Mantuan

Petrus Mantuanus (15. Jh.)

Der italienische Logiker Petrus Mantuanus ist durch seine Arbeiten zur Theorie des Schließens und zur modalen Logik bekannt geworden.

Er kannt die Regel ad nullam de necessario, d. h. uin heutigen Worten Ein notwendiges Urteil folgt aus der leeren Prämissenmenge.

Petrus Mantuanus benutzte 63 Schlussregeln. Zu diesen gehörten die Regeln, dass man vom Wirklichen auf das Mögliche schließen kann und dass aus der Annahme der Negation eines apodiktischen Urteils auf die Annahme der Möglichkeit des entsprechenden verneinten Urteils (und umgekehrt) geschlossen werden kann.

Marbach

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Gotthard Oswald Marbach (1810 – 1890)

Gotthard Oswald Marbach war ab 1845 Professor in Leipzig.

Marbach ist Anhänger von Hegel.


Marc Wog

Konrad Marc-Wogau

Der Philosoph Konrad Marc-Wogau, Professor in Uppsala, ist ein Vertreter der Uppsala-Schule.

Er vertrat wie Phalén und Hägerström die Auffassung von der Philosophie als Begriffsanalyse.

Marc-Wogau bemüht sich um eine Präzisierung der logischen Analyse und knüpft an die Cambridge-Schule an.

Er hat sich ausführlich mit Kant, Descartes und Berkeley beschäftigt.


Marcian

Marcian Capella (5. Jh. u. Z.)

Der römische Philosoph und Staatsmann Marcian Capella (auch: Martianus Capella) ist Autor einer Enzyklopädie der sieben freien Künste.

Die Logik ist nach Marcian Capella eine der sieben freien Künste. Er gibt in seiner Enzyklopädie der sieben freien Künste einen Abriß der aristotelischen Logik und der stoischen Logik.

In seinem Werk De nuptilis Philologiae et Mercurii et de septem artibus liberallibus …, geschrieben ca. 470, legt Marcian Capella die aristotelische Lehre vom Urteil und vom Syllogismus dar.

Marcian Capella unterscheidet nach der Quantität allgemeine Urteile, partikuläre Urteile und unbestimmte Urteile und nach der Qualität bejahende Urteile und verneinende Urteile.

Marcian Capella charakterisiert die Modi der drei Figuren des kategorischen Syllogismus und die Regeln und Modi des bedingten Syllogismuses.

Er beschreibt die Regeln der Transformation und der Kontraposition von Urteilen und untersucht die Operation des aussagenlogischen Folgerns.


Mackint

James Mackintosh (1764 – 1832)

James Mackintosh arbeitete als Arzt in London und später als Advokat. Er ist ein Vertreter der Schottischen Schule.

Als Gegner der egoistischen Moral betonte er die Unabhängigkeit des Sittlichen vom Nutzen.


Marechal

Pierre-Sylvain Maréchal (1750 – 1803)

Pierre-Sylvain Maréchal ist ein Anhänger von Babeuf. Im Auftrag von Babeuf schrieb er das Manifeste des égaux (Manifest der Gleichen, 1794). Er fordert dazu auf, die bestehende Ordnung zu beseitigen und die natürliche und vernünftige Ordnung, in der jeder arbeitet, in der es kein Privateigentum gibt und die Güter gerecht verteilt werden, zu errichten.


Magnilla

Magnilla (ca. 1.-2.Ja. u. Z.)

Die römische Philosphin wird in einer Inschrift aus Mysia erwähnt. Von ihrer Lehre ist nichts bekannt.

Weblinks


Marias

Julián Marias (geb. 1914)

Julián Marias ist ein Schüler von Ortega y Gasset und ein Vertreter der Madrider Schule des Existentialismus.

Er hat insbesondere die Generationentheorie von Ortega y Gasset weiterentwickelt.

Lotz

Johannes Baptist Lotz (geb. 1903)

Johannes Baptist Lotz ist ein Vertreter des Katholischen Existentialismus.

Lotze

Rudolph Hermann Lotze (1817 – 1881)

Nach Meinung des deutschen Philosophen und Logikers Rudolph Hermann Lotze kann das Bewußtsein nicht über die Grenzen dessen hinausgehen, was dem Subjekt bereits bekannt ist, da alle Kenntnisse des Menschen von der Außenwelt auf Vorstellungen über diese Welt beruhen, die im Menschen vorhanden sind. Lotze unterschied eine subjektive und eine objektive Seite der Gedanken.

Nach Lotze soll die Logik lehren in welchen Formen wir unsere Einzelvorstellungen verbinden und abändern müssen, damit wir aus gegebenen Tatsachen der Wahrnehmung andere nicht wahrgenommene oder zukünftige Tatsachen berechnen können. Die Logik ist nach Lotze unabhängig von der Psychologie.

In den Beziehungen zwischen den Begriffen unterschied er die Subordinierung, d. h. das Aufsteigen von der Art zur Gattung, und die Subsumtion, d. h. das Unterordnen einer Art unter ein Merkmal einer Gattung.

Bekannt ist seine Kritik an dem Gesetz vom Wechselverhältnis von Inhalt und Umfang eines Begriffes bei der Verallgemeinerung.

Lotze führt die Induktion auf die Deduktion zurück.

Seine Vorlesungen über Logik hörtenu. a. Vladislavlev, Troizki und Karinski.

Lotze hat den Begriff des Wertes in die philosophische Diskussion eingeführt.