Ludwig Bechstein
admin am Okt 15th 2011
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Ludwig Bechstein
Ludwig Bechstein wurde am 24. November 1801 als außerehelicher Sohn von Johanna Dorothea Bechstein und dem französischen Emigranten Louis Hubert Dupontreau in Weimar geboren und absolvierte zunächst eine Apothekerlehre in Arnstadt. Seine 1828 erschienenen Sonettenkränze lenkten die Aufmerksamkeit des Herzogs Bernhard von Sachsen-Meiningen auf den jungen Schriftsteller, und der Herzog gewährte ihm ein Stipendium, um ihm ein Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur (1829/30 in Leipzig) zu ermöglichen.
Ab 1830 war Bechstein in München, wo er mit Pocci, Chezy, Duller und Maßmann verkehrte.
Anschließend erhielt Bechstein eine Anstellung als Bibliothekar, später als Archivar in Meiningen. Seine Vorliebe für historische Stoffe, seine Freude am Stöbern in alten Quellen und Chroniken äußerte sich nicht nur in seinen Märchen- und Sagensammlungen, die im Mittelpunkt seines Oeuvres stehen, sondern auch in seinen Balladen, Romanzen, Erzählungen und historischen Romanen.
Der schon zu Lebzeiten vielgelesene Schriftsteller starb am 14. Mai 1860 in Meiningen
Ludwig Bechstein zählte zu den beliebtesten und eifrigsten Märchenherausgebern des 19. Jahrhunderts. Er sammelte Märchen und Sagen vor allem im Umkreis seiner Heimat, in Thüringen, Franken und Böhmen, und setzte damit die noch junge Tradition fort, Überlieferungen aus dem Volksmund schriftlich zu fixieren. Im Gegensatz zu den Brüdern Grimm entnahm er viele seiner Märchenstoffe bereits gedruckten Quellen, um sie auf seine spätromantische Weise neu zu erzählen. Mit großer Freude am Fabulieren schilderte er das Märchengeschehen sehr lebendig und malte es breit aus. In seinen Märchen wechseln eine schlichte Erzählweise, die – seiner Auffassung nach – dem eigentlichen Märchenton entspricht, und ein gefühlvoller, manchmal gespreizter Stil. Charakteristisch für Bechsteins Märchen sind ferner witzige, humorvolle und parodistische Fügungen, ein moralisierender Unterton sowie treffende zeitkritische Elemente. Die Märchen der vorliegenden Ausgabe entstammen dem Deutschen Märchenbuch von 1845, LudwigBechsteinsMärchenbuch von 1857 (der zweiten, von Ludwig Richter illustrierten Ausgabe) und dem Neuen Deutschen Märchenbuch von 1856.
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- Ludwig Bechstein - Deutsches Sagenbuch
- Ludwig Bechstein - Deutsches Märchenbuch
- Von zwei Affen
- Von dem Wolf und den Maushunden
- Vom Zornbraten
- Vom Schwaben, der das Leberlein gefressen
- Vom Hühnchen und Hähnchen
- Vom Hänschen und Gretchen, die in die roten Beeren gingen
- Vom Büblein, das sich nicht waschen wollte
- Vogel Holgott und Vogel Mosam
- Star und Badewännlein
- Sonnenkringel
- Siebenschön
- Seelenlos
- Schneider Hänschen und die wissenden Tiere
- Schneeweißchen
- Oda und die Schlange
- Hirsedieb
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- Gevatterin Kröte
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- Die verzauberte Prinzessin
- Die verwünschte Stadt
- Die sieben Schwaben
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- Die schöne junge Braut
- Die schlimme Nachtwache
- Die Rosenkönigin
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- Die Nonne, der Bergmann und der Schmied
- Die Lebensgeschichte der Maus Sambar
- Die Kornähren
- Die Jagd des Lebens
- Die hoffärtige Braut
- Die drei Nüsse
- Die drei Musikanten
- Die drei Hunde
- Die drei Hochzeitsgäste
- Die drei Federn
- Die drei Bräute
- Die dankbaren Tiere
- Die beiden kugelrunden Müller
- Des Märchens Geburt
- Des Hundes Not
- Der Zauber-Wettkampf
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- Der Teufel ist los oder Das Märlein, wie der Teufel den Branntwein erfand
- Der starke Gottlieb
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- Der Richter und der Teufel
- Der Müller und die Nixe
- Der Mann und die Schlange
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- Der König im Bade
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- Der Hasenhüter und die Königstochter
- Der Hase und der Fuchs II
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- Der Fuchs und der Krebs
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- Der alte Zauberer und seine Kinder
- Das winzige, winzige Männlein
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- Das Rotkäppchen
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- Das Märchen vom Mann im Monde
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