Lexika

Frege

Friedrich Ludwig Gottlob Frege (1848 – 1925)

Der deutsche Mathematiker, Logiker und Philosoph arbeitete an der Universität Jena.

Er wurde am 9. November 1848 in Wismar geboren. 1869 ging er an die Universität von Jena und 1871 nach Göttingen.

1873 promovierte er in Geometrie an der Universität Göttingen. 1874 habilitierte er in Jena und wurde dort Privatdozent.

Ab 1879 war er Extraordinarius und von 1896 bis 1917 ordentlicher Honorarprofessor in Jena. Er starb am 26. Juli 1925 in Bad Kleinen.

In seinem 1879 erschienenen Werk Begriffsschrift entwickelte Frege eine erste formalisierte Sprache zur Behandlung der Prädikatenlogik erster Stufe unter Einschluß der Aussagenlogik. Da er hierbei eine relativ komplizierte zweidimensionale Symbolik benutzte, blieben seine Erkenntnisse weitgehend unbekannt.

Frege leistete eine Klärung der logischen Zusammenhänge im Bereich der elementaren Prädikation. Er verwies auf die grundlegenden Unterschiede zwischen Merkmalen und Eigenschaften. Die Merkmale von Begriffen sind Eigenschaften von Gegenständen. Die Eigenschaften sind Merkmale möglicher Begriffe.

Frege versuchte als erster eine umfassende Analyse der Begriffe Sinn und Bedeutung und wurde damit zu einem Begründer der logischen Semantik. Den Sinn definiert er als die Gegebenheitsweise des Gegenstandes, die Bedeutung als den Bezugsgegenstand. Die Bestimmung der Bedeutung und des Sinnes von ganzen Sätzen führt zur Bestimmung von Wahrheitswerten. Die Bedeutung eines Satzes muss nach Frege dasjenige sein, was sich nicht ändert, wenn wir beliebige Teilausdrücke ersetzen.

Er war Gegner einer psychologisch orientierten Logik.

In seinem Werk Grundgesetze der Arithmetik wollte Frege den gesamten Inhalt der Mathematik auf die formale Logik zurückführen. Damit wurde er zum Begründer des Logizismus. Als der zweite Band im Druck war, wurde ihm durch Russell, die nach diesem benannte Antinomie der Menge aller Mengen, die sich nicht selbst als Element enthalten, brieflich mitgeteilt. Frege erklärte daraufhin eine der Grundlagen seiner Theorie als erschüttert und Versuchte die Neubestimmung des Zahlbegriffes sowohl durch eine semantische Vertiefung der Prädikatenlogik als auch durch Rückgriff auf die konstruktive Vorgehensweise in der Geometrie.

Die Erarbeitung dieses Zuganges, die in Richtung der späteren konstruktiven Mathematik führt, ist verbunden mit einer umfassenden Kritik der formalistischen Begründung der Mathematik durch Hilbert.

Weblinks


Freud

Sigmund Freud (1856 – 1939)

Der österreichische Neurologe und Psychopathologe Sigmund Freud begründete die Psychoanalyse. Er entwickelte zunächst die Psychoanalyse als Theorie der Diagnose und Therepie von Neurosen, dehnte die Psychoanalyse aber später auf andere Bereiche der Psychologie und auf Bereiche der Sozialphilosophie aus. Insbesondere auf die philosophischen Ansichten von Künstlern und künstlerisch inspirierten Philosophen übte er einen großen Einfluss aus.

Freud studierte an der Universität Wien Medizin und arbeitete anschließend an der Wiener Universität. 1886 eröffnete er in Wien eine eigene Praxis. Freud konnte 1938 von Wien nach London fliehen.

Die Ursache der Neurose sah er in einer Störung der sexuellen Entwicklung in der frühen Kindheit eines Menschen. Die Fortwirkung des frühkindlichen Traumas im Erwachsenenalter bewirkt die Neurose.

Zunächst versuchte Freud die karthartische Methode und die Hypnose zur Neurosentherapie einzusetzen. Später bildete vor allem die Traumdeutung und die Methode der freien Assoziation die Grundlage seiner Therapie.

Freud entwickelt zwei topische Modelle des Subjekts, d. h. Modelle der Komponenten des psychischen Apparats.

In der ersten Topik wird das Bewußte vom Unbewussten unterschieden. In der zweiten Topik die er vor allem in seiner Schrift Das Ich und das Es (1923) entwickelt, unterscheidet Freud das Es, das Ich und das Über-Ich. Dabei tritt das Es an die Stelle des Unbewussten. Es bildet das triebhafte Element der Psyche und kennt weder Negation, noch Zeit oder Widerspruch.

Das Ich und das Über-Ich entsteht aus dem Es.

Die verdrängenden Vorstellungen werden dem Über-Ich zugeschrieben. Es ist ein Teil des Ich und beurteilt die Gedanken, Gefühle und Handlungen des Ichs. Das Über-Ich entsteht nach Freud mit der Auflösung des Ödipus-Komplexes (ca. im 5. Lebensjahr)

Nach Freud unterliegt auch die Gesellschaft der Triebdynamik.

Online-Texte


Freyer

Hans Freyer (geb. 1887)

Hans Freyer wird der Lebensphilosophie zugerechnet. Er ist ein Vertreter des Neuhegelianismus.


Ferrari

Giuseppe Ferrari (1812 – 1876)

Giuseppe Ferrari wirkte als Professor in Rom.

Er ist ein positivistischer Geschichtsphilosoph. Revolutionen und Reaktionen wechseln nach Ferrari in der Geschichte ab.


Fritzsch

Richard Fritzsche (geb. 1856)

Richard Fritzsche, geboren in Leipzig, war Professor und Konrektor am Gymnasium in Schneeberg.

Er vertritt einen voluntaristischen Standpunkt, der sich an Wundt orientiert.


Ferrier

James Frederick Ferrier (1808 – 1864)

Der schottische Philosoph James Frederick Ferrier, ein Schüler von Hamilton, vertritt eine idealistische Position, die sowohl von Hegel als auch von Berkeley stark beeinflußt ist.

Es gibt nach Ferrier keine selbständige Materie. Die Dinge der Außenwelt sind nur für die Subjekte. Es gibt nur Geister. Deren Vorstellungsinhalte sind vom göttlichen Geist abhängig.


Galen

Claudius Galenos (129 – 199 u. Z.)

Der griechische Arzt und Philosoph Claudius Galenos (auch: Galenius oder Galen) war von 157 bis 161 Gladiatorenarzt in Pergamon. Er praktizierte anschließend mit kurzen Unterbrechungen in Rom und war ab 169 Leibarzt am römischen Kaiserhof.

Galenos vertrat medizinisch und philosophisch einen eklektischen Standpunkt, akzeptierte aber Hippokrates uneingeschränkt als medizinische Autorität. In seinen philosophischen Positionen knüpfte er vor allem an Aristoteles an.

Er kommentierte neben Aristoteles auch Platon, Theophrast, Eudemos und Chrysippos.

Man nahm lange an, dass Galenos die vierte Figur des einfachen kategorischen Syllogismus entdeckt habe. In neuerer Zeit wird diese Entdeckung aber Theophrast zugeschrieben, der die Modi dieser Figur des Sylogismus in einer von ihm etwas erweiterten syllogistischen Figur analysierte. Darüber hinaus untersuchte Galen u. a. den Schluss mit Relationsstufen.

Galenos betont in seinen philosophischen und logischen Schriften, die zum großen Teil verloren gegangen sind, die Notwendigkeit der gegenseitigen Durchdringung von Philosophie und Medizin.


Feyerab

Paul K. Feyerabend (1924 – 1994)

Ausbildung

Der österreichische Philosoph studierte ab 1946 in Weimar Theaterwissenschaft und musische Fächer in Weimar, Geschichte, Mathematik, Physik und Astronomie in Wien sowie Philosophie in London und Kopenhagen.

In Wien war Feyerabend Mitglied eines Diskussionskreises um Victor Kraft, in dem über philosophische Grundlagenprobleme der Naturwissenschaft diskutiert wurde. Dieser Diskussionskreis wurde u. a. von Wittgenstein, Anscombe und von Wright besucht.

Feyerabend befasst sich vor allem mit Fragen der Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie und den soziokulturellen Folgen der Wissenschaft.

Against Method

In Against Method (1974) bestreitet Feyerabend die These von Popper und Lakatos, dass es Regelmäßigkeiten in der Wissenschaft gibt. Wie die Forschungsgeschichte zeigt, beruht der Fortschritt in der Wissenschaft, gemessen an den Wissenschaftskriterien und der jeweils herrschenden Theorie auf Irrtümern, Irrationalitäten und abgelehnten Theorien. Wissenschaftsfortschritt konnte sich nur dort durchsetzen, wo geltende Wissenschaftsregeln und diesoziopolitische Machtsituation ignoriert, psychologische Aspekte einbezogen und die herrschende Rhetorik durch eine neue Beobachtungssprache ersetzt wurden. Dies gilt nach Feyerabend sowohl für die kopernikanische Revolution als auch für die moderne Atomtheorie und die Wellentheorie des Lichtes. Es waren nicht die besseren Argument der Grund, dass sich die neuen Theorien durchsetzten, sondern günstige psychologische Bedingungen und Propaganda.

Feyerabend kritisiert die Wissenschaft als Ideologie ihrer (unbewussten) Voraussetzungen, welche die soziale Realität strukturieren. Tatsachen werden durch eine Theorie, ein bestimmtes Erkenntnisinteresse und durch Internalisierung ideell perzipiert. Ergebnis seiner Analyse des Wissenschaftsfortschritts ist ein epistemologischer Anarchismus, für den das Schlagwort Anything goes steht.

Nach dem Prinzip der Proliferation, der Trägheit und der Inkommensurabilität und Heteromorphie des Wissens postuliert Feyerabend einen bewahrenden, nicht eliminativen und radikalen Wissenscaftspluralismus, der Erkenntnispraktiken vom Orakel, chinesischer Medizin, vorantiker Astronomie und Navigation, aber auch die modernen Wissenschaften zulässt.

Feyerabend fordert u. a. die Formulierung von Anti-Regeln und kritisiert das Konsistenzpostulat.

Science in Free Society

In Science in Free Society (1978) entwirft Feyerabend das Konzept einer freien Gesellschaft des demokratischen Relativismus, in der ein Bürger die Maßstäbe der Tradition verwendet, der er angehört.

Ob Astrologie, Voodoo-Praktiken oder die Relativitätstheorie angemessene Formen der Lebensorientierung sind, entscheiden in der freien Gesellschaft alle Bürger und nicht nur die Wissenschaftler.

Feyerabend tritt für die Trennung der Einheit von Staat und Wissenschaft ein, in der die Wissenschaft die Funktion der Kirche übernommen hat. Er kritisiert die Expertenherrschaft und ist für die Kontrolle der Wissenschaft durch Bürgerinitiativen. Dem Ethnozentrismus stellt der die Mulitiplizität kultureller Traditionen entgegen. Bürgerinitiativen als Organisationsformen des mündigen Bürgers sollen den Staat kontrollieren und den Wettstreit der Traditionen und Maßstäbe garantieren. Feyerabends Schlagwort ist hier Bürgerinitiativen statt Erkenntnistheorie.

Wissenschaft als Kunst

Feyerabend überträgt in der kleinen Schrift Wissenschaft als Kunst (1984) die Kunsttheorie von Alois Riegl, der die Kunst als Produktion gleichberechtigter Stilformen versteht, auf die Wissenschaften. Die Wissenschaften sind für Feyerabend eine Frage des Stils. Ebenso wie in der Kunst kann auch in der Wissenschaft nicht objektiv über den Wert eines Stils geurteilt werden.

Weitere Schriften

In seinem Buch Dialogo sul metodo (1989; dt.: Über Erkenntnis) verwendet Feyerabend die klassische Dialogform zur Darlegung seiner Argumente. Farewell to Reason (1986) ist eine Zusammenfassung seiner Philosophie. Nach seinem Tod durch ein Krebsleiden erschien eine Autobiographie mit dem Titel Zeitverschwendung (1995).

Weblinks


Fichte

Johann Gottlieb Fichte

Johann Gottlieb Fichte (* 19. Mai 1762 in Rammenau bei Bischofswerda, † 29. Januar 1814 in Berlin) war ein deutscher Philosoph. Er gilt neben Schelling und Hegel als Begründer und wichtigster Vertreter des deutschen Idealismus.

Jugendzeit

Fichte ist ein Kind armer Eltern und arbeitet anfangs als Hütejunge. Durch eine kuriose Geschichte gelangt Fichte an eine schulische Ausbildung. Eines Tages kommt der Gutsherr Freiherr von Miltitz, der die Predigt des Sonntags verpasst hat, nach Rammenau. Fichte bemerkt diesen Gutsherrn und versichert ihm alle Predigten wiederholen zu können. Daraufhin imitiert Fichte den Pfarrer so perfekt, dass der Gutsherr in seiner Entzückung ihm seine Ausbildung an der Fürstenschule Schulpforta bei Naumburg finanziert.

Nach seiner Schulzeit zieht Fichte nach Jena zwecks eines Studiums, was ihm seine finanzielle Lage aber erschwert. So wird ihm ein Stipendium verweigert, und der gütige Gutsherr verstarb. Er schlägt sich mühsam mit Privatunterricht durch.

Eine Rettung, die er annimmt, scheint ein Angebot aus Zürich zu sein, in dem Fichte Hauslehrer werden soll. Nach nicht langer Zeit wird der Pädagoge des Hauses verwiesen, da Fichte die Auffassung hatte, dass man, bevor man Kinder erzieht, zu allererst die Eltern erziehen müsste. In Zürich verliebt und verlobt Fichte sich. Nach längerer Überlegung, ob eine Heirat ihm nicht die Flügel abschneidet, kommt es dann doch zur Schließung des Bundes der Liebe.

Nach Ende der Hauslehrertätigkeit treibt es Fichte nach Leipzig. Dort will Fichte ohne Erfolg Prinzenlehrer werden. Seine zweite Idee, eine „Zeitschrift für weibliche Bildung“, ist jedem Verleger zu heikel. Trauerspiele und Novellen bringen ihm ebenfalls kein Geld.

Übergang zur Philosophie

Die Philosophie Immanuel Kants inspirierte ihn zu seiner am Begriff des Ich ausgerichteten Wissenschaftslehre. Fichte sah eine rigorose und systematische Einteilung zwischen den Dingen wie sie sind und wie die Dinge erscheinen (Phänomene) als eine Einladung zum Skeptizismus. Ein utopisches Gesellschaftsmodell findet sich in dem Werk Der geschlossne Handelsstaat von 1800.

Während seiner Jenaer Professur (1794 – 1799) wurde er zur Zielscheibe im Atheismusstreit. 1805 wurde er als Professor an die (damals preußische) Universität in Erlangen versetzt.

Fichte war spätestens seit 1794 Mitglied einer Freimaurerloge in Rudolstadt, trat allerdings nach einigen Jahren wieder aus. Auch bei der Entstehung der Gesellschaft der freien Männer hatte er einen bedeutenden Anteil. In Berlin wurde er Mitglied der deutschen Tischgesellschaft, ab Sommer 1811 deren Sprecher (Vorsitzender).

Er starb am 29. Januar 1814 in Berlin, wo er 1810, kurz nach der Gründung der ersten Berliner Universität, Dekan der philosophischen Fakultät und für kurze Zeit ihr erster gewählter Rektor war.

Werke

Literatur

  • Fichte, Johann Gottlieb, in: Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage 1888-90, Band 6, S. 234
  • Hans Michael Baumgartner, Wilhelm G. Jacobs: J.-G.-Fichte-Bibliographie. Frommann, Stuttgart 1968
  • Erich Fuchs (Hrsg.): J. G. Fichte im Gespräch. Berichte der Zeitgenossen. 6 Bände. Fromann-Holzboog, Stuttgart 1978-1991
  • Wilhelm G. Jacobs: Johann Gottlieb Fichte. 3. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1998
  • Hans Schulz: Fichte und Biester. Herausgegeben anlässlich der Zweihundertjahr-Feier der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung vaterländischer Sprache und Altertümer. Limitierte Auflage, Leipzig 1927
  • Helmut Seidel: Johann Gottlieb Fichte zur Einführung. Hamburg 1997
  • Hansjürgen Verweyen: Einleitung zu: J.G. Fichte: Die Bestimmung des Menschen. Auf der Grundlage der Ausgabe von F. Medicus rev. von H. D. Brandt. Hamburg 2000
  • Hans-Joachim Becker: Fichtes Idee der Nation und das Judentum, Amsterdam 2000

Online-Texte

Weblinks


Ficino

Marsillio Ficino (1433 – 1499)

Der italienische Humanist und Philosoph Marsillio Ficino sollte Medizin studieren. Er wurde aber schon früh zu philosophischen Studien angeregt.

Mit der platonischen Philosophie wurde er zunächst durch Schriften von Cicero, Augustinus und Macrobius bekannt.

Auf Grundlage dieser Quellen schrieb eine Einleitung in die platonische Philosophie.

Er begann Griechisch zu lernen und legte 1462 erste Übersetzungen vor (Orphische Hymnen, Proklos, Hesiod).

Im Auftrag von Cosimos de’Medici, der durch Vorträge von Plethon für die platonische Philosophie Interesse gefunden hatte, nahm Ficino kurze Zeit später eine Übersetzung aller Dialoge Platons ins Lateinische in Angriff.

Cosimo de’Medici schenkte ihm ein Haus in Careggi bei Florenz, das Ficino in Anlehnung an die von Platon gegründete Schule als Akademie bezeichnete und in dem sich ein Kreis zusammenfand, der als Akademie von Florenz in die Geschichte der Philosophie eingegangen ist.

Ficinos eigene philosophische Arbeiten stehen in der Tradition des Neuplatonismus.

Beduetenden Einfluss erlangte sein Kommentar zu Platons Gastmahl, in dem Ficino erstmals die platonische Liebe popularisierte.

Finino arbeitete auch zur Astrologie, Medizin und Musiktheorie.

In seinem Werk Theologia Platonica (1482) bemüht sich Ficino unter Berufung auf Augustinus darum, eine Einheit zwischen gelehrter Religion (docta religio) und gottesfürchtiger Philosophie (pia philosophia) herzustellen. Diese Einheit hat Platon nach Ficinos Ansicht in seiner Philosophie realisiert.

Ficino legt seiner Philosophie den neuplatonischen Gedanken einer fünfgliedrigen Seinshierarchie (Gott, Engel, Seele, Körper, Qualität) zugrunde. Gott versteht er als Prinzip, als Quelle aller Seinsformen, als Lichtstrahl, der die gesamte Welt durchdringt und ihr dadurch Schönheit und Harmonie verleiht.

Durch die Schönheit der irdischen Dinge wirde im Menschen die Liebe zum Schönen erweckt, die ihn vermittels der Erkenntnis zu Got zurückführt.

Die Seele hat eine Mittlerposition, da sie einerseits Spiegelbild des Göttlichen ist, anderseits mit dem Körper verbunden ist, den sie formt und belebt.