Mosca
Gaetano Mosca (1858 – 1941)
Gaetano Mosca ist ein Vertreter des Existentialismus.
Von 1970 bis 2005 war er Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie in Konstanz, seit 1990 auch Direktor des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie.
Mittelstraß ist Herausgeber der Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie (4 Bände, 1980-1996).
Er ist stark von Fries beeinflußt und will die psychologisch-empirische Seite der Philosophie von Kant weiterentwickeln.
Nach Meyer hat Kant das apriorische nicht a priori, sondern durch empirische Analyse des Bewußtseins gefunden. Alles Wissen hat den Glauben an die Aussagen der Sinne und den Fortbestand der Naturgesetze zur Grundlage.
Meyer betont die Verschiedenheit des Psychischen und Physischen.
Er kritisiert die Auffassung, dass sich die Wissenschaften auf die Feststellung gesetzmäßiger Verbindungen zwischen wahrnehmbaren Phänomenen begrenzen lassen.
Für Émile Meyerson liegt die entscheidende Forderung an eine wissenschaftliche Erklärung darin, dass sie die zugrundeliegenden Kausalverhältnisse in ihrer Gesetzmäßigkeit klärt. Das Hauptinteresse liegt darin, zu wissen, warum dem immer so ist. Die Antwort bezieht, d. h. auf Teile der Wirklichkeit, die sich unserer unmittelbar gegebenen (positiven) Sinneswahrnehmung entziehen.
Er untersuchte u. a. das Verhältnis von Bezeichnungen. Zudem hat er wahrscheinlich behauptet, dass Wissen aus dem unmittelbaren Studium der Wirklichkeit entsteht.