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admin am Apr 4th 2008
wrwerwe
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admin am Apr 3rd 2008
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Ich bin geboren zu York im Jahre 1632, als Kind angesehener Leute, die ursprünglich
nicht aus jener Gegend stammten. Mein Vater, ein Ausländer, aus Bremen gebürtig,
hatte sich zuerst in Hull niedergelassen, war dort als Kaufmann zu hübschem
Vermögen gekommen und dann, nachdem er sein Geschäft aufgegeben hatte, nach
York gezogen. Hier heirathete er meine Mutter, eine geborene Robinson. Nach
der geachteten Familie, welcher sie angehörte, wurde ich Robinson Kreuznaer
genannt. In England aber ist es Mode, die Worte zu verunstalten, und so heißen
wir jetzt Crusoe, nennen und schreiben uns sogar selbst so, und diesen Namen
habe auch ich von jeher unter meinen Bekannten geführt. Weiterlesen »
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admin am Apr 2nd 2008
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Es war so herrlich draußen auf dem Lande. Es war Sommer, das Korn stand gelb, der Hafer grün, das Heu war unten auf den grünen Wiesen in Schobern aufgesetzt, und der Storch ging auf seinen langen, roten Beinen und plapperte ägyptisch, denn diese Sprache hatte er von seiner Frau Mutter gelernt. Rings um die Äcker und die Wiesen gab es große Wälder und mitten in den Wäldern tiefe Seen. Ja, es war wirklich herrlich da draußen auf dem Lande! Mitten im Sonnenschein lag dort ein altes Landgut, von tiefen Kanälen umgeben; und von der Mauer bis zum Wasser herunter wuchsen große Klettenblätter, die so hoch waren, daß kleine Kinder unter den höchsten aufrecht stehen konnten; Weiterlesen »
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admin am Apr 2nd 2008
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Jetzt will ich eine Geschichte vom Glück erzählen. Wir alle kennen das Glück: einige sehen es jahraus, jahrein, andere nur in gewissen Jahren, an einem einzelnen Tage, ja, es gibt sogar Menschen, welche es nur ein einziges Mal im Leben sehen; aber sehen tun wir es alle. Weiterlesen »
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admin am Apr 2nd 2008
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Nun höre einmal!-
Draußen auf dem Lande, dicht am Wege, lag ein Landhaus; du hast es gewiß selbst schon einmal gesehen! Davor liegt ein kleines Gärtchen mit Blumen und einem Zaun, der gestrichen ist. Dicht dabei am Graben, mitten in dem herrlichen grünen Grase, wuchs ein kleines Gänseblümchen. Die Sonne schien ebenso warm und schön darauf herab, wie auf die großen, reichen Prachtblumen im Garten, und deshalb wuchs es von Stunde zu Stunde. Eines Morgens stand es entfaltet da mit seinen kleinen, weißen Blättern, die wie Strahlen rings um die kleine gelbe Sonne in der Mitte sitzen. Es dachte gar nicht daran, daß kein Mensch es dort im Grase sah und daß es nur ein armes, verachtetes Blümchen sei: nein, es war froh und wandte sich der warmen Sonne entgegen, sah zu ihr auf und horchte auf die Lerche, die in den Lüften sang. Weiterlesen »
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admin am Apr 2nd 2008
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Es kam ein Soldat die Landstraße dahermarschiert: Eins, zwei! Eins, zwei! Er hatte seinen Tornister auf dem Rücken und einen Säbel an der Seite, denn er war im Kriege gewesen und wollte nun heim. Da traf er eine alte Hexe auf dem Wege. Sie war garstig, ihre Unterlippe hing ihr bis auf die Brust hinab. Sie sagte: »Guten Abend, Soldat! Was für einen schönen Säbel du hast und was für einen großen Tornister! Du bist ein richtiger Soldat! Nun sollst du soviel Geld bekommen, wie du haben willst!« »Schönen Dank, alte Hexe!« sagte der Soldat.
»Kannst du den großen Baum sehen?« sagte die Hexe, und zeigte auf einen Baum, der an der Seite stand. Er ist innen ganz hohl! Dort sollst du hinaufklettern bis zur Spitze; dann siehst du ein Loch, durch welches du dich hinabgleiten lassen und tief in den Baum hinunterkommen kannst! Ich werde dir einen Strick um den Leib binden, damit ich dich wieder heraufziehen kann, wenn du mich rufst!«
»Was soll ich denn unten im Baum?« fragte der Soldat. Weiterlesen »
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admin am Apr 2nd 2008
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Drüben in der Straße stand ein altes, altes Haus, das war fast dreihundert Jahr alt, so konnte man an einem Balken lesen, an dem die Jahreszahl zugleich mit Tulpen und Hopfenranken eingekerbt war. Da standen ganze Verse in der Schreibweise alter Tage, und über jedem Fenster war ein fratzenhaftes Gesicht in den Balken eingeschnitten. Das obere Stockwerk hing weit über das untere, und unter dem Dache war eine Bleirinne mit Drachenköpfen. Das Regenwasser sollte aus dem Rachen herauslaufen, aber es lief aus dem Bauche, denn es war ein Loch in der Rinne. Weiterlesen »
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admin am Apr 2nd 2008
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Es war einmal ein Mann, der hatte einige neue Verse zu einem »ABC-Buch« geschrieben, solche zwei Zeilen für jeden Buchstaben wie in dem alten ABC; ihm schien, daß man etwas Neues haben sollte, die alten Verse waren so abgenutzt, und der fand seine eigenen gerade immer so gut. Das neue ABC lag noch geschrieben da, und es war neben das alte, gedruckte in den großen Bücherschrank gestellt worden, in dem so viele gelehrte Bücher und unterhaltende Bücher standen, aber das alte ABC wollte wohl nicht Nachbar des neuen sein und war deshalb vom Bord gesprungen und hatte zugleich dem neuen einen Stoß gegeben, so daß es auch auf dem Boden lag, und zwar waren alle seine losen Blätter ringsum verstreut. Weiterlesen »
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admin am Apr 1st 2008
Das Kleeblatt
Wer auf dem gewöhnlichen Wege von El Paso del Norte über den Rio Colorado nach
Kalifornien hinüber wollte, der kam, bevor er Tucson, die Hauptstadt von Arizona
erreichte, vorher nach der alten Mission San Xavier del Bac, welche ungefähr
neun Meilen von Tucson entfernt liegt. Diese Mission wurde im Jahre 1668 gegründet
und ist ein so prächtiges Bauwerk, daß es den Wanderer mit Staunen erfüllt,
ein so glänzendes Monument der Zivilisation mitten in den Wildnissen von Arizona
anzutreffen.
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