Lexika

Nawroczy

Bogdan Nawroczy&;ski (1882 – 1974)

Der Pädagoge Bogdan Nawroczy&;ski ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule. Er gehört nicht zu den direkten Schülern von Twardowski, war aber durch seinen Forschungsstil beeinflußt.

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Nelboeck

Hans Nelböck

Hans Nelböck kam aus einer katholischen Bauernfamilie. Er promovierte bei Schlick.

Nelböck hat Schlick 1936, als dieser auf dem Weg zu einer Vorlesung war, niedergeschossen. Die Motive sind umstritten. So sagen einige, dass Schlick und Nelböck eine Beziehung zu derselben Studentin hatten, andere dass Nelböck geistesgestört war und wieder andere, dass Schlick gegen Nelböck intrigiert hatte, weil er ihm nicht fein genug war.


Nell Br

Oswald von Nell-Breuning (geb. 1890)

Oswald von Nell-Breuning ist ein Vertreter des Neothomismus.


Nelson

Leonard Nelson (1882 – 1927)

Der Mathematiker, Philosoph und Logiker Leonard Nelson gründete nach seiner Habilitation in Göttingen die Jakob-Friedrich-Fries-Gesellschaft und wurde dadurch Begründer der Neuen Fries’schen Schule.

In seiner Arbeit Die Unmöglichkeit der Erkenntnistheorie vertrat er die Position, dass eine wissenschaftliche Erkenntnistheorie nicht möglich sei, da jede Begründung einer objektiven Gültigkeit der Erkenntnis als Mittel bereits objektive gültige Erkenntnis benutzen müsse.

Nach ihm ist Grelling’s und Nelson’s Paradoxie, eine semantische Antinomie, benannt.


Neumann

John von Neumann (1903 – 1957)

Der Mathematiker John (Johann) von Neumann wurde in Budapest geboren. Er war von 1926 bis 1930 Privatdozent in Berlin und ab 1930 Professor für Mathematik an der Universität Princeton. Er wirkte auch am Institute for Advanced Studies.

John v. Neumann arbeitete auf vielen Gebieten der Mathematik. Er ist der Begründer der Spieltheorie, die als Entscheidungstheorie heute viele Wissenschaften, so z. B. die Ethik und die Ökonomie beeinflußt.

Im Zusammenhang mit seinen Untersuchungen zur Automatentheorie gelangte er zu dem Problem, die Kategorie Zeit in die Logik einzubeziehen. Die Semantiken, die Zeitüberlegungen berücksichtigen, knüpfen heute an diese Überlegungen an.

Andere Fragen der Automatentheorie führten in zu Problemen einer Wahrscheinlichkeitslogik.

Von ihm stammt auch die Idee, dass hinreichend komplizierte Automaten die Fähigkeit der Selbstreproduktion haben.


Mosdorf

Jan Mosdorf

Jan Mosdorf (* 1904, † 1943) ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule.

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Moser Fk

Friedrich Karl Moser (1723 – 1798)

Friedrich Karl Moser ist ein Vertreter des Württembergischen Pietismus.

Moser Jj

Johann Jacob Moser (1701 – 1785)

Johann Jacob Moser ist ein Vertreter des Württembergischen Pietismus.

Mostowsk

Andrzej Mostowski (1913 – 1975)

Der polnische Mathematiker und Logiker Andrzej Mostowski ist ein Vertreter der Lwow-Warschau-Schule. Er war Professor an der Warschauer Universität.

Er wirkte wie Borsuk, &;ukasiewicz, Mazurkiewicz, Sierpinski und andere während der Besetzung Polens durch die Nazis an der Untergrunduniversität von Warschau.

Von Mostowski stammen zahlreiche Resultate zur mathematischen Logik, zur Mengenlehre, zur Metamathematik und zur Modelltheorie.

Mit Hilfe von einer durch ihn aus Ansätzen von Fraenkel entwickelten Methode der Permutationsmodelle bewies er in der 30er Jahren, dass bestimmte Definitionen der Endlichkeit nur mir Hilfe des Auswahlaxioms als gleichwertig nachgewisen werden können.

Außerdem zeigte er, dass das Ordnungsprinzip, auf Grund dessen jede Menge eine Totalordnung besitzt, echt schwächer aks der zum Auswahlaxiom äquivalente Wohlordnungssatz ist.

Von ihm stammen auch einige interessante Arbeiten zur Verallgemeinerung von Quantoren. Nach ihm und Kleene ist eine Hierarchie der arithmetischen Mengen benannt.

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Muell Ah

Adam Heinrich Müller (1779 – 1829)

Adam Heinrich Müller ist ein Philosoph der Romantik und gehört zum Wiener Romantikerkreis.