Nell Br

Oswald von Nell-Breuning (geb. 1890)

Oswald von Nell-Breuning ist ein Vertreter des Neothomismus.


Mortimer

Halina Mortimer

Die polnische Logikerin Halina Mortimer arbeitete vor allem zur Induktionslogik.

Werke

  • Logika Indukcji: Wybrane Problemy (1982) (Polnisch)
  • Instytucje Rynku Pracy (Polnisch)
  • The Logic of Induction (englisch)

Literatur

  • A. Jedynak: Halina Mortimer – The Logic of Induction. In: Polish Philosophers of Science and Nature in the 20th Century. (Ed. by Wladyslaw Krajewski) Amsterdam-Atlanta 2000


Mosca

Gaetano Mosca (1858 – 1941)

Gaetano Mosca ist ein Vertreter des Existentialismus.


Mitscher

Alexander Mitscherlich (geb. 1908)

Alexander Mitscherlich ist ein führender Vertreter der Psychoanalyse.


Mittelst

Jürgen Mittelstraß

Der deutsche Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Jürgen Mittelstraß (* 11. Oktober 1936 in Düsseldorf) studierte von 1956 bis 1961 evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte in Bonn, Erlangen, Hamburg und Oxford und promovierte 1961 an der Universität Erlangen. Er habilitierte sich dort 1968. Seine wissenschaftliche Prägung erhielt er durch den Erlanger Konstruktivismus. Ab 1970 ist er Professor an der Universität Konstanz.

Von 1970 bis 2005 war er Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie in Konstanz, seit 1990 auch Direktor des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie.

Mittelstraß ist Herausgeber der Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie (4 Bände, 1980-1996).

Werke

  • Die Rettung der Phänomene (1962, Dissertation)
  • Neuzeit und Aufklärung (1970)
  • Die Möglichkeit von Wissenschaft (1974)
  • Wissenschaft als Lebensform (1982)
  • Der Flug der Eule (1989)
  • Die unzeitgemäße Universität (1994)
  • Die Häuser des Wissens (1998)
  • Wissen und Grenzen (2001)

Weblinks


Moderat

Moderatos aus Gades (1. Jh. u. Z.)

Nach Moderatos aus Gades, einem Pythagoreer, ist die Eins das Symbol der Einheit und der Gleichheit. Sie ist die Ursache der Harmonie der Dinge. Die Zwei ist dagegen das Zeichen der Ungleichheit, der Trennung und Veränderung. Die Zahl ist ein Komplex von Einheiten.


Moebius

Paul Julius Möbius (1853 – 1907)

Paul Julius Möbius war Psychiater in Leipzig.

Möbius ist Anhänger von Fechners. Das Physische ist die Außenseite einer Wirklichkeit, die an sich psychisch ist und mit der das menschliche Seelenleben in Verbindung steht.


Molesch

Jakob Moleschott (1822 – 1893)

Jakob Moleschott ist ein Vertreter des mechanischen Materialismus. Er war Professor der Physiologie in Zürich (ab 1856), Turin (ab 1861) und in Rom (ab 1879).

Moleschott ist von Feuerbach beeinflußt.

Alle Erkenntnis beruht auf Erfahrung und auf denkende Zusammenfassung der Sinneswahrnehmungen.

Ein Gegenstand ist nur durch seine Beziehung zu anderen Gegenständen. Haben wir alle Eigenschaften der Dinge erkannt, die auf die entwickelten Sinne einen Eindruck zu machen vermögen, dann haben wir auch das Wesen der Dinge erfasst.

Alles Naturgeschehen besteht in Bewegung der Grundstoffe. Die Unveränderlichkeit des Stoffvorrats begründet die Ewigkeit des Kreislaufes. Die Bewegungsfähigkeit ist eine der allgemeinsten Eigenschaften des Stoffes. Überall sind die Eigenschaften des Stoffes dieselben, daher gibt es keine besondere Lebenskraft.

Die Organismen sind aus dem Anorganischen hervorgegangen und nur kompliziertere Stofformen. Auch die psychischen Vorgänge sind an den Stoff gebunden. Das Denken ist eine Gehirnbewegung.

In der Welt ist alles streng gesetzlich bestimmt. So auch der Wille.


Molyneux

William Molyneux

Der Ire William Molyneux ist als Autor des Molyneuxschen Problems bekannt, das er in einem Brief an J. Locke formulierte.


Montesqu

Charles-Louis de Secondat Montesquieu (1689 – 1755)

Der französische Jurist und Philosoph Charles-Louis de Secondat Montesquieu, Baron de la Bréde, betrachtete in seinem mehrbändigen Werk L’esprit des lois (1748) die grundlegenden Prinzipien der Regierung.

Montesquieu entwickelt die Idee einer Vereinbarkeit der verschiedenen nationalen Gesetze mit der Idee eines gemeinsamen, universalen Rechts. Er betrachtet die gesellschaftlichen Verhältnisse als objektivierbare und wissenschaftlich analysierbare Tatsachen.

Die Gesellschaft ist ein in sich zusammenhängendes Ganzes. Dabei sind die sozialen Einrichtungen eines Landes (Verfassung, Religion usw.) von ihren natürlichen – insbesondere klimatischen – Bedingungen abhängig.

Es gibt jedoch innere, notwendige Beziehungen zwischen den verschiedenen Gesetzen einer Gesellschaft, welche auf allgemeinen Rechtsverhältnissen beruhen, die den positiven Gesetzen vorausliegen. Diese allgemeinen Rechtsverhältnisse müssen im gesellschaftlichen Zusammenhang studiert werden, da die Freiheit in einem bestimmten natürlichen und geschichtlichen Milieu verwurzelt ist.

Ähnlich wie Locke argumentiert Montesquieu, dass die Freiheit des Individuums am besten durch eine Teilung der Staatsmacht zu sichern sei, d. h. eine Teilung der Gewalten in eine gesetzgebende, eine ausübende und eine urteilende.