Schuld und Sühne

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  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 8

I
So lag er sehr lange. Mitunter wurde er halb wach und bemerkte in solchen Augenblicken, daß es schon längst Nacht sei; aufzustehen kam ihm gar nicht in den Sinn. Endlich […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 9

II
›Aber wenn nun die Haussuchung schon stattgefunden hat? Wenn ich sie gerade in meiner Kammer antreffe?‹

Indes, da war er ja schon in seiner Kammer. Nichts war vorgefallen; niemand war da; […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Nachwort

Nachwort
Dostojewskijs Roman »Raskolnikow« ist ein Werk, das an aufwühlender und erschütternder Kraft kaum seinesgleichen kennt. Es bildet einen der Gipfel der Weltliteratur, einen jener Gipfel, von denen sich weite Übersicht […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 40

I
Sibirien. Am Ufer eines breiten, öden Stromes liegt eine Stadt, der Sitz höherer Verwaltungsbehörden. In der Stadt befindet sich eine Festung, in der Festung ein Gefängnis. In diesem Gefängnis sitzt […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 41

II
Er war schon lange krank gewesen; aber nicht die Schrecken des Sträflingslebens, nicht die Zwangsarbeit, nicht die Nahrung, nicht das Abrasieren des Kopfhaares, nicht die schlechte Kleidung hatten ihn zugrunde […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 5

V
›In der Tat, vor kurzer Zeit hatte ich wirklich noch vor, Rasumichin um Arbeit zu bitten. Er sollte mir Privatstunden oder sonst etwas verschaffen‹, überlegte Raskolnikow; ›aber womit kann er […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 6

VI
In späterer Zeit erfuhr Raskolnikow zufällig, weshalb der Händler und seine Frau eigentlich Lisaweta zu sich eingeladen hatten. Der Anlaß war ein ganz gewöhnlicher gewesen, der nicht das geringste Absonderliche […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 7

VII
Die Tür wurde wie das vorige Mal nur bis zu einem schmalen Spalt geöffnet, und wieder hefteten sich zwei scharfe, mißtrauische Augen aus der Dunkelheit auf ihn. In diesem Momente […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 35

IV
»Sie wissen vielleicht (übrigens habe ich es Ihnen selbst erzählt)«, begann Swidrigailow, »daß ich hier wegen einer riesigen Summe im Schuldgefängnis saß, ohne die geringste Aussicht, daß ich jemals die […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 36

V
Raskolnikow ging hinter ihm her.

»Was soll denn das bedeuten?« rief Swidrigailow, sich umwendend. »Ich habe Ihnen doch wohl gesagt …«

»Das bedeutet, daß ich jetzt bei Ihnen bleiben werde.«

»Wa-as?«

Beide blieben stehen […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 37

VI
Er verbrachte diesen ganzen Abend bis zehn Uhr in allerlei Restaurants und unanständigen Lokalen, indem er von einem zum andern wanderte. In einem solchen Lokale traf er auch Katja, die […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 38

VII
An demselben Tage, aber erst am Abend, zwischen sechs und sieben Uhr, ging Raskolnikow nach der Wohnung seiner Mutter und seiner Schwester, nach eben jener Wohnung im Bakalejewschen Hause, die […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 39

VIII
Als er zu Sonja ins Zimmer trat, begann es schon zu dämmern. Den ganzen Tag über hatte Sonja in schrecklicher Aufregung auf ihn gewartet, zusammen mit Dunja. Diese war schon […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 4

IV
Der Brief seiner Mutter bereitete ihm heftige Qual. Hinsichtlich des wichtigsten und wesentlichsten Punktes hatte bei ihm keinen Augenblick ein Zweifel bestanden, auch nicht, als er noch mit dem Lesen […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 30

IV
Raskolnikow war ein energischer und mutiger Fürsprecher Sonjas gegen Lushin gewesen, obgleich er doch soviel eigne Angst und eignes Leid in seiner Seele mit sich herumtrug. Aber nach alledem, was […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 31

V
Lebesjatnikow sah sehr aufgeregt aus.

»Ich komme zu Ihnen, Sofja Semjonowna. Entschuldigen Sie! … Ich dachte mir schon, daß ich auch Sie hier treffen würde«, fuhr er, zu Raskolnikow gewendet, fort, […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 32

I
Für Raskolnikow begann nun eine eigenartige Zeit: es war, als hätte sich ein Nebel rings um ihn gebildet und hielte ihn in unentrinnbarer, drückender Vereinsamung gefangen. Wenn er sich später, […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 33

II
»Ja, ja, diese Zigaretten!« begann Porfirij Petrowitsch endlich, als die Zigarette brannte und er wieder Atem geschöpft hatte. »Es ist für mich verderblich, geradezu verderblich, aber ich kann’s nicht lassen! […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 34

III
Er eilte zu Swidrigailow. Was er eigentlich von diesem Menschen zu erreichen hoffte, wußte er selbst nicht. Aber dieser Mensch besaß eine verborgene Macht über ihn. Nachdem Raskolnikow sich dessen […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 26

VI
Wenn in späteren Zeiten Raskolnikow sich dieser Szene erinnerte, so stellte sie sich ihm folgendermaßen dar:

Das Geräusch, das hinter der Tür vernehmbar geworden war, wurde schnell stärker, und die Tür […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 27

I
Der Morgen, welcher auf die für Pjotr Petrowitsch so verhängnisvolle Aussprache mit Dunja und Pulcheria Alexandrowna folgte, übte auch auf Pjotr Petrowitsch seine ernüchternde Wirkung aus. Das Ereignis, das ihm […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 28

II
Es würde schwer sein, genau die Ursachen anzugeben, die in Katerina Iwanownas verwirrtem Kopfe den Plan zu diesem sinnlosen Gedächtnismahle hatten entstehen lassen. In der Tat waren darauf fast zehn […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 29

III
»Pjotr Petrowitsch!« schrie sie. »Schützen Sie mich! Machen Sie dieser dummen Kreatur klar, daß sie sich nicht unterstehen darf, sich gegen eine vornehme Dame, die ins Unglück geraten ist, so […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 3

III
Am andern Tage erwachte er erst spät, nach einem unruhigen Schlafe, der ihn nicht gekräftigt hatte. Er erwachte in verbitterter, gereizter, ingrimmiger Stimmung und blickte sich mit wahrem Hasse in […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 24

IV
Raskolnikow aber ging geradeswegs nach dem Hause am Kanal, wo Sonja wohnte. Es war ein altes zweistöckiges, grün angestrichenes Haus. Er suchte den Hausknecht auf, der ihm so ungefähr beschrieb, […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 25

V
Als Raskolnikow am andern Morgen pünktlich um elf Uhr in dem Polizeigebäude des …schen Bezirks in die Räume des Untersuchungskommissars eingetreten war und sich bei Porfirij Petrowitsch hatte melden lassen, […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 16

II
Als Rasumichin am andern Tage zwischen sieben und acht Uhr erwachte, war er in recht ernster, sorgenvoller Stimmung. Eine Menge neuer, unvorhergesehener Bedenken drängte sich ihm jetzt am Morgen plötzlich […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 17

III
»Er ist gesund! Er ist gesund!« rief Sossimow den Eintretenden fröhlich entgegen.

Er war schon vor etwa zehn Minuten gekommen und saß in derselben Sofaecke wie gestern. Raskolnikow saß ihm gegenüber […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 18

IV
In diesem Augenblicke öffnete sich leise die Tür, und ein Mädchen trat, sich schüchtern umschauend, ins Zimmer. Alle wandten sich erstaunt und neugierig nach ihr hin. Raskolnikow erkannte sie nicht […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 19

V
Dieser trat bereits in das Zimmer und machte dabei ein Gesicht, als müßte er mit aller Gewalt an sich halten, um nicht vor Lachen loszuplatzen. Ihm folgte mit verdrießlicher, grimmiger […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 2

II
Raskolnikow war an das Zusammensein mit einer größern Anzahl von Menschen nicht gewöhnt und mied, wie schon gesagt, jede Gesellschaft, namentlich in der letzten Zeit. Aber jetzt fühlte er sich […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 20

VI
»Ich glaube es nicht! Das kann ich nicht glauben!« rief der bestürzte Rasumichin einmal über das andere und bemühte sich mit größter Energie, Raskolnikows Argumente zu widerlegen.

Sie näherten sich bereits […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 21

I
›Ist das wirklich noch eine Fortsetzung des Traumes?‹ dachte Raskolnikow noch einmal.

Mißtrauisch und argwöhnisch betrachtete er den unerwarteten Besucher.

»Swidrigailow? So ein Unsinn! Das ist ja gar nicht möglich!« sagte er […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 23

III
Die Hauptsache war, daß er bis zum letzten Augenblicke einen solchen Ausgang in keiner Weise erwartet hatte. Noch bis ganz zuletzt hatte er die Oberhand zu haben geglaubt und gar […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 22

II
Es war schon fast acht Uhr; beide machten sich eilig nach dem Bakalejewschen Hotel garni auf, um noch vor Lushin dort einzutreffen.

»Nun, wer war denn das?« fragte Rasumichin, als sie […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 10

III
Indessen war er nicht während der ganzen Dauer seiner Krankheit völlig besinnungslos: er befand sich in einem fieberhaften Zustande mit Irrereden und halbem Bewußtsein. An vieles vermochte er sich später […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 11

IV
Sossimow war ein hochgewachsener Mensch, ziemlich fett, mit dickem, bläßlichem, glattrasiertem Gesichte und ganz hellblondem, glattem Haar; er trug eine Brille und an einem seiner dicken, fetten Finger einen großen […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 12

V
Es war ein Herr schon in reiferen Jahren, von affektiert würdevoller Haltung, mit einem reservierten, süffisanten Gesichtsausdruck; das erste, was er tat, war, daß er in der Tür stehenblieb, mit […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 14

VII
Mitten auf der Straße stand eine elegante, herrschaftliche Kutsche, mit zwei feurigen Grauschimmeln bespannt. Es saß niemand darin; der Kutscher selbst war vom Bock gestiegen und stand daneben; ein paar […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 13

VI
Kaum aber war sie hinausgegangen, als er aufstand, die Tür verriegelte, das Bündel mit den Kleidern, das Rasumichin vorhin gebracht und wieder zugebunden hatte, aufband und anfing sich anzukleiden. Sonderbar: […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 15

I
Raskolnikow richtete sich auf und setzte sich auf dem Sofa aufrecht hin.

Er machte mit einer matten Handbewegung Rasumichin ein Zeichen, daß er mit dem Schwalle unzusammenhängender, eifriger Tröstungen, die er […]

  • Schuld und Sühne - Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Kapitel 1

I
An einem der ersten Tage des Juli – es herrschte eine gewaltige Hitze – verließ gegen Abend ein junger Mann seine Wohnung, ein möbliertes Kämmerchen in der S …gasse, und […]




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