Karl May – Die Sklavenkaravane

admin am Okt 14th 2011


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Die Sklavenkarawane

Ein Dschelabi
Eine Ghasuah
Die Waka’a en nahr
El Hamdulillah

Ein Dschelabi
»Haï es sala« – rief der fromme Schech el dschemali, der An­führer der Karawane -»auf zum Gebete! El Asr ist da, die Zeit der Kniebeugung, drei Stunden nach Mittag!«
Die Männer kamen herbei, warfen sich auf den sonnendurch­glühten Boden nieder, ließen den Sand durch die Hände gleiten und rieben sich denselben an Stelle des fehlenden, zur vorge­schriebenen Waschung nötigen Wassers sanft gegen die Wan­gen. Dabei sprachen sie laut die Worte der Fathha, der ersten Sure des Korans:
»Im Namen des allbarmherzigen Gottes! Lob und Preis dem Weltenherrn, dem Allerbarmer, der da herrschet am Tage des Gerichts. Dir wollen wir dienen und zu dir wollen wir flehen, auf daß du uns führest den rechten Weg, den Weg derer, die sich deiner Gnade freuen, und nicht den Weg derer, über welche du zürnest, und nicht den der Irrenden!«
Dabei knieten die Betenden in der Kibbla, das heißt mit dem Gesichte nach der Gegend von Mekka gerichtet. Sie fuhren un­ter fortgesetzten Verbeugungen fort, sich mit dem Sande zu waschen, bis der Schech sich erhob und ihnen damit das Zei­chen gab, daß die gottesdienstliche Handlung zu Ende sei. Das


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