Langer

Suzanne Langer (1895 – 1985)

Die amerikanische Philosophin Suzanne Langer benutzte in Philosophy in a New Key (1942) die Musik Ausgangspunkt für eine Analyse menschlicher Emotionen, die nicht adäquat durch die Sprache ausgedrückt werden kann.

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Lewin

Kurt Lewin (1890 – 1947)

Kurt Lewin ist ein Vertreter der Berliner Schule der Gestaltpsychologie.

Lask

Emil Lask

Emil Lask ist ein Vertreter der Südwestdeutsche Schule des Neukantianismus.

Nach Lask sind Erkennen als subjektives Korrelat des objektiven Wahrheitsgeltens und ethische Hingabe an die Wissenschaft voneinander zu scheiden. Er wendet sich gegen den Primat des Ethischen in der Logik.


Lewis D

David Kellogg Lewis

David Kellogg Lewis (* 28. September 1941 in Oberlin, Ohio, † 14. Oktober 2001) war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts.

Lewis studierte ein Jahr an der Oxford University, wo er Vorlesungen von Gilbert Ryle, Peter Frederick Strawson und John Langshaw Austin hörte. Später studierte er an der Harvard University bei Willard Van Orman Quine. Zuletzt lehrte Lewis an der Princeton University.

Seine Arbeitsgebiete umfassten Ontologie, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie und Philosophie der Logik.

In Conventions (1969) verwendete Lewis Elemente der Spieltheorie zur Beschreibung von sprachlichen Konventionen.

In Counterfactuals (1973) erarbeitete Lewis eine Analyse von kontrafaktischen Konditionalsätzen auf Grundlage einer Theorie der möglichen Welten. Seinen Realismus in Bezug auf mögliche Welten arbeitete Lewis in On the Plurality of Worlds (1986) aus.

In Lewis letztem Buch Parts of Classes (1991) wird eine Reduktion der Mengenlehre auf die Mereologie versucht.

Weitere wichtige ontologische Thesen finden sich in Lewis Aufsatz New Work for a Theory of Universals, in dem die Existenz von Universalien verteidigt wird.

In einer Reihe von Aufsätzen entwickelte Lewis eine reduktive Theorie des Geistes, die Elemente der Identitätstheorie und des Funktionalismus enthält.

Werke

  • Convention: A Philosophical Study (1969)
  • Counterfactuals (1973)
  • Philosophical Papers Volume I (1983)
  • On the Plurality of Worlds (1986)
  • Philosophical Papers Volume II (1986)
  • Parts of Classes (1991)

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Lasthen

Lasthenia von Mantinea

Wie Diogenes Laërtios schreibt, waren Platons Schüler "Speusippos aus Athen … und noch viele andere, unter ihnen auch zwei Frauen, Lasthenia aus Mantinea und Axiothea aus Phlius, die Männerkleidung anlegten, wie Dikaiarchos, berichtet" (Leben und Meinungen berühmter Philosophen, III 46; IV 2).

Nach dem Tode Platons besuchten sie die Akademie weiter, und Speusippos wurde ihr Lehrer.

Iamblichos erwähnt eine Lasthenia aus Arkadien in seiner Aufzählung der 17 Pythagoreerinnen.

Die Textstelle mit der Aufzählung lautet: " bedeutendsten Pythagoreerinnen: Timycha, die Frau des Myllias von Kroton, Philtys, die Tochter des Theophris von Kroton, Schwester des Byndakos, Okkelo und Ekkelo, die Schwestern der Lukaner Okkelos und Okkilos, Cheilonis, die Tochter des Lakedaimoniers Cheilon, die Lakonerin Kratesikleia, die Frau des Lakedaimoniers Kleanor, Theano, die Frau des Metapontiers Brotinos, Myia, die Frau des Milon von Kroton, Lasthenia aus Arkadien, Habroteleia, die Tochter des Habroteles von Tarent, Echekrateia von Phlius, Tyrsenis aus Sybaris, Peisirrhode aus Tarent, Theadusa aus Lakedaimon, Boio aus Argos, Babelyka aus Argos, Kleaichma, die Schwester des Lakedaimoniers Autocharidas. Insgesamt: 17." (Iamblichos: Pythagoras, 1963, 267)

Da Maniteia in Arkadien liegt und die Pythagoreer duchaus von Platon beeinflußt waren handelt es sich bei ihr um dieselbe Philosophin.

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Lewis

Clarence Irving Lewis (1883 – 1964)

Der amerikanische Logiker und Philosoph C. I. Lewis untersuchte vor allem Probleme der modalen Logik und lieferte den ersten systematisch voll ausgebauten Modalkalkül.

Lewis begründete den konzeptualistischen Pragmatismus.

Als Wahrheitskriterium bezeichnete Lewis die apriorischen Kategorien.

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Lavigne

Anne de Lavigne (geb. 1684)

Anne de Lavigne wurde in Vernon (Normandie) geboren, wo ihr Vater ein anerkannter Physiker war.

Sie beschäftigte sich mit Philosophie, wobei ihr besonderes Interesse der Naturphilosophie galt. Sie begeisterte sich für die Philosophie von René Descartes und wird daher wie auch Marie Dupré, Elisabeth von der Pfalz und Louise-Anastasia Serment zu den Cartesienne gerechnet.

Bekannt wurde sie allerdings nicht durch philosophische Arbeiten, sondern durch ihre Poesie.

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Leclair

Anton von Leclair (1848 – 1919)

Anton von Leclair war Schulrat und Gymnasialprofessor in Wien.

Er vertritt einen erkenntnistheoretischen Monismus und gehört zu den Immanenzphilosophen.

Denken und Sein sind keine absoluten Gegensätze, sondern Korrelate, zwei Ausdrücke für dasselbe Gegebene. Denken ist das Haben der Bewußtseinsdaten unter dem Aspekt der Tätigkeit. Sein ist der Bewußtseinsinhalt, der uns durch Tätigkeit bewusst wird.

Es gibt verschiedene Arten des Seins und damit verschiedene Wirklichkeitsgrade.

Die Logik beschäftigt sich mit den Normalgesetzen des Denkens. Richtigkeit ist eine formale Eigenschaft des Denkens, Wahrheit und Evidenz dagegen eine materiale Eigenschaft des Denkproduktes.

Die obersten Relationsbegriffe (z. B. Gleichheit, Ähnlichkeit, Kraft, Ursache, Einheit) sind Begriffe, die nur die Denktätigkeit selbst zum Inhalt haben.


Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz (* 1. Juli 1646 in Leipzig; †  14. November 1716 in Hannover) war ein deutscher Philosoph und Wissenschaftler, Mathematiker, Diplomat, Physiker, Historiker, Bibliothekar und Doktor des weltlichen und des Kirchenrechts.

Leben

Der achtjährige Leibniz erlernt anhand der umfangreichen väterlichen Bibliothek, autodidaktisch, die lateinische Sprache. Zwölfjährig entwickelt er beim Durchdenken logischer Fragestellungen die Anfänge einer mathematischen Zeichensprache. 1661, mit 15 Jahren, schreibt er sich an der Leipziger Universität ein, um dort bei Adam Scherzer und Jakob Thomasius philosophische Studien zu betreiben. 1663 wechselt er an die Universität Jena. Dort war Erhard Weigel sein Lehrer.

Er promovierte 1666 an der Universität Altdorf. Anschließend stand er bis 1672 im Dienst des Mainzer Erzbischof Johann Philipp von Schönborn. Von 1672 – 1676 hielt er sich in diplomatischer Mission in Paris auf, wo er vergeblich versuchte Ludwig XIV. zu einem Angriff auf das osmanische Ägypten zu bewegen, um die Aufmerksamkeit der Türken von Europa abzulenken. Zurück in Deutschland wurde er 1676 Hofrat und Hofbibliothekar in Hannover und 1691 auch Bibliothekar der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Im Jahre 1700 wurde er der erste Präsident der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Außerdem war er Mitglied der Royal Society.

Monaden

Er nennt die Philosophie der Atomisten eine faule Philosophie, da diese Auffassung, welche die Atome als letzte Bausteine ansieht, die lebendige, sich verändernde Welt nicht tiefgründig genug analysiere.

Leibniz greift den Monadenbegriff aus der Stoicheiosis theologike von Proklos auf.

Leibniz betont, dass Monaden Individuen seien. Es gebe keine zwei gleiche Monaden mit gleicher Perspektive und Wachheit, denn jede Monade sei ein punktuelles Bewusstsein, und so sei jede Monade ohne Wechselwirkung mit den unzähligen anderen Monaden, obwohl sie alle einander enthielten. Damit gibt er eine deutliche Beschreibung der Privatheit der Empfindung, d. h. der Unmöglichkeit, Empfindungen eines anderen einsehen zu können.

Es gibt nur die Monaden und ihre Vorstellungen, sonst nichts. Also auch keine Wechselwirkungen zwischen den Monaden. Die Monaden haben aufeinander keinerlei Wirkung.

Prästabilierte Harmonie

Leibniz beschreibt Harmonie als Summe von unendlich vielen Monaden.

Leibniz stellt sich die Frage wie die Monaden, die aufeinander keine Wirkung haben im Weltganzen so offensichtlich zusammenwirken? Seine Antwort: Gott hat zu Beginn der Welt die Monaden, die aus der Urmonade Gott hervorgegangen sind, so geschaffen, dass sie, wenn jede einzelne nur ihren eigenen Gesetzen folgt, so zusammenwirken, als ob sie eine Wirkung aufeinander hätten. Die Harmonie war also von vornherein festgelegt.

Weltbild

Leibniz ging davon aus, dass Gott alles aus dem Nichts geschaffen hat und alles was Gott geschaffen hat, gut ist. Daraus ergibt sich, dass überall eine wunderbare Ordnung zu finden ist. Als Beispiel nennt er die Zahlen.

Leibniz sagt, Gott habe die beste aller möglichen Welten geschaffen. Da Gott allmächtig,allwissend und allgütig sei, könne dies gar nicht anders sein. Die Welt besitzt einen maximalen Reichtum von Momenten und in diesem Sinne die größtmögliche Mannigfaltigkeit.

Außerdem ist die beste aller möglichen Welten dynamisch gedacht: Nicht der derzeitige Zustand der Welt ist der bestmögliche, sondern die Welt mit ihrem Entwicklungspotential ist die beste aller möglichen Welten. Gerade dieses Entwicklungspotential ermöglicht es, den derzeitigen Zustand zu verbessern, nicht hin auf einen utopischen Endpunkt, sondern immer weiter, in einem nicht endenden Prozess der ständigen sich überbietenden Entwicklung.

Theodizee

Leibniz unterscheidet zwischen drei Übeln:

  1. Metaphysisches Übel: Das metaphysische Elend besteht in der Endlichkeit der Welt. Diese war nicht zu vermeiden, wenn Gott eine Welt schaffen wollte.
  2. Physisches Übel: Leiden und Schmerzen gehen mit Notwendigkeit aus dem metaphysischen Übel hervor, da geschaffene Wesen zwangsläufig unvollkommen sind.
  3. Moralisches Übel: Ein geschaffenes Wesen muß notwendig fehlen und sündigen, besonders wenn Gott ihm die Gabe der Freiheit verliehen hat.

Leibniz schreibt: "Alles weltliche Übel entsteht aus dem endlichen Wesen der Natur." Doch die Erkenntnis, dass die Welt in ihrer Unvollkommenheit ein notwendiges Teilübel und dadurch die bestmögliche aller Welten ist, macht den Vorwurf an das Gotteswerk Natur wieder wett. Diese Theorie, die sich gegen den Vorwurf richtet, dass Gott für die Übel der Welt verantworlich ist, nannte Leibniz Theodizee.

Sprache

Leibniz stellt fest, dass die Sprache ständig Fehler zulässt. Dadurch entstehen Verständigungsprobleme die über kurz oder lang zu Konflikten führen. Leibniz setzte als Ziel seiner Forschungen die Minimierung und Ausrottung dieser Konflikte.

In seiner Begriffslehre geht Leibniz davon aus, dass sich alle Begriffe auf einfache, atomare Konzepte zurückführen lassen. Er beschäftigte sich damit, wie man diesen Konzepten Zeichen zuordnen könnte und so dann wiederum alle Begriffe ableiten könnte. So ließe sich eine ideale Sprache aufbauen.

Wahrheitskriterium

Nach Leibniz können alle Gaben den Menschen verderben, nur die echte Vernunft sei ihm unbedingt heilsam. An ihr werde aber erst dann kein Zweifel mehr haften, wenn sie sich überall gleich klar und gewiss, wie die Arithmetik, erweisen könne. Das heißt, wenn man Vernunft mit Zahlen ausdrücken könnte, wäre der Einwand widerlegt: "Woher weißt du, dass deine Vernunft besser ist als meine? Welches Kriterium hast du für die Wahrheit?"

Werke

  • Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand (1704)
  • Die beste aller möglichen Welten (1710)
  • Monadologie (1714)

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Lejewski

Czeslaw Lejewski (geb. 1913)


Der Logiker Czeslaw Lejewski ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.

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