velt (x, y) =df 1 – t(1 – x, 1 – y).
Diese Funktion ist die sogenannte T-Conorm. Jede T-Conorm erfüllt die Normalbedingung der Alternative.
Die &;ukasiewicz-Tarski-Alternative ist die zur &;ukasiwicz-Tarski-Konjunktion gehörende T-Conorm.
Ein zweites Beispiel einer mehrwertigen Alternative, die Bounded Sum bzw. starke Alternative, wird nach der Formel
vel2(x, y) =df min(1, x + y)
berechnet. Auch diese Alternative erfüllt dieNormalitätsbedingung und ist die zurBounded Differencegehörende T-Conorm.
Die Yager-Union wird fürp &; 1 wie folgt berechnet:
vel3p (x, y) =df min(1,(xp+yp)1/p)
Ob es sich bei dieser Alternative um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Werner-Union wird für0 &;g &; 1 wie folgt berechnet:
vel4g (x, y) =df g * max(x, y) + 0.5 * (1 – g) * (x + y).
Ob es sich bei dieser Alternative um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Hamacher-Sum berechnet sich nach der Formel:
vel5 (x, y) =df (x + y – 2 * x * y) / (1 – x * y), falls x * y &; 1, 1 sonst.
Ob es sich bei dieser Alternative um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Hamacher-Unionberechnet sich für g&; -1 nach der Formel:
vel6g (x, y) =df((g – 1) * x * y + x + y) / (1 + g * x * y);
Ob es sich bei dieser Alternative um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Schweizer-(1)-Union ergibt sich für p > 0 nach der Formel:
vel7p (x, y) =df1 – max(0, min(1,((1-x)p+(1-y)p-1)1/p))
Für p = 1 ergibt sich die Bounded Sum.
Ob es sich bei jeder Schweizer-(1)-Union um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Schweizer-(2)-Union ergibtsich für p > 0 nach der Formel:
vel8p (x, y) =df 1-1/((1-x)-p+(1-y)-p-1)
Für p = 1 ergibt sich für die Hamacher Sum.
Ob es sich bei der Schweizer-(2)-Union um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Schweizer-(3)-Unionist für p > 0 definiert. Die Wahrheitswertfunktion wird wie folgt berechnet:
vel9p (x, y) =df (xp+yp-xp*yp)1/p
Für p = 1 ergibt sich die Formel:
vel91 (x, y) =df x + y – x * y
Diese Formel ist nur bei unendlicher Quasiwahrheitswertmenge oder im zweiwertigen Fall sinnvoll. Diese Alternative erfüllt die Normalbedingung der Alternative und ist diezum Algebraic Product gehörende T-Conorm.
Ob es sich bei jeder Schweizer-(3)-Union um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Dombi-Union ist für p > 0 und p &; 1 definiert. Sie berechnet sich wie folgt:
vel101 (x, y) =df 1 falls x = 1 oder y = 1, sonst 1 – 1 / (1 + ((x/(1-x))p+(y/(1-y))p)1/p)
Ob es sich bei der Dombi-Union um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Weber-Union istfür p &; -1 definiert. DieseAlternative wird wie folgt berechnet:
vel111 (x, y) =df min(1,x+y+p*x*y)
Für p = 0 ergibt sich die Bounded Sum. Für p = -1 ergibt sich
vel11-1 (x, y) =df x + y – x * y
Diese Alternative war schon ein Spezialfall der Schweizer-(3)-Unionfür p = 1. Diese Formel ist nur bei unendlicher Quasiwahrheitswertmenge oder im zweiwertigen Fall sinnvoll. Diese Alternative erfüllt die Normalbedingung der Alternative und ist diezum Algebraic Product gehörende T-Conorm.
Ob es sich bei jeder Weber-Union um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Die Dubois-Union ist fü0 &; p &; 1 definiert und berechnet sich wie folgt:
vel12p (x, y) =df1, falls x = 1 oder y = 1, sonst 1 – (1-x) * (1-y) / max(max(1-x,1-y),p)
Ob es sich bei der Dubois-Union um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Das Dual-of-Geometric-Meanwird wie folgt berechnet:
vel13p (x, y) =df1 – ((1-x)*(1-y))1/2
Ob es sich beim Dual-of-Geometric-Mean um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
Das Dual-of-Harmonic-Meanwird wie folgt berechnet:
vel13p (x, y) =df1 falls x = 1 und y = 1, sonst (x+y-2*x*y)/(2-x-y)
Ob es sich beim Dual-of-Harmonic-Mean um eine T-Conorm handelt bleibt zu prüfen.
[1] &;ukasiewicz, J.: O logice trójwarto&;ciowej, Ruch Filozoficzny 5 1920, 170f.;
engl. in: &;ukasiewicz, J.: Selected Works (ed. L. Borkowski)Amsterdam/London/Warschau 1970
[2] Post, E. L.: Introduction to a general theory of elementarypropositions. American Journal Mathematics 43 (1921), 163 – 185
[3] &;ukasiewicz, J./Tarski, A.: Untersuchungenüber den Aussagenkalkül,Comptes Rendus Séances Société des Sciences et Lettres Varsovie, Cl. III, 23 (1930), 30 – 50
Für Comte basiert der Altruismus auf den natürlichen Tendenzen des Menschen zur Vergemeinschaftung, wodurch sich das Gefühl und das Handeln des Menschen über die egoistischen Tendenzen hinweg zu einer umfassenden Gemeinschaft ausrichten.
Der moral sense von Hutcheson veranlaßt den Menschen zur Billigung altruistischer Motive bzw. Dispositionen und zur Mißbilligung menschenfeindlicher Neigungen.
Häufig findet sich ein gemäßter Altruismus, dann nämlich, wenn die Ansicht vertreten wird, dass die altruistische Position letztlich dem eigenen Wohl dient.
Eine Position, die das eigene Glück, den eigenen Schmerz, die eigene Lust, das eigene Wohlergehen o. ä. einbezieht, ist strenggenommen kein Altruismus, wird aber manchmal als ein solcher beschrieben. Insofern sind utilitaristische Theorien zumeist keinesfalls altruistisch.
Analog der mathematischen Algebra, in der Buchstaben Zahlen vertreten, verwendet die logische Algebra Buchstaben – die sog. Variablen – anstelle von Aussagen oder Mengen und Operationszeichen anstelle von Operationen mit Aussagen oder Mengen.
Die Gleichungen des Systems können als Sätze über Aussagen oder Mengen interpretiert werden.
Ernst Schröder hat diese Darstellungsform in seinen Vorlesungen über die Algebra der Logik (Bd. 1 – 3, 1890-1905) weiterentwickelt.
Venn systematisierte in seinen Arbeiten das in der Algebra der Logik gegen Ende des 19. Jh. gesammelte Material.
Zur Algebra der Logik haben beispielsweise auch Jevons, Porezki und Bunizki gearbeitet.
Man findet diese Argumentationsfigur in der Philosophiegeschichte unter anderem bei den Sophisten, bei Sokrates und bei den Eristikern.