Muell Ah
Adam Heinrich Müller (1779 – 1829)
Adam Heinrich Müller ist ein Philosoph der Romantik und gehört zum Wiener Romantikerkreis.
Möbius ist Anhänger von Fechners. Das Physische ist die Außenseite einer Wirklichkeit, die an sich psychisch ist und mit der das menschliche Seelenleben in Verbindung steht.
Moleschott ist von Feuerbach beeinflußt.
Alle Erkenntnis beruht auf Erfahrung und auf denkende Zusammenfassung der Sinneswahrnehmungen.
Ein Gegenstand ist nur durch seine Beziehung zu anderen Gegenständen. Haben wir alle Eigenschaften der Dinge erkannt, die auf die entwickelten Sinne einen Eindruck zu machen vermögen, dann haben wir auch das Wesen der Dinge erfasst.
Alles Naturgeschehen besteht in Bewegung der Grundstoffe. Die Unveränderlichkeit des Stoffvorrats begründet die Ewigkeit des Kreislaufes. Die Bewegungsfähigkeit ist eine der allgemeinsten Eigenschaften des Stoffes. Überall sind die Eigenschaften des Stoffes dieselben, daher gibt es keine besondere Lebenskraft.
Die Organismen sind aus dem Anorganischen hervorgegangen und nur kompliziertere Stofformen. Auch die psychischen Vorgänge sind an den Stoff gebunden. Das Denken ist eine Gehirnbewegung.
In der Welt ist alles streng gesetzlich bestimmt. So auch der Wille.
Montesquieu entwickelt die Idee einer Vereinbarkeit der verschiedenen nationalen Gesetze mit der Idee eines gemeinsamen, universalen Rechts. Er betrachtet die gesellschaftlichen Verhältnisse als objektivierbare und wissenschaftlich analysierbare Tatsachen.
Die Gesellschaft ist ein in sich zusammenhängendes Ganzes. Dabei sind die sozialen Einrichtungen eines Landes (Verfassung, Religion usw.) von ihren natürlichen – insbesondere klimatischen – Bedingungen abhängig.
Es gibt jedoch innere, notwendige Beziehungen zwischen den verschiedenen Gesetzen einer Gesellschaft, welche auf allgemeinen Rechtsverhältnissen beruhen, die den positiven Gesetzen vorausliegen. Diese allgemeinen Rechtsverhältnisse müssen im gesellschaftlichen Zusammenhang studiert werden, da die Freiheit in einem bestimmten natürlichen und geschichtlichen Milieu verwurzelt ist.
Ähnlich wie Locke argumentiert Montesquieu, dass die Freiheit des Individuums am besten durch eine Teilung der Staatsmacht zu sichern sei, d. h. eine Teilung der Gewalten in eine gesetzgebende, eine ausübende und eine urteilende.
Moore war besonders bekannt für sein Eintreten für den common sense, für seine nicht-naturalistische Ethik und seine sehr klare und umsichtige Art zu schreiben.
Bekannt ist sein Einwand gegen den Skeptizismus, indem er in Vorträgen seine rechte Hand hob und feststellte: Hier ist eine Hand, danach seine linke Hand hob und sagte: Hier ist eine Hand, und daraus schloss, dass es mindestens zwei materielle Objekte in der Welt und damit eine externe Welt gäbe.
Moore hat den meisten anderen Philosophen, die im Bereich der Ethik gearbeitet haben, vorgehalten, dass sie einen grundlegenden Fehler, den sogenannten naturalistischen Fehlschluss begangen hätten. Moore stimmte der Auffassung zu, dass es möglich ist, das Gute über die Eigenschaften zu bestimmen. So lehrt z. B. der Hedonismus, dass solche Werte als gut eingestuft werden können, die die Dinge angenehm machen.
Moore wendete sich gegen die Idee, dass man aus den Eigenschaften, mit denen man das Gute beschreiben kann, bereits eine Bedeutungsanalyse von ‚gut‘ habe. Die unzulässige Identifikation der Bedeutungen bezeichnet Moore als den „naturalistic fallacy“. Denn nur weil etwas die Eigenschaften habe, ‚gut‘ und ‚angenehm‘ zu sein, folge nicht, dass ‚gut‘ nichts anderes bedeute als ‚angenehmen‘. Der naturalistische Reduktionist dagegen behauptet, dass die beiden Ausdrücke ‚angenehm‘ und ‚gut‘ auf die selbe Eigenschaft referieren und somit auch die selbe Bedeutung haben.
Moore begann seine Ethik mit der genauen Bestimmung was "gut" nicht ist, indem er das Argument der offenen Frage formulierte. Er zeigte, dass eine angenommene Bestimmung des Begriffs des Guten nicht in der Lage ist, dieses abschließend zu tun. Wenn man z. B. das Gute als das Erstrebenswerte bestimmt, so bleibt immer noch die Frage, ob denn alles Erstrebenswerte auch gut ist. Offensichtlich kann man mit einem unendlichen Prozess von Fragen die Versuche das Gute zu bestimmen immer wieder aufheben. Das Argument kann wie folgt strukturiert werden:
„X ist gut“ = „X hat einen Wert P“
X hat P, aber ist X gut? (sind die Dinge mit dem Wert P gut?)
X hat P, aber hat es auch P? (haben Dinge mit dem Wert P auch P?)
Letzten Endes führt dies zu einer unendlichen Anzahl von Xen die erstrebenswert sind, die erstrebenswert sind etc. Daher ist „gut“ ein eigenständiger Wert unabhängig von allen anderen. Man kann das Gute nicht gleichsetzen mit Glücklichkeit oder Freude, weil diese Begriffe auch immer einen nicht mit dem Guten übereinstimmenden Inhalt haben können.
Moore zog den Schluss, dass das Gute mit keinem anderen Wert gleichgesetzt werden kann.
Zusätzlich zu Bestimmung von gut als nicht definierbar, hat Moore darauf hingewiesen, dass es eine nicht natürliche Eigenschaft ist. Dies bedeutet, das zwei Dinge, die qualitativ identisch sind, keine unterschiedlichen Werte beinhalten können. Es kann keine zwei gelben Shirts, die in jeder Hinsicht identisch sind (im Farbton, aus derselben Fabrik, mit demselben Markennamen, mit demselben Design, etc.) sich durch die Eigenschaft gut (also eines gut, und das andere nicht) unterscheiden. Die Eigenschaft eines Gegenstandes als gut ist bestimmt durch die anderen Eigenschaften, die das Objekt ausmachen. Das Gute als Eigenschaft setzt sich aus verschiedenen Eigenschaften eines Gegenstandes zusammen. Daher können zwei Gegenstände gleicher Qualität nur denselben Wert von gut haben.
Zur Unterstützung seiner Argumente lehrte Moore, dass man mit Hilfe der moralischen Intuition genau bestimmen könne, was genau gut sei. In dieser Hinsicht war er ein Vertreter des moralischen Intuitionismus.
Moore hat weiterhin als erster auf das nach ihm benannte Moores Paradoxon hingewiesen, dass in der Aussage liegt: Es regnet, aber ich glaube nicht, dass es das tut. Diese Problematik hat Ludwig Wittgenstein stark beschäftigt.
Ab 1645 war er Lehrer von Anne Finch Conway. Zu dieser Zeit entdeckte und studierte More Descartes, doch bald entfernte er sich von cartesianischen Standpunkten wieder.
Sein philosophische Hauptwerk ist das 1516 veröffentlichte De optimo statu rei publicae deque nova insula Utopia (Über die beste Staatsverfassung und die neue Insel Utopia). Morus veranschaulicht darin satirisch die Mißstände der bestehenden Staatsformen in England und Frankreich und stellt ihnen eine christlische hedonistische Gesellschaft, die auf der Philosophie von Epikur beruht, gegenüber. Auf dieser Insel ist das Privateigentum beseitigt und jeder zur Arbeit verpflichtet.