Palingen
Palingenesie, Palingenese
Als Palingenesie oder Palingenese bezeichnet man die Auferstehung der in der verstorbenen Lebewesen.
Pantheli
Panthelismus
Als Panthelismus (von griech. pan, alles, und thelein, wollen) bezeichnet man die Theorie, dass die Wirklichkeit im Prinzip Wille ist. Man findet solche Positionen z. B. bei Schopenhauer.
Paracon
Parakonsistente Logik
Inhalt
- Charakterisierung der Parakonsistenz
- Der beweistheoretischer Zugang
- Der erklärungstheoretische Zugang
- Verwandte Theorien
- Weitere Personen
Charakterisierung der Parakonsistenz
Sei eine Relation einer logischen Konsequenz. Dann kann semantisch, beweistheoretisch oder auf andere Weise definiert werden.
Die Relation ist explosiv, wenn für alle A und B gilt, {A, &;A} B.
Parad D
Deduktionsparadoxon
Verwandt mit dem Analyse-Paradoxon ist das Deduktionsparadoxon, nach dem ein deduktiver Schluss nicht sowohl gültig als auch informativ sein kann.Occasio
Gelegenheitsursache
Die causa occasionalis (Gelegenheitsursache) ist bei Malebranche die Bezeichnung für ein Ereignis, das selber keine Wirkung hat, sondern nur die Gelegenheit (lat. occasio) dafür abgibt, dass Gott eine Wirkung erzeugt. Nach Malebranche sind z. B. körperliche Zustände die causa occasionalis für Bewußtseinszustände und umgekehrt.
Notconv
Notiones inter se convenientes
Lateinische Bezeichnung für sich schneidende Begriffe.Notreci
Notiones reciprocae
Lateinische Bezeichnung für reziproke Begriffe.Nutzen
Nutzen, Nützlichkeit
Der Nutzen oder die Nützlichkeit einer Handlung wird subjektiv von einer Person für sich selbst bewertet.In konsequentialistischen Ethiken, insbesondere im klassischen Utilitarismus wird der Nutzen einer Handlung gleichgesetzt mit der Tendenz, das subjektiv empfundene Glück der betroffenen Personen zu befördern.
Ein inhaltliche Bestimmung des Nutzens als offenbarte Vorzüglichkeit alternativer Produkte, den Geschmack einer Person findet such auch in den frühen ökonomischen Schriften zur Nutzenstheorie.
In der Entscheidungstheorie wird der Begrif des Nutzens formal über den Begriff der Präferenz definiert.
Nimmt man geeignete Eigenschaften für Präferenzordnungen an, sind solche Präferenzordnungen unter Zuordnung eines numerischen Wertes zu jeder Handlung einer Nutzenfunktion abbildbar.
Das in der Ökonomie vertretene Prinzip der Nutzenmaximierung ist als Teil einer ökonomischen Handlungstheorie unabhängig von der Präferenztheorie begründungsbedürftig.
Versuche, die Nutzentheorie in präskriptive Ethiken oder in die Ökonomie aufzunehmen, sind mit dem Problem der Meßbarkeit und Vergleichbarkeit von Nutzen verbunden.
Im klassischen Utilitarismus übernahm diese Aufgabe der wohlinformierte, unparteiische Beobachter.
In der modernen Nutzentheorie, die auf die Arbeiten von John von Neumann und Morgenstern zurückgeht, werden Präferenzordnungen ordinal skaliert und erlauben so eine schwache, ordinale, intrapersonelle Vergleichbarkeit alternativer Handlungen.
Nvglbegr
Nichtvergleichbare Begriffe
Begriffe, die keinen nächsten gemeinsamen Gattungsbegriff haben, z. B. Eitelkeit und Dreieck. Natürlich existieren zwischen beiden nichtvereinbaren Begriffen irgendwelche Beziehungen, man kann z. B. von ihnen sagen, dass sie allgemeine Begriffe sind, dass sie beide reale Erscheinungen reflektieren. Aber die Beziehung zwischen ihnen kann man weder als Beziehung der Subordination noch als Beziehung des Kontraposition charakterisieren. In den weitaus meisten Fällen hat ein Vergleich, eine Gegenübereinstellung solcher Begriffe keinen praktischen Wert.Nichtvergleichbare Begriffe werden auch disparate Begriffe genannt.
Nichtvergleichbare Begriffe sind von vergleichbaren Begriffen zu unterscheiden.