Bergmann
Hugo Bergmann
Der Philosoph ist ein Anhänger von Brentano.
Bergson lehrte, dass sich das Denken des Gehirns nur als eines automatischen Werkzeugs bediene und die Intelligenz nur das Starre, Tote der anorganischen Natur begreifen könne, nicht aber das Leben, das in seinem Wesen schöpferische Aktivität und begrifflichen unfaßbar sei.
Das seelische Individuum sei eine fließende, rational nicht festhaltbare, unzerlegbare Mannigfaltigkeit, das Leben nur durch Intuition begreifbar.
Dabei vollzieht sich nach Bergson im Intuitionsprozeß das Entstehen der Wirklichkeit.
Becker befasste sich unter anderem mit Fragen der Modalitätenlogik, wobei er sich im Anschluß an Leibniz um eine statistische und eine normative Deutung der Modalitäten bemüht.
Er diskutiert, ob man den modallogischen Begriff notwendig als logische, physikalische oder ontologische Notwendigkeit auffassen muss.
Als Philosoph wird er der Phänomenologie zugerechnet.
Del Beccio wollte die Philosophie des Rechts auf kritischer Grundlage erneuern. Del Beccio arbeitete an der Lösung der Fragen des Verhältnisses zwischen Staat und Moral und zwischen Staat und Recht.
1832 wurde er als führender Kopf der studentischen Bewegung von der Universität verwiesen.
Anschließend arbeitete er für verschiedene Zeitschriften.
Tuberkulose, materielle Not und strenge Überwachung durch die zaristische Geheimpolizei und die Zensur überschatteten seine letzten Lebensjahre.
Die Quelle der Vorstellungen und Begriffe ist die Einwirkung der Außenwelt. Empfindungen, die durch die Einwirkung der Gegenstände auf die Sinnesorgane erhalten wurden, sind der Anfang der Erkenntnis.
In seiner Arbeit Entwurf eines neuen Systems der Logik (1827) untersucht er die Arten der Identität zwischen Gegenständen und legt eine eigene Klassifizierung der Formen der einfachen Urteile dar.
Erkennbar sind nach Beneke psychische Erscheinungen. Die Logik und alle übrigen Wissenschaften helfen, die Prozesse der inneren Erfahrungen zu verwirklichen.
Seine Überlegenheit von der Überlegenheit der Volkssprache über das Latein der Humanisten begründete er mit dem literarischen Glanz der drei großen Florentiner Dante Alighieri, G. Boccaccio und F. Petrarca.
In seinem Werk "Prose della volgar lingua" (1525) legt er den Grundstein für eine systematische italienische Grammatik, Stilkunde sowie Sprach- und Literaturgeschichte.
Er will in diesem Werk das bisher nur auf die lateinischen Klassiker bezogene Prinzip der Imitatio auf die in italienischer Volkksprache geschriebenen Werke des Trescento übertragen. Damit vertritt er in der Sprachfrage die archaisierende Position.
Die von Calmeta (eigtl. Vincenzo Colli, 1460-1508) in seiner verlorengegangenen Schrift Della volgar poesia vorgeschlagene römische Hofsprache lehnte Bembo mit dem Argument ab, sie sei keine Sprache, weil sie über keine Literatur verfüge. Das gleiche gilt nach Bembo für die florentinische bzw. toskanische Sprache, die den ästhetischen Ansprüchen der Dichtung nicht genüge.
Mit Asolani (1505) führte Bembo ein Genre der dialoghi ein, bei dem Gebildete im eleganten Gespräch über die verschiedensten Themen, bei ihm wie z. B. auch bei Tullia d’Aragona die Liebe, disputieren.