Kynism
Kynismus
Als Kynismus bezeichnet man die Anhänger der kynischen Schule. Der Kynismus ist vom Zynismus zu unterscheiden.
Der Kynismus ist vom Zynismus zu unterscheiden.
Von den Kyrenaikern, die u. a. an Sokrates anknüpften, wurde ein hedonistischer Standpunkt vertreten. Nicht der ist frei, der sich der Lust entzieht, sondern der sie erstrebt und erreicht, ohne deshalb den Verhältnissen untertan zu sein.
Um zum maximalen Lustgewinn zu gelangen, braucht man Selbstbeherrschung, Mäßigung, Einsicht in die Möglichkeiten des Lustgewinns und Kenntnis der Feinde des Glücks (Aberglauben, Leidenschaften).
Die Kyrenaiker suchten vor allem die körperliche Lust, lehnten aber die geistige nicht ab. Sie vertraten einen individualistischen Standpunkt.
Annikeris von Kyrene erweiterte die Lustlehre um eine soziale Komponente. Er akzeptierte auch den Einsatz für den Mitmenschen als Lustquelle.
Im 3. Jh. v. u. Z. trat bei Hegesias eine Wendung zum Pessimismus und zur Befürwortung des Todes ein.
Nach Meinung der Kyrenaiker sind nur die eigenen Sinneswahrnehmungen sicher. Die objektive Welt und die Wahrnehmungen der anderen bleiben unbekannt.
Die atheistischen Züge der kyrenischen Schule werden besonders bei Theodoros dem Atheisten deutlich.
Weitere Vertreter sind Arete von Kyrene, Antipater von Kyrene, Euhemeros aus Messene und Aristippos von Kyrene d. J..
Epikur war von der kyrenischen Schule stark beeinflußt.
Aus einem Möglichen kann nichts Unmögliches folgen. Ist von zwei sich ausschließenden Fällen der eine wirklich geworden, so ist der andere unmöglich. Wäre er möglich gewesen, so wäre aus einem Möglichen ein Unmögliches geworden. Damit ist aber nur das Wirkliche möglich.
Austin unterscheidet zunächst zwischen performativen und konstativen Äußerungen.
Searle zählt die Konstativa zu den illokutionären Akten und unterscheiden sie von Akten wie Auffordern, Fragen, Raten, Warnen, Grüßen und Beglückwünschen.
Eine saubere Unterscheidung der konstativen Äußerungen von den assertiven steht noch aus.
Wir unterscheiden nach seiner Konsequenz den radikalen vom gemäßten Kontextualismus und nach seinem Anwendungsbereich den erkenntnistheoretischen Kontextualismus und den ethischen Kontextualismus.
Konkurrenzansätze sind der Fundamentalismus, die Kohärenztheorien und der Skeptizismus.
Der erkenntnistheoretische Kontextualismus ist eine Variante des Kontextualismus.
Entsprechend der Unterscheidung des formalen Fundamentalismus vom substantiellen Fundamentalismus lassen sich auch der formale Kontextualismus vom substantiellen Kontextualismus unterscheiden.
Konkurrenztheorien zum erkenntnistheoretischen Kontextualismus sind die erkenntnistheoretischen Kohärenztheorien, der Erkenntnisskeptizismus und der erkenntnistheoretische Fundamentalismus.
Sie sind unter anderem von konträren Urteilen und von subkonträren Urteilen zu unterscheiden.
Sie sind unter anderem von kontradiktorischen Urteilen und von subkonträren Urteilen zu unterscheiden.
Zwei einander konträre Begriffe können, wenn man sie über ein und dieselbe Klasse von Gegenständen, zu ein und derselben Zeit und in in ein und derselben Beziehung nimmt, nicht gleichzeitig wahr sein. So kann ein Gegenstand nicht zugleich weiß und schwarz sein.
Zwei einander konträre Begriffe können sich jedoch, wenn man sie über ein und dieselbe Klasse von Gegenständen, zu ein und derselben Zeit und in ein und derselben Beziehung nimmt, durchaus beide falsch sein. Dies erklärt sich daraus, dass konträre Begriffe Raum für weitere Möglichkeiten lassen. Eine rote Rose ist z. B. weder weiß noch schwarz.
Von konträren Begriffen sind kontradiktorische Begriffe zu unterscheiden.