Newton

Isaac Newton (1642 – 1727)

Der englische Physiker, Astronom und Mathematiker Issac Newton entdeckte das Gravitationsgesetz und die drei Bewegungsgesetze: das Trägheitsgesetz, das Gesetz der Proportionalität von Kraft und Beschleunigung und das Gesetz der Gleichheit von Wirkung und Gegenwirkung.

Newton formulierte gleichzeitig mit Leibniz und unabhänig von diesem die Grundthesen der Differential- und Integralrechnung. Er wies auf auf den wechselseitig umkehrbaren Charakter der Operationen des Integrierens und Differenzierens hin.

Auf dem Gebiet der Logik war Newton Anhänger der induktiven Methode und riet, sich vor allem auf die Erfahrung zu stützen.

Von Newton stammt der Satz hypotheses non fingo (ich denke mir keine Hypothesen aus). Hieraus wurde voreilig der Schluss gezogen, dass Newton die Hypothesenbildung generell ablehne. Er lehnte jedoch nur Hypothesen ab, die von der Empirie, vom Experiment losgelöst sind.

Newton beschäftigte sich viel mit Raum und Zeit. Er nahm einen absoluten Raum an, der an sich existiere und immer und überall gleich und unbeweglich ist.

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Nicolai

Christoph Friedrich Nicolai (1733 – 1811)

Christoph Friedrich Nicolai hat sich um die Aufklärung große Verdienste erworben.


Nicole

Pierre Nicole (1625 – 1695)

Der französische Theologe, Grammatiker, Philosoph und Logiker Pierre Nicole schrieb gemeinsam mit Arnauld 1662 das Buch La logique ou l’art de penserm das unter dem Namen Logik von Port Royal bekannt wurde.

In diesem Buch wird die Logik als Kunst definiert, den Verstand richtig bei der Erkenntnis der Dinge anzuwenden.

Nicole ist stark von Descartes und Pascal beeinflußt.


Nietzsch

Friedrich Nietzsche (1844 – 1900)

Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche studierte Theologie (ein Semester) und Philologie in Bonn und Leipzig. Von 1870 bis 1879 war er Professor für Klassische Philologie in Basel. Seit Januar 1889 gilt Nietzsche als geisteskrank.

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Weitere Informationen

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Nikarete

Nikarete von Megara (ca. 3. Jh. v. u. Z.)

Nikarete war eine Schülerin des Stilpon und wohl eng mit ihm befreundet. Sie wird der megarischen Schule zugerechnet.

Diogenes Laërtios schreibt: Stilpon "… war verheiratet, pflegte aber auch Umgang mit der Hetäre Nikarete, wie Onetor irgendwo berichtet." (Leben und Meinungen berühmter Philosophen, II 114).

Athenaios spricht von ihr als einer aus angesehener Familie stammenden Hetäre mit ausgezeichneter Bildung, die mit Stilpon studierte.

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Muell M

Max Müller (geb. 1906)

Max Müller ist ein Vertreter des Katholischen Existentialismus.


Mueller

Max Müller (1823 – 1900)

Max Müller, geboren in Dessau, war ab 1854 Professor der Philologie in Oxford.

Müller definiert die Religion als die Wahrnehmung des Unendlichen. Jede Wahrnehmung des Endlichen ist von der Fühlung des Unendlichen begleitet. Alle Religion beginnt mit der Naturverehrung (Naturismus). Aus der physischen Religion entwickelt sich die anthropologische und psychologische Religion.

Die Sprache ist eine Bedingung des Denkens. Sie hat ihren Ursprung in Lauten, welche besonders bei gemeinsamer Arbeit ausgestoßen wurden, erst interjektional waren und dann zu Begriffszeichen wurden.

In einem 1870 erschienenen Essay schildert Müller die Schriftsprache als Verfallserscheinung.

Mutianus

Conradus Mutianus Rufus (1470/1471 – 1526)

Der Humanist, Theologe und Jurist Conradus Mutianus Rufus (eigentlich Konrad Muth) war in Deventer Mitschüler von Erasmus von Rotterdam. Er studierte in Erfurt und Rotterdam. Ab 1503 lebte er als Kanonikus in Gotha. Er trat dem Erfurter Humanistenkreis bei und wurde ca. 1515 dessen Haupt.

Mutianus Rufus war mit E. Hessus, C. Rubeanus und J. Jonas befreundet.

In philosophischer Hinsicht folgte er der Position der Platonischen Akademie von Florenz. Er wollte nach deren Vorbild die antike Philsosophie und die christliche Theologie zu einer Einheit bringen.


Myia

Myia (ca. 500 v. u. Z.)

Myia war Tochter der Theano von Kroton und des Pythagoras sowie Schwester von Arignote, Damo, Telauges und Mnesarchos. Myia war die Frau des Athleten und Pythagoreers Milon von Kroton.

Iamblichos erwähnt Myia in seiner Aufzählung der 17 Pythagoreerinnen.

Die Textstelle mit der Aufzählung lautet: " bedeutendsten Pythagoreerinnen: Timycha, die Frau des Myllias von Kroton, Philtys, die Tochter des Theophris von Kroton, Schwester des Byndakos, Okkelo und Ekkelo, die Schwestern der Lukaner Okkelos und Okkilos, Cheilonis, die Tochter des Lakedaimoniers Cheilon, die Lakonerin Kratesikleia, die Frau des Lakedaimoniers Kleanor, Theano, die Frau des Metapontiers Brotinos, Myia, die Frau des Milon von Kroton, Lasthenia aus Arkadien, Habroteleia, die Tochter des Habroteles von Tarent, Echekrateia von Phlius, Tyrsenis aus Sybaris, Peisirrhode aus Tarent, Theadusa aus Lakedaimon, Boio aus Argos, Babelyka aus Argos, Kleaichma, die Schwester des Lakedaimoniers Autocharidas. Insgesamt: 17." (Iamblichos: Pythagoras, 1963, 267)

Von Clemens Alexandrinus wird Myia als pythagoreische Philosophin und Dichterin bezeichnet.

Lukian sagt in seiner Lobrede auf die Fliege: "Wieviel könnte ich noch von der pythagoreischen Myia sagen, wenn ihre Geschichte nicht ohnehin schon jedermann bekannt wäre?" (Lukian, Sämtl Werke IV, 471). Als junges Mädchen soll sie den Chor der Mädchen in Kroton angeführt haben.

Ein Brief unter ihrem Namen wurde überliefert, der wohl später zu datieren ist. Der Name Myia könnte in diesem Brief als Pseudonym verwendet worden sein. Sie schrieb an die Pythagoreerin Phyllis. Der Brief enthält Hinweise auf die Wahl einer Amme für ein neugeborenes Kind.

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Nalbandj

Mikael Lasarewitsch Nalbandjan (1829 – 1866)

Der armenische Politiker, Philosoph, Logiker und Psychologe Mikael Lasarewitsch Nalbandjan betrachtete den Geist als eine Eigenschaft der Materie.

Er sah in den Empfindungen die Anfangsstufe der Erkenntnis. Nach Nalbandjan schöpft der Mensch seine Ideen aus der Natur. In dem Maße, in dem er die Natur erkannt und erforscht hat, sind seine Ideen und Begriffe zuverlässig.

Die Wahrheit erlangt man – so Nalbandjan – durch Analyse und Synthese von Gegenständen und Erscheinungen. Polemik und Meinungsstreit fördern die Erkenntnis der Wahrheit auf logischem Wege.