Leszczyn
Jan Leszczynski
Der polnische Philosoph Jan Leszczynski (* 1905, † 1990) arbeitete zur Ontologie, Erkenntnistheorie und zur Semiotik. Er wirkte in Kraków.
Er war Lehrer des Demokrit und Begründer der Atomistik.
Zur seiner philosophischen Position gelangte er durch die Auseinandersetzung mit der Theorie seines Lehrers Zenon von Elea von der Unmöglichkeit unendlich kleiner Stoffteilchen.
Von den Schhriften des Leukippos ist nichts überliefert. Schon im 4. Jahrhundert wurde seine Philosophie nicht mehr von der Demokrits unterschieden.
N. N. Lange hat als erst die Erste Analytik von Aristoteles ins Russische übersetzt.
Nach dieser Theorie war das Denken der Menschen der Urgemeinschaft prälogisch, da es nicht nach den Gesetzen der formalen Logik, z. B. nach dem Identitätssatz, dem Satz vom Widerspruch u. a. erfolgte, sondern nach dem Partizipationsgesetz wie Lévy-Bruhl es nennt.
Der Urmensch habe unter der Kontrolle und dem ausrichtenden Einfluss der Kollektivvorstellungen gedacht, die in Mythen, Bräuchen usw. fixiert waren.
Nach Lask sind Erkennen als subjektives Korrelat des objektiven Wahrheitsgeltens und ethische Hingabe an die Wissenschaft voneinander zu scheiden. Er wendet sich gegen den Primat des Ethischen in der Logik.
Lewis studierte ein Jahr an der Oxford University, wo er Vorlesungen von Gilbert Ryle, Peter Frederick Strawson und John Langshaw Austin hörte. Später studierte er an der Harvard University bei Willard Van Orman Quine. Zuletzt lehrte Lewis an der Princeton University.
Seine Arbeitsgebiete umfassten Ontologie, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie und Philosophie der Logik.
In Conventions (1969) verwendete Lewis Elemente der Spieltheorie zur Beschreibung von sprachlichen Konventionen.
In Counterfactuals (1973) erarbeitete Lewis eine Analyse von kontrafaktischen Konditionalsätzen auf Grundlage einer Theorie der möglichen Welten. Seinen Realismus in Bezug auf mögliche Welten arbeitete Lewis in On the Plurality of Worlds (1986) aus.
In Lewis letztem Buch Parts of Classes (1991) wird eine Reduktion der Mengenlehre auf die Mereologie versucht.
Weitere wichtige ontologische Thesen finden sich in Lewis Aufsatz New Work for a Theory of Universals, in dem die Existenz von Universalien verteidigt wird.
In einer Reihe von Aufsätzen entwickelte Lewis eine reduktive Theorie des Geistes, die Elemente der Identitätstheorie und des Funktionalismus enthält.
Krug der die Berücksichtigung des gesunden Menschenverstandes forderte, ist stark von Kant, zum Teil aber auch von Fichte und Schelling beeinflußt, die er in den zwei ersten Schriften noch angriff.
Die Philosophie ist eine Art Beschauung seiner selbst. Sie ist Urwissenschaft und hat ein praktisches Ziel (Friede in und mit sich selbst, Harmonie im Denken, Wollen, Erkennen und Handeln).
Die obersten Gesetze des Denkens und Erkennens sind Gesetze der Tätigkeit des reinen oder absoluten Ich, welches eins mit der reinen Menschheit ist. Die apriorischen Formen sind gesetzmäßige Handlungsweisen des Subjekts. Das a priori ist das Ursprüngliche im Ich, welches Bedingung aller Erfahrung ist.
Räumlichkeit und Zeitlichkeit sind Kategorien der Sinnlichkeit. Die Kategorien des Verstandes sind transzendentale Begriffe, welche die ursprüngliche Denkform selbst ausdrücken.
Im Ich sind Wissen und Sein synthetisch geeint. Die Philosophie muss von dieser Einigung ausgehen.
Die allgemeinste Bewußtseinstatsache ist: Ich bin tätig. Das oberste Formalprinzip ist: Ich suche absolute Harmonie in aller meiner Tätigkeit.
Das Subjekt muss, indem es einen Gegenstand auffasst, den ihm dargebotenen Erkenntnisstoff nach seiner eigentümlichen Tätigkeitsart gestalten und dadurch Erkenntnis erzeugen.
Nach Krug ist die Logik die "Wissenschaft von der ursprünglichen Gesetzmäßigkeit unseres Geistes in Ansehung des bloßen Denkens". Sie ist "eine Denklehre.".