Norris

John Norris

Der Philosoph John Norris galt als der bedeutendste Platonkenner seiner Zeit.

Sein Practical Discourse basiert auf den Principles von Malebranche. In diesem Werk vertritt Norris die These, man müsse nicht alle Kreaturen lieben, das dies nicht mit der Liebe zu Gott zu vereinbaren wäre. Diese Ansicht wurde späer u. a. von Damaris Cudworth Masham kritisiert.

Sein Briefwechsel mit Mary Astell wurde 1695 unter dem Titel Lettres Concerning the Love of God veröffentlicht.

Norris kritisierte Locke vor allem wegen seines Antichristentums.


Nowikow

Pjotr Sergejewitsch Nowikow (1901 – 1975)

Der Mathematiker und Logiker P. S. Nowikow hat vor allem zur mathematischen Logik, zur Mengenlehre und zu den Grundlagen der Mathematik gearbeitet.

Er bewies 1957 die rekursive Unlösbarkeit des Wortproblems für Gruppen. 1959 widerlegte er die Burnsidesche Vermutung.


Nowinski

Czes&;aw Nowinski (1907 – 1981)

Czes&;aw Nowinski ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.


Numenios

Numenios von Apameia (2. Hälfte des 2. Jh. u. Z.)

Der antike Skeptiker Numenios stammt aus Apameia (Syrien). Er ist nach Diogenes Laërtios ein Schüler des Pyrrhon von Elis.

Er betrachtete Platon als Schüler des Pythagoras und Nachfolger des Weisen des Orients. Mitunter wird er daher als platonisierender Neupythagoreer bezeichnet.

Numenios verstand die Welt dualistisch: dem dreifach gestuften Göttlichen (oberste Gottheit: der eine Nus; der Demiurg als Weltbildner; der Kosmos als sein Abbild) steht der Materie gegenüber. Beide Prinzipien stehen in der empirischen Welt im Kampf miteinander.

Dementsprechend hat der Mensch eine vernünftige und eine vernunftlose Seele.

Philosophie lehrt ihn, das Göttliche vom Stofflichen zu trennen.

Diogenes Laërtios berichtet:

"Aber nur Numenios behauptet, er [d.h. Pyrrhon] habe auch dogmatisiert." (Leben und Meinungen berühmter Philosophen IX 68).

Die Stelle macht deutlich, dass Numenios mit dieser Meinung alleine stand.


Nyman

Alf Nyman (1884 – 1968)

Der Philosoph Alf Nyman war von 1930 bis 1949 Professor der Philosophie an der Universität Lund. Nyman ist durch die Neukantianer Larsson und Vaihinger stark beeinflußt.

Nyman versuchte – an Avenarius und Kant anknüpfend – die Ideen des Fiktionalismus auf die Raumanalogien anzuwenden. Er bezeichnete die Raumanalogien als falsch, aber zweckmäßig.

Nyman arbeitete auch zur Wissenschaftstheorie und zur Philosophiegeschichte.

Neumann

John von Neumann (1903 – 1957)

Der Mathematiker John (Johann) von Neumann wurde in Budapest geboren. Er war von 1926 bis 1930 Privatdozent in Berlin und ab 1930 Professor für Mathematik an der Universität Princeton. Er wirkte auch am Institute for Advanced Studies.

John v. Neumann arbeitete auf vielen Gebieten der Mathematik. Er ist der Begründer der Spieltheorie, die als Entscheidungstheorie heute viele Wissenschaften, so z. B. die Ethik und die Ökonomie beeinflußt.

Im Zusammenhang mit seinen Untersuchungen zur Automatentheorie gelangte er zu dem Problem, die Kategorie Zeit in die Logik einzubeziehen. Die Semantiken, die Zeitüberlegungen berücksichtigen, knüpfen heute an diese Überlegungen an.

Andere Fragen der Automatentheorie führten in zu Problemen einer Wahrscheinlichkeitslogik.

Von ihm stammt auch die Idee, dass hinreichend komplizierte Automaten die Fähigkeit der Selbstreproduktion haben.


Mosdorf

Jan Mosdorf

Jan Mosdorf (* 1904, † 1943) ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.

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Moser Fk

Friedrich Karl Moser (1723 – 1798)

Friedrich Karl Moser ist ein Vertreter des Württembergischen Pietismus.

Moser Jj

Johann Jacob Moser (1701 – 1785)

Johann Jacob Moser ist ein Vertreter des Württembergischen Pietismus.

Mostowsk

Andrzej Mostowski (1913 – 1975)

Der polnische Mathematiker und Logiker Andrzej Mostowski ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule. Er war Professor an der Warschauer Universität.

Er wirkte wie Borsuk, &;ukasiewicz, Mazurkiewicz, Sierpinski und andere während der Besetzung Polens durch die Nazis an der Untergrunduniversität von Warschau.

Von Mostowski stammen zahlreiche Resultate zur mathematischen Logik, zur Mengenlehre, zur Metamathematik und zur Modelltheorie.

Mit Hilfe von einer durch ihn aus Ansätzen von Fraenkel entwickelten Methode der Permutationsmodelle bewies er in der 30er Jahren, dass bestimmte Definitionen der Endlichkeit nur mir Hilfe des Auswahlaxioms als gleichwertig nachgewisen werden können.

Außerdem zeigte er, dass das Ordnungsprinzip, auf Grund dessen jede Menge eine Totalordnung besitzt, echt schwächer aks der zum Auswahlaxiom äquivalente Wohlordnungssatz ist.

Von ihm stammen auch einige interessante Arbeiten zur Verallgemeinerung von Quantoren. Nach ihm und Kleene ist eine Hierarchie der arithmetischen Mengen benannt.

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