Bitale

Bitale

Die griechische Pythagoreerin Bitale ist die Tochter der Damo und die Enkelin der Theano und des Pythagoras.

Nach der Überlieferung übergab Damo die Aufzeichnungen des Pythagoras ihrer Tochter Bitale und ihrem Schwiegersohn Teleauges.

Weblinks


Blachow

Stefan Blachowski (1889 – 1962)

Stefan Blachowski ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.


Blanshar

Brand Blanshard (1892 – 1987)

Der amerikanische Philosoph Brand Blanshard ist einer der prominentesten Verteidiger des absoluten Idealismus.

Nach Blanshard gibt es in der Welt notwendige Verbindungen.

Er argumentiert gegen Hume’s Auffassung von der Kausalität und kritisiert die Position des logischen Positivismus, dass die grundlegen Axiome und Schlussregeln in Mathematik und Logik das Ergebnis sprachlicher Konvention.


Blaust E

Eugenia Blaustein (1905 – 1944)

Eugenia Blaustein ist eine Vertreterin der Lwow-Warschau-Schule.


Berkeley

George Berkeley

Leben

Der irische Theologe und Philosoph George Berkeley (* 12. März 1685 in der Grafschaft Kilkenny (Irland), †  14. Januar 1753 in Oxford) besuchte das Trinity College in Dublin und war dort 1707 – 13 theologischer Lehrer.

1713 ging er nach London und reiste von dort über Frankreich nach Italien. Dort beobachtete er 1717 den Ausbruch des Vesuv. Bekannt ist er durch seinen Plan, auf den Bermudas eine Missionsschule zu errichten, die auch durch das Beispiel eines einfachen und natürlichen Lebens auf Europa zurückwirken sollte. Von 1728 bis 1731 bemühte er sich sehr um die Verwirklichung dieses Vorhabens: Er reiste – nach seiner Heirat im Jahr 1728 – nach Rhode Island, wartete aber vergeblich auf die versprochene staatliche Unterstützung. Dort schrieb er Alciphron (1732), eine Verteidigung des Christentums gegen die Freidenker. Nach seiner Rückkehr wurde Berkeley 1734 Bischof von Cloyne (bei Cork in Irland). Im selben Jahr veröffentlichte er The Analyst, eine kritische Betrachtung der Grundlagen der Wissenschaft, die im folgenden die Entwicklung der Mathematik wesentlich beeinflussen sollte. Er war 18 Jahre Bischof von Cloyne und starb am 14. Januar 1753 in Oxford.

Philosophie

Berkeleys wichtigster Beitrag zur Philosophie, insbesondere der Erkenntnistheorie, ist sein radikaler subjektiver Idealismus. Berkeleys Grundgedanke kommt im Satz esse est percipi, oder esse est percipi (vel percipere) („Sein heißt Wahrgenommenwerden [oder Wahrnehmen]“) zum Ausdruck. Danach ist das Sein einer Sache gleichbedeutend mit ihrem Wahrgenommenwerden. Für Berkeley sind nur Wahrnehmungen und wahrnehmende Subjekte existent. Eine von der menschlichen Wahrnehmung unabhängige für sich bestehende Außenwelt hält er für einen Widerspruch in sich, weil diese weder erkennbar, noch aufweisbar oder qualitativ beschreibbar ist. Solche „leeren“ Begriffe haben nach Berkeley in der Philosophie nichts zu suchen. Dies gilt auch für die Begriffe „absoluter Raum“ und „absolute Zeit“ in der Naturwissenschaft Isaac Newtons.

Da Berkeley unterstellte, dass die Welt nichts anderes als ein Phänomen des menschlichen Bewusstseins ist, ist eine Konsequenz seiner Überlegungen, dass die Welt abhängig ist von ihrem Beobachter. Auch damit scheint er die Aussagen von Relativitäts- und Quantentheorie vorwegzunehmen. Hiervon ist Berkeley jedoch weit entfernt: die Ideen, an denen wir dank unserer Seele teilhaben, sind nach seiner Auffassung auf den göttlichen Geist zurückzuführen. Die ganze Natur um uns herum und unser ganzes Dasein ruhen in Gott. Er ist die alleinige Ursache. So ist Gott auch nicht der Schöpfer des newtonschen Uhrwerks, das auch ohne Gott funktioniert und das letztlich zum Werden eines (z. B.) Baumes geführt hat, sondern unsere Wahrnehmung eines Baumes ist eine Idee, die der Geist Gottes in uns hervorgerufen hat. Dieser Baum existiert, auch wenn niemand da ist, der ihn wahrnehmen kann – eben weil Gott (immer) da ist.

Werke

  • der Treatise Concerning the Principles of Human Knowledge (1710) (dt. Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis)
  • Three Dialogues between Hylas and Philonous (1713) (dt. Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonous)
  • Alciphron und der kleine Philosoph

Literatur

  • Arend Kulenkampff: George Berkeley. München 1987
  • Rudolf Metz: George Berkeley – Leben und Lehre. Stuttgart 1968

Online-Texte

Weblinks


Blaust L

Leopold Blaustein (1905 – 1944)

Leopold Blaustein ist ein Schüler von Twardowski und Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.


Beccio

Giorgio Del Beccio (geb. 1878)

Giorgio Del Beccio wurde 1904 ordentlicher Professor in Ferrara, 1906 in Sassari, 1909 in Messina, 1911 in Bologna und 1929 in Rom.

Del Beccio wollte die Philosophie des Rechts auf kritischer Grundlage erneuern. Del Beccio arbeitete an der Lösung der Fragen des Verhältnisses zwischen Staat und Moral und zwischen Staat und Recht.


Belinski

Wissarion Grigorewitsch Belinskij (1811 – 1848)

Der russische Demokrat, Philosoph, Literaturkritiker und Publizist Wisarion Grigorewitsch Belinskij wurde als Sohn eines Militärarztes geboren. Er besuchte 1825 bis 1829 das Gymnasium in Pensa, studierte anschließend an der Moskauer Universität.

1832 wurde er als führender Kopf der studentischen Bewegung von der Universität verwiesen.

Anschließend arbeitete er für verschiedene Zeitschriften.

Tuberkulose, materielle Not und strenge Überwachung durch die zaristische Geheimpolizei und die Zensur überschatteten seine letzten Lebensjahre.

Die Quelle der Vorstellungen und Begriffe ist die Einwirkung der Außenwelt. Empfindungen, die durch die Einwirkung der Gegenstände auf die Sinnesorgane erhalten wurden, sind der Anfang der Erkenntnis.


Abaelard – Ayer| Baader – Burski| Cabanis – Czezowski |

Benth G

George Bentham (1800 – 1884)

Der englische Botaniker George Bentham beschäftigte sich im Zusammenhang mit Problemen des Aufbaus einer wissenschaftlichen Klassifikation der Pflanzen mit der Logik.

In seiner Arbeit Entwurf eines neuen Systems der Logik (1827) untersucht er die Arten der Identität zwischen Gegenständen und legt eine eigene Klassifizierung der Formen der einfachen Urteile dar.


Beneke

Friedrich Eduard Beneke (1798 – 1854)

Der deutsche Philosoph und Psychologe Friedrich Eduard Beneke interpretierte die Logik als angewandte Psychologie.

Erkennbar sind nach Beneke psychische Erscheinungen. Die Logik und alle übrigen Wissenschaften helfen, die Prozesse der inneren Erfahrungen zu verwirklichen.