389. Nacht
admin am Dez 22nd 2011
389. NachtEtwa einen Monat nachher, als der Kaufmann diese niederträchtige Handlung, die ihm so übel bekommen konnte, begangen hatte, traf Ali wieder in Bagdad ein. Da er vor seiner Abreise sein Haus vermietet hatte, so stieg er in einem Kan ab, wo er auf so lange ein Zimmer bezog, bis er seinem Mietsmann seine Ankunft angezeigt und dieser sich anderswo eine Wohnung besorgt haben würde. Den folgenden Tag suchte Ali Kodjah seinen Freund, den Kaufmann, auf, der ihm mit einer Umarmung bewillkommnte, und ihm seine Freude auszudrücken suchte über seine endliche Rückkehr nach einer so vieljährigen Abwesenheit, die ihm – wie er äußerte – beinahe schon alle Hoffnung benommen habe, ihn jemals wieder zu sehen. Nach den bei einem solchen Wiedersehen üblichen Begrüßungen bat Ali Kodjah den Kaufmann, ihm doch gefälligst das Olivengefäß, das er seiner Obhut anvertraut, zurückzugeben und ihn zu entschuldigen, dass er so frei gewesen, ihn damit zu belästigen. “Mein teurer Freund Ali,” erwiderte der Kaufmann, “du tust sehr unrecht, dich deshalb erst lange zu entschuldigen, denn dein Gefäß hat mir ernstlich nicht die mindeste Last gemacht, und dann hätte ich ja in einem ähnlichen Fall eine gleiche Gefälligkeit von dir angenommen, wie du nun von mir. Hier hast du den Schlüssel zu meinem Speicher, geh selber hin und hole es dir, du wirst es noch auf derselben Stelle finden, wo du es damals hingestellt hast.” Ali Kodjah ging in den Speicher des Kaufmanns, holte sich sein Gefäß ab, und nachdem er ihm den Schlüssel wieder ausgehändigt und ihm für die erzeigte Gefälligkeit gedankt hatte, kehrte er nach dem Kan zurück, wo er seine Wohnung hatte. Er machte hierauf das Gefäß auf, steckte die Hand so tief hinein, als die tausend Goldstücke, welche er hinein versteckt hatte, liegen mussten, und war nicht wenig verwundert, als er sie nicht fand. Er glaubte sich zu täuschen, und um schnell jedem Zweifel ein Ende zu machen, nahm er eine Anzahl von Schüsseln und anderen Geschirren von seiner Reiseküche, und schüttete die sämtlichen Oliven aus dem Gefäß hinein, doch ohne ein einziges Goldstück darunter zu finden. Er erstarrte vor Bestürzung, hob dann seine Hände und Augen gegen Himmel und rief: “Ist es möglich, dass ein Mann, den ich für meinen besten Freund hielt, eine so beispiellose Untreue an mir begangen haben sollte!” Ali ging voll Besorgnis, einen so bedeutenden Verlust erlitten zu haben, zu dem Kaufmann zurück, und sagte zu ihm: “Lieber Freund wundere dich nicht, dass ich schon so bald wiederkomme. Ich muss dir nur gestehen, dass ich das Olivengefäß, welches ich aus deinem Speicher abgeholt, zwar für dasjenige wieder erkannt habe, welches ich dahin gebracht, allein außer den Oliven hatte ich auch noch tausend Goldstücke hinein gelegt, die ich jetzt nicht mehr darin finde. Vielleicht hast du sie gebraucht und in deinem Handel angelegt? Wenn dies der Fall ist, so stehen sie dir auch ferner noch zu Diensten. Nur bitte ich dich, dass du mich dann von meiner Unruhe befreist, und mir darüber einen Schuldschein gibst, wonach du sie dann nach deiner Bequemlichkeit mir zurückzahlen magst.” Der Kaufmann, welcher auf eine solche Anrede sich schon gefasst gemacht hatte, hatte sich auch schon eine Antwort darauf ausgesonnen. “Lieber Freund Ali,” erwiderte er, “habe ich denn damals, wo du mir dein Olivengefäß brachtest, es auch nur im mindesten angerührt? Habe ich dir denn nicht den Schlüssel zu meinem Speicher gegeben? Hast du es nicht selber dahin getragen, und hast du es nicht an derselben Stelle, wo du es hingesetzt, wieder gefunden, und zwar noch ganz in demselben Zustand und ganz ebenso verwahrt? Wenn du Gold hinein getan hast, so musst du es auch darin wieder gefunden haben. Du sagtest mir bloß, es wären Oliven darin, und ich habe es daher auch gedacht, weiter weiß ich nichts von der Sache. Du magst übrigens denken, was du willst, ich habe dir nichts angerührt.” Ali Kodjah wandte alle nur mögliche Mittel der Güte an, um zu bewirken, dass der Kaufmann sein Unrecht anerkennen möchte. “Ich liebe,” sagte er zu ihm, “den Frieden, und es würde mir Leid tun, wenn ich hierbei zu den äußersten Maßregeln schreiten müsste, die dir vor der Welt wenig Ehre machen, und die ich nur mit dem größten Bedauern ergreifen würde. Bedenke, dass Kaufleute, wie wir beide sind, jedes andere Interesse fahren lassen müssen, wenn es darauf ankommt, ihren guten Ruf zu bewahren. Noch einmal sage ich es daher: Ich würde in Verzweiflung geraten, wenn deine Hartnäckigkeit mich nötigen sollte, den Weg Rechtens einzuschlagen, ich, der ich sonst lieber etwas von meinem Recht aufopferte, als dass ich meine Zuflucht zur Rechtsbehörde genommen hätte.” “Ali,” erwiderte der Kaufmann, “du gestehst doch ein, dass du bei mir bloß ein Olivengefäß zur Verwahrung niedergelegt hast. Du hast dir es wieder genommen, hast es selber weg getragen, und kommst nun, um mir tausend Goldstücke abzufordern. Hast du mir denn gesagt, dass sie in dem Gefäß drin wären? Ich weiß ja nicht einmal, dass Oliven darin waren, denn du hast mir sie ja nicht gezeigt. Ich wundere mich, dass du mir nicht lieber gar Perlen und Diamanten abforderst. Glaube mir nur, und entferne dich von hier, damit nicht zuletzt noch das Volk vor meinem Laden zusammenläuft.” Einige Personen waren wirklich schon stehen geblieben, und diese letzten Worte des Kaufmanns, welche in einem Ton gesprochen wurden, der über die Grenzen der Mäßigung hinauszugehen schien, bewirkten, dass sich nicht bloß eine größere Anzahl von Menschen versammelte, sondern dass sogar die benachbarten Kaufleute aus ihren Läden heraustraten und herbeikamen, um die Ursache des Streites zu erfahren, und beide Männer wieder miteinander auszugleichen. Als Ali ihnen die Sache auseinander gesetzt hatte, fragten einige der angesehensten den Kaufmann, was er darauf zu antworten habe. Der Kaufmann gestand, dass er das Gefäß Alis in seinem Speicher aufbewahrt habe, doch leugnete er, dass er es je angerührt, und schwor, er wisse bloß von daher, dass Oliven darin gewesen, weil Ali Kodjah es ihm gesagt, zugleich nahm er sie alle zu Zeugen des Schimpfs und der Beleidigung, die jener ihm in seiner eigenen Behausung angetan. “Du ziehst dir den Schimpf selber zu,” sagte jetzt Ali, indem er den Kaufmann beim Arm nahm, “doch da du so boshaft handelst, so fordere ich dich vor das Gesetz Gottes. Wir wollen sehen, ob du die Frechheit haben wirst, dasselbe vor dem Kadi zu äußern1).” Gegen diese Vorladung, welcher jeder gute Muselmann Folge leisten muss, sofern er nicht gegen seine Religion widerspenstig erscheinen will, wagte der Kaufmann es nicht, sich zu sträuben, sondern sagte: “Gut, das wollte ich eben von dir! Wir werden nun bald sehen, wer von uns beiden Unrecht hat.” Ali führte den Kaufmann vor den Richterstuhl des Kadi, wo er ihn anklagte, dass er ihm eine anvertraute Summe von tausend Goldstücken entwendet habe, indem er die ganze Sache so auseinander setzte, als wir bereits wissen. Der Kadi fragte ihn, ob er Zeugen habe. Er antwortete, diese Vorsichtsmaßregel habe er nicht einmal genommen, weil er geglaubt, derjenige, dem er dieses Geld anvertraute, wäre sein Freund, und weil er ihn bis dahin als einen rechtlichen Mann gekannt habe. Der Kaufmann sagte zu seiner Verteidigung weiter nichts, als was er bereits dem Ali Kodjah in Gegenwart der Nachbarn gesagt hatte, und schloss mit der Erklärung: Er sei bereit, durch einen Schwur zu bekräftigen, dass nicht nur die Anklage, als habe er die tausend Goldstücke genommen, falsch sei, sondern dass er sogar nicht das geringste davon gewusst habe. Der Kadi forderte ihm den Schwur ab, und entließ ihn sodann völlig freigesprochen. Ali, der sich außerordentlich darüber ärgerte, sich zu einer so bedeutenden Einbuße verurteilt zu sehen, protestierte gegen diese richterliche Entscheidung, indem er dem Kadi erklärte, er werde seine Beschwerde bis vor den Kalifen Harun Arreschyd bringen, der ihm dann schon zu seinem Recht verhelfen würde. Doch der Kadi wunderte sich über diese Widersetzlichkeit nicht im mindesten, sondern betrachtete sie als die Wirkung der gewöhnlichen Erbitterung aller derer, die ihren Rechtshandel verloren haben, und glaubte vollkommen seine Schuldigkeit getan zu haben, dass er einen Angeklagten freigesprochen, gegen den man keine Zeugen aufzustellen vermocht hatte. Während der Kaufmann triumphierend und voll Freude darüber, dass er so wohlfeilen Kaufs zu den tausend Goldstücken gekommen war, nach Hause zurückkehrte, ging Ali Kodjah hin und verfasste eine Bittschrift. Und schon am folgenden Tag, sobald er die Zeit wahrgenommen hatte, wo der Kalif nach dem Mittagsgebet aus der Moschee zurückkehren musste, stellte er sich in eine Straße ihm in den Weg, und in dem Augenblick, wo er vorüber ging, erhob er den Arm, und hielt die Bittschrift hoch empor, worauf einer von den Beamten, der dies Geschäft über sich hatte und dicht vor dem Kalifen herging, aus dem Zug heraustrat und ihm die Bittschrift abnahm, um sie jenem sodann zu überreichen. Da Ali wusste, der Kalif Harun Arreschyd habe die Gewohnheit, bei der Rückkehr in seinen Palast die Bittschriften, die man ihm auf diese Weise überreichte, selber zu lesen, so folgte er dem Zug, trat in den Palast hinein, und wartete, bis der Hofbeamte, der ihm die Bittschrift abgenommen, aus den Zimmern des Kalifen wieder herauskam. Beim Heraustreten sagte der Palastbeamte zu ihm, der Kalif habe seine Bittschrift gelesen, und bezeichnete ihm zugleich die Stunde, wo er ihm am folgenden Tag Gehör geben würde. Sodann fragte er ihn nach der Wohnung des Kaufmanns, und schickte auch zu diesem hin, um ihn für den folgenden Tag um dieselbe Stunde hinzubestellen. An dem Abend desselben Tages machte der Kalif mit dem Großwesir Giafar und dem Oberhaupt der Verschnittenen, Mesrur, und zwar alle drei verkleidet, wieder seine gewöhnliche Runde durch die Stadt, wie ich Euer Majestät bereits gesagt habe, dass er von Zeit zu Zeit zu tun pflegte. Indem der Kalif durch eine Straße ging, hörte er einigen Lärm. Er beschleunigte seine Schritte und kam an eine Tür, die in einen Hof ging, worin zehn bis zwölf Kinder, die noch nicht schlafen gegangen waren, im Mondschein spielten, – wie er durch eine Ritze schauend wahrnehmen konnte. Der Kalif, welcher neugierig war zu wissen, welches Spiel die Kinder da spielten, setzte sich auf eine steinerne Bank, die sich gerade vor der Tür befand, und als er fortwährend durch die Ritze schaute, hörte er das eine Kind, welches das lebhafteste und aufgeweckteste unter allen war, zu den andern sagen: “Wie wollen Kadi spielen. Ich bin der Kadi und ihr mögt mir den Ali Kodjah und den Kaufmann, der ihm die tausend Goldstücke gestohlen, vorführen.” Bei diesen Worten des Kindes erinnerte sich der Kalif an die Bittschrift, die ihm an demselben Tag erst überreicht worden war, und die er soeben gelesen hatte. Dies machte, dass er seine Aufmerksamkeit verdoppelte, um zu sehen, wie der Urteilsspruch ausfallen würde. Da der Streithandel zwischen Ali und dem Kaufmann etwas ganz Neues war, und in der ganzen Stadt Bagdad viel Aufsehen machte, sogar unter den Kindern: So nahmen die übrigen Kinder den Vorschlag mit Vergnügen an und kamen über die Rolle überein, die jeder übernehmen sollte. Niemand hinderte den, der sich zu der Rolle des Kadi erboten, dieselbe zu übernehmen. Als er nun mit der Amtsmiene eines Kadi sich hingesetzt hatte, führte ein anderer, gleichsam als ein zur Gerichtsbehörde gehörender Beamter, ihm zwei Knaben vor, von denen er den einen Ali nannte und den andern als den Kaufmann bezeichnete, gegen den Ali Beschwerde führte. Jetzt nahm der angebliche Kadi das Wort und frage in gewichtsvollem Ton den angeblichen Ali Kodjah: “Ali, was ist dein Begehr gegen diesen Kaufmann?” Der angebliche Ali trug nach einer tiefen Verbeugung dem Kadi die Sache Punkt für Punkt vor, und bat ihn am Schluss, dass er mit seinem richterlichen Ansehen gütigst dazwischen treten möchte, um zu verhindern, dass er nicht eine so bedeutende Summe einbüßen dürfte. Nachdem der angebliche Kadi den Ali Kodjah angehört hatte, wendete er sich zu dem vermeintlichen Kaufmann und fragte ihn, warum er denn dem Ali nicht die Summe zurückgebe, welche dieser von ihm verlangte. Der angebliche Kaufmann brachte dieselben Gründe vor, die der wirkliche vor dem Kadi von Bagdad angeführt hatte, und verlangte gleichfalls, dass er die Wahrheit seiner Aussage durch einen Schwur bestätigen dürfe. “Wir wollen uns nicht übereilen,” erwiderte der angebliche Kadi, “bevor wir zu deinem Schwur kommen, habe ich Lust, das Olivengefäß selber in Augenschein zu nehmen. Ali Kodjah,” fuhr er dann fort, indem er sich an den Knaben wandte, der die Rolle desselben übernommen hatte, “hast du das Gefäß mitgebracht?” Als dieser antwortete, er habe es nicht bei sich, so fuhr er fort: “So gehe hin und hole es.” Der angebliche Ali Kodjah verschwand auf einen Augenblick, kam dann wieder und tat, als ob er vor den vermeintlichen Kadi ein Gefäß hinstellte, indem er erklärte, es sei dies dasselbe Gefäß, welches er im Haus des Angeklagten eingesetzt und von da wieder abgeholt habe. Um nichts, was zur herkömmlichen Form gehörte, zu unterlassen, fragte der angebliche Kadi den angeblichen Kaufmann: Ob er es auch wohl für dasselbe Gefäß erkenne? Und als der Kaufmann durch sein Stillschweigen zu erkennen gegeben hatte, dass er es nicht ableugnen könne, befahl er es zu öffnen. Ali Kodjah tat, als nähme er den Deckel ab, und der Kadi tat dagegen, als sähe er in das Gefäß hinein und sagte: “Das sind schöne Oliven, ich muss sie doch kosten.” Drauf stellte er sich, als nähme er eine, um sie zu kosten, und fuhr dann fort: “Sie sind ganz vortrefflich. Indessen,” fügte er darauf hinzu, “mich dünkt, Oliven, die sieben Jahre lang aufgehoben worden, könnten nicht mehr so gut sein. Man lasse mir einige Olivenhändler kommen, diese mögen dann zusehen, was an der Sache ist.” Es wurden ihm zwei Kinder als Olivenhändler vorgestellt. Der angebliche Kadi fragte sie: “Seid ihr Olivenhändler?”, und als sie ihm geantwortet hatten, dies sei ihr Gewerbe, so fuhr er fort: “So sagt mir denn , wisst ihr wohl, wie lange Oliven, wenn sie von sachverständigen Leuten eingelegt worden sind, sich gut und genießbar erhalten können?” “Herr,” erwiderten die angeblichen Olivenhändler, “welche Sorgfalt man auch immer bei Aufbewahrung derselben anwenden mag, so taugen sie doch schon im dritten Jahr nichts mehr. Sie haben dann weder Farbe noch Wohlgeschmack mehr, und sind bloß gut zum Wegwerfen.” “Wenn das der Fall ist,” nahm jetzt wieder der Kadi das Wort, “so seht einmal dies Gefäß an und sagt mir, wie lange es wohl her sein mag, dass man die Olivenhändler darin eingelegt hat.” Die Kaufleute taten, als ob sie die Oliven untersuchten und kosteten, und sagten dann dem Kadi, dass sie noch ganz gut und frisch wären. “Ihr irrt euch,” erwiderte darauf der angebliche Kadi, “Ali Kodjah hier sagt ausdrücklich, dass er sie vor sieben Jahren hineingetan.” “Herr,” antworteten die Knaben, welche die Rolle sachverständiger Kaufleute spielten, “wir können bloß beteuern, dass es Oliven von diesem Jahr sind, und wir behaupten zugleich, dass unter allen Kaufleuten zu Bagdad auch nicht ein einziger sein wird, der nicht dasselbe Zeugnis wie wir vor euch ablegen sollte.” Der von dem angeblichen Ali Kodjah angeklagte Kaufmann wollte gegen dieses Zeugnis sachverständiger Kaufleute den Mund auftun, doch der angebliche Kadi ließ ihm keine Zeit dazu, sondern sagte zu ihm: “Schweig, du bist ein Dieb. Henkt ihn sofort auf.” So endigten nun die Kinder ihr Spiel mit vieler Freude, indem sie in die Hände klatschten und auf den angeblichen Verbrecher losstürzten, als wollten sie ihn zum Henkerstode führen. 1) In allen Ländern, wo der Islam herrscht, gründen sich alle Zivil- und Kriminalgesetze auf den Koran. Dieses Märchen als PDF downloaden? – Klicken sie oben rechts. Dieses Märchen als EPUB downloaden? – Klicken Sie unten.
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Tags: 1001 Nacht, Märchen
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